Auch nach dieser Spielzeit wird wieder ein wenig auf die Saison der Berliner Teams geschaut, allerdings in etwas veränderter Form. Los geht es mit den beiden Frauenteams Eisbären Juniors Berlin und FASS Berlin.
Die Eisbären Juniors Berlin gingen mit einer wieder sehr jungen Mannschaft an den Start, es gab aber gute Neuzugänge und es konnten auch wichtige Spielerinnen gehalten werden. Zur Vorbereitung wurde diesmal am EWHL Super Cup teilgenommen. Im Halbfinalturnier belegte das Team nach einem Sieg gegen Almaty und einer Niederlage gegen Budapest der 2. Platz und als bestes zweitplatziertes Team gelang der Sprung ins Finalturnier. Hier gab es im Halbfinale gegen Budapest eine Niederlage und im Spiel um den 3. Platz gegen Ingolstadt einen Sieg nach Verlängerung. Zum Abschluss des Halbfinalturniers folgte noch ein Sieg gegen die Lakers Kärnten.
Dass Laura Kluge nur bis November zur Verfügung stehen würde, war auch klar. Dafür blieb Franziska Feldmeier und es kamen erst mit Celina Haider und zu den Playoffs mit Tabea Botthof noch zwei weitere Nationalspielerinnen nach Hohenschönhausen. Dazu kamen wieder viele Talente, wie zum Beispiel Mathilda Heine und Theresa Zielinski. Sportlich lief die Saison sehr gut, nur ein kleines Loch nach dem Deutschland Cup sorgte für eine Delle in der Bilanz. Am Ende stand ein 3. Platz nach der Hauptrunde und eine starke Halbfinalserie gegen den Hokiklub Budapest. Im Finale gab es gegen Memmingen nichts zu holen, was aber auch keine Tragödie ist. Memmingen ist im Moment die dominierende Mannschaft der DFEL und so ist die Vizemeisterschaft am Ende ein großer Erfolg.
Für FASS Berlin ging es in ein neues Abenteuer. Der Aufstieg wurde diesmal wahrgenommen und auch wenn ein gewisser Verband es bis heute nicht schaffte das richtige Teilnehmerfeld zu veröffentlichen und die Weddinger gar kein Teilnehmer waren, startete FASS in der umbenannten DFEL2 Nord. Die Mannschaft war durchaus gut aufgestellt, auch wenn es nur wenige Neuzugänge gab. Die brachten aber entweder viel Talent oder viel Erfahrung mit. Zur Vorbereitung wurde an einem Turnier im tschechischem Tachov teilgenommen, wo allerdings nur viel Lehrgeld bezahlt wurde.
FASS hielt auch in der Liga recht gut mit, nur am Ende fehlte oft das Erfolgserlebnis. Oder aber es gab ein paar Minuten, in denen das Team ein wenig den Faden verlor, was sich dann eben auf das Ergebnis auswirkte. Trotz den 7. Platzes war es eine Saison, auf die sich aufbauen lässt. Die Frage wird nun sein, wie sich die Liga kommende Saison aufstellen wird, es die Verantwortlichen schaffen das richtige Teilnehmerfeld zu veröffentlichen und ob die Weddingerinnen dann noch dabei sein werden
International waren wieder viele Spielerinnen aus Berlin im Einsatz. Die U16, U18 und das A-Team wurden gut besucht und beim Höhepunkt Olympia waren mit Franziska Feldmeier, Celina Haider, Mathilda Heine und Hanna Hoppe vier Spielerinnen der Eisbären dabei. Und natürlich auch die in Berlin geborene Laura Kluge, die nach dem Deutschland Cup zu den Boston Fleet in die PWHL wechselte. Auch die U16 und die U18 bekamen Verstärkung aus Berlin. Pauline Kretzschmar aus dem Nachwuchs der Juniors und DFEL-Spielerin Georgie Aimeé nahmen mit der U16 am Europapokal teil und belegten den 3. Platz. Georgie Aimeé, Mathilda Heine, und Theresa Zielinski aus dem Bundesligakader der Juniors stiegen mit der U18 in die Top Division auf.
Weiter geht es in einigen Tagen mit den Männerteams.







