
„Mit der DFEL2 Nord schaffen wir erstmals eine eindeutige, verbindende Struktur unterhalb der DFEL. Diese Benennung soll den Unterbau sichtbarer machen, die Durchlässigkeit erhöhen und so die sportliche Entwicklung noch besser unterstützen. Es ist in erster Linie ein Schritt für die Außenwirkung, von dem eine Signalwirkung für viele weitere erforderliche strukturelle Entwicklungen, um den Frauen-Eishockeysport in Deutschland zu stärken“, erklärt Ronja Jenike, Leistungssportreferentin Frauen des DEB.
Björn Breuer, Präsident des EHV NRW ergänzt: „Wir sind sehr glücklich über diese Entscheidung und sehen darin einen weiteren wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Diese Entscheidung zeigt unsere enge Zusammenarbeit mit dem DEB, die wir gezielt nutzen, um das Fraueneishockey nachhaltig zu fördern. Die Umbenennung zur DFEL2 Nord ist ein klares Signal für die Professionalisierung des Fraueneishockeys und schafft Sichtbarkeit, Strukturen und Perspektiven für Spielerinnen, Vereine und den gesamten Sport.“
Teilnehmende Teams der DFEL2 Nord: EC Bergisch Land, FASS Berlin, SpG EC Bergkamen / ESV Bergkamen, ERV Dinslakener Kobras, Düsseldorfer EG, Grefrather EG, EC Hannover Indians, KEC „Die Haie“, Cold Play Sharks Mechelen.
Ziele der Umbenennung
Mit der Umbenennung verfolgt der DEB das Ziel, verlässliche Strukturen für Vereine und Spielerinnen zu schaffen und die Entwicklungsmöglichkeiten im Fraueneishockey weiter auszubauen. Durch eine mögliche direkte Verzahnung zwischen der blossom-ic DFEL und der DFEL2 sollen Talente künftig noch besser gefördert und auf die höchste Spielklasse vorbereitet werden. Gleichzeitig erhöht die einheitliche Namensgebung die Attraktivität in der Vermarktung, da eine starke und erkennbare „Frauen-Marke“ entsteht.
Auch die Sichtung und Förderung junger Spielerinnen wird verbessert, Spielerinnen können klare Entwicklungsziele stecken und Talente noch bewusster ausgebildet werden. Zudem fördert die DFEL2 die Kooperation der Vereine, gemeinsame Aktionen im Nachwuchsbereich und schafft klare Anlaufstellen für Eltern und Spielerinnen.
Weiterer Ausblick
Der DEB verfolgt das Ziel, die neue Struktur auch im Süden zu etablieren. Gespräche mit den Landesverbänden laufen bereits, um perspektivisch auch eine DFEL2 Süd zu schaffen. „Unser Ziel ist es, im gesamten Bundesgebiet eine klare und nachhaltige Struktur für das Fraueneishockey aufzubauen. Die Umbenennung ist ein erster Schritt, um Spielerinnen noch bessere Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten – und dem Fraueneishockey in Deutschland mehr Sichtbarkeit zu verleihen“, so Ronja Jenike.
Pressemitteilung Deutscher Eishockey-Bund