Das erste Pre-Playoffspiel in Lauterbach nahm in der 39. Spielminute beim Stand von 5:0 für die gastgebenden Luchse Lauterbach ein jähes Ende. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall zweier Juniorsspieler innerhalb von einer Minute und der zweifelhaften Bewertung der Geschehnisse durch die Schiedsrichter standen dem Berliner Mini-Kader nur noch neun Feldspieler zur Verfügung, einer davon war Backup-Goalie Benjamin Nitschke.
Während der erste Bandencheck gegen Lukas Rehberg noch richtigerweise mit einer Spieldauer gegen Lauterbachs Paul Kranz geahndet wurde, sah Schiedsrichter Lenhart in der direkt darauf folgenden, völlig unnötigen Aktion gegen den nächsten Juniorsspieler nichts Beanstandenswertes. Julius Kranz hatte nach dem Spielausschluss seines Bruders mit langem Anlauf den Berliner Christopher Schimming sehr gezielt ins Visier genommen und ihn Knie-voran ebenfalls in die Bande geschickt. Schimming blieb minutenlang regungslos auf den Eis liegen und musste mit einer Trage geborgen werden. Während beide Berliner medizinisch versorgt werden mussten, wollte der Schiedsrichter die Partie unbeirrt und ohne Konsequenzen fortsetzen. Nach dieser signalisierten Auffassung einer nicht nachvollziehbaren Spielleitung und der Gesundheit der eigenen Spieler in oberster Priorität Rechnung tragend, verweigerten Berlins Trainer Gensel und Team Manager Brehm die Fortsetzung des Spiels.
In einem im Nachgang des Abbruchs intensiv geführten, klärenden Gespräch zwischen der sportlichen Leitung beider Teams einigten sich beide Seiten auf eine Fortsetzung der Pre-Playoffserie am morgigen Tag in Berlin unter aktiver Bemühung um Deeskalation. Spiel 1 wird mit einem 5:0 Wertungssieg an die Lauterbacher gehen, zusätzlich wird sich das Schiedsgericht mit dem heutigen Spielausgang befassen.
Pressemitteilung Eisbären Juniors Berlin Regionalliga








