Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Saisonende nach dem zweiten Pre-Playoffspiel

spielfeld150 ebjDie Juniors scheiden mit einem 5:5 (2:1/1:2/2:2) im zweiten Pre-Playoffspiel nach Best-of-two-Modus (Summe der beiden Spielergebnisse) gegen die Luchse Lauterbach aus. Zusammen mit dem 5:0 Wertungsergebnis für die Luchse aus dem abgebrochenen Samstagsspiel endet die Serie 10:5 in der Gesamtwertung für die Lauterbacher.

Der Kader der Juniors hatte sich zum Vortag noch einmal verändert. Nach dem verletzungsbedingten, längerfristigen Ausfall von Lukas Rehberg und Christopher Schimming konnte das Team der Berliner mit den vier U17-Spielern Paul Matz, Nils Rogge, Yan Treinis und Paul Finn Weckener sowie einigen Regio-Stammspielern aufgefüllt werden, welche Samstag noch verhindert waren. Im Ergebnis starteten die Berliner diesmal mit drei Reihen in die Partie, die Gäste boten einen Feldspieler weniger auf.

In der von Beginn an hart umkämpften Begegnung hatten die Luchse zwar mehr Spielanteile, mehr Tore schossen aber vorerst die Juniors und führten nach dem ersten Drittel mit 2:1. Im Mittelabschnitt übernahm Lauterbach dann doch deutlicher das Geschehen, was zum 3:3 Zwischenstand führte. Dies setzte sich auch mit Beginn des Schlussabschnittes fort und so gingen die Hessen erstmals mit zwei Toren in Führung.

Im weiteren Verlauf wurde die Gesamtatmosphäre des Spiels dann zunehmend hitziger. Zuerst wurde U17-Spieler Paul Finn Weckener ähnlich wie Lukas Rehberg am Vortag kopfüber in die Bande geschickt und konnte Partie nicht mehr fortsetzen. Als kurz darauf ein zweiter Bandencheck Berlins Wegener von hinten von den Schlittschuhen holte, entluden sich dann doch die Emotionen, die man nach dem Samstagsspiel eigentlich vermeiden wollte – diesmal bei den Berlinern. Die Juniorsspieler Röbel (erst 2‘ und später 10‘) und Ginsburg (5‘+ 20‘) wurden mit großen Strafen bedacht, als sie nach diesen überharten Aktionen gegen ihre Mitspieler Revanche nahmen. Warum Lauterbachs König und Pohl nahezu straffrei blieben, ist gerade nach den Geschehnissen in Spiel 1 nicht zu verstehen. Diese Eskalation hätte wie schon am Vortag vermieden werden können.

Eishockey wurde dann aber auch wieder gespielt und die Berliner setzten ihre Energie nun in Tore um. Der beeindruckend aufspielende Paul Matz sorgte mit seinem zweiten und dritten Treffer für den verdienten Ausgleich und somit für ein versöhnliches Ende der Pre-Playoffserie. Sowohl der 16-Jährige als auch Justin Ludwig-Herbst konnten ein 5-Punkte-Spiel für sich verbuchen – beide Spieler waren an jedem Tor der Juniors beteiligt.
Die Luchse ziehen nun ins Halbfinale gegen FASS Berlin ein, für die Berliner endet hiermit die Saison 2025/26 – eine Saison, mit der man in Hohenschönhausen nicht zufrieden sein kann. In den nächsten Wochen wird intern vieles aufzuarbeiten sein, sowohl für die sportlich verantwortliche Leitung als auch für jeden Spieler selbst.

Die Stats:
Tore EJB:
1:0 (04:12) Ludwig-Herbst - Meissner, Matz
2:1 (18:32) Ludwig-Herbst - Matz, Retzlaff
3:2 (33:58) Matz - Berrest, Ludwig-Herbst
4:5 (49:14) Matz - Ludwig-Herbst – Niedermeier
5:5 (55:07) Matz - Ludwig-Herbst – Meissner
Torschüsse:
EJB 29 (10/9/10)
LuLa 53 (15/18/20)
Strafzeiten:
EJB 41
LuLa 4

Pressemitteilung Eisbären Juniors Berlin Regionalliga