Vier Spiele gab es am Wochenende in der Regionalliga Ost, im OsWeNo-Pokal fanden die Hinspiele im Halbfinale statt.
MEISTERSCHAFT:
Dresden gewinnt in Niesky
Tornado Niesky musste gegen den ESC Dresden gewinnen, um ein vorzeitiges Saisonende zu vermeiden. Das wurde nichts, Niesky unterlag Dresden hoch mit 2:9 (2:3/0:1/0:5). Dresden legte nach 55 Sekunden das 0:1 vor, Philip Riedel konnte in der 7. Minute in Unterzahl den Ausgleich erzielen. Timur Sedleckij-Razin in Überzahl (9.) und bei doppelter Überzahl Tommy Reise (14.) brachten Dresden mit 1:3 in Führung. Loris Riedel sorgte mit einem weiteren Überzahltreffer für den 2:3-Pausenstand. Im 2. Drittel konnte Timur Sedleckij-Razin den Vorsprung von Dresden auf zwei Tore ausbauen (37.) und dann traf es Niesky heftig. Philip Riedel kassierte 68 Sekunden vor der 2. Pause wegen Faustschläge eine Matchstrafe und im letzten Drittel sorgten Attila Wolters (41.), Tommy Reise (42.), Christian Freitag mit zwei Treffern (in Überzahl 50., 54.). und drei Minuten vor dem Ende Richard Zerbst vor 272 Zuschauern für den hohen Sieg der Dresdner. Für Torhüter Lars Morawitz war die Partie drei Minuten früher beendet, er kassierte nach dem 2:9 wegen unsportliche Verhaltens eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Wölfe gewinnen bei den Luchsen
Die Luchse Lauterbach empfingen zum Spitzenspiel die Schönheider Wölfe. Lauterbach präsentierte dabei einen Neuzugang, mit Benjamin Vavrena stößt ein neuer Torhüter zum Team. Der deutsch-tscheche hütete zuletzt für die UK Kings Prag aus der ULLH, der tschechischen Hochschul-Eishockeyliga das Tor. Und es gab einen weiteren Abgang, Stürmer Michael Hodge wechselt zu einem Verein in England. Auch die Wölfe präsentierten einen neuen Spieler, nach einem kurzen Abstecher zum ERSC Amberg läuft Angreifer Tom Berlin nun wieder für Schönheide auf. Und Schönheides Neuzugang führte sich gleich gut ein, er traf nach vier Minuten zum 0:1. Julius Kranz konnte zwar nach sieben Minuten den Ausgleich erzielen, bis zur Pause konnten aber Tomas Rubes (14. und in Überzahl 15.), und Florian Heinz (16.) mit ihrem Treffern schon für eine Vorentscheidung sorgen. Vor 438 Zuschauern sorgte Tobias Schwarz nach 32 Minuten für neue Hoffnung bei den Luchsen, nach 40 Minuten stand es aber 2:5, denn Jan Meixner traf für die Gäste. Auch im letzten Abschnitt fielen zwei Tore. Lukas Lenk machte mit dem 2:6 nach 46 Minuten den Sack zu, Matyas Welser konnte nur noch den Treffer zum 3:6-Endstand (1:4/1:1/1:1) erzielen.
FASS gewinnt Wintergame
Auch in Berlin gab es ein Spitzenspiel, FASS Berlin traf beim Wintergame im Eisstadion Neukölln auf die Chemnitz Crashers. FASS konnte sich vor 315 Zuschauern mit 3:0 (2.0/1:0/0:0) durchsetzen und damit den 1. Platz festigen. Die Tore für FASS erzielten in Überzahl Moritz Miguez (11.), Felix Braun (16.) und Daniel Volynec (33.) Eric Steffen hütete das Tor der Berliner und kam zu einem Shutout.
Niesky holt drei wichtige Punkte
Auch für die Eisbären Juniors Berlin stand ein wichtiges Spiel an, es ging gegen Tornado Niesky um wichtige Punkte im Kampf um den 6. Platz. Zunächst lief es gut für die Berliner, Christopher Schimmig (5.) und Phillip Golz (8.) brachten die Gastgeber mit 2:0 in Führung. Die Ersatzgeschwächt angereisten Gäste kamen nach 12 Minuten durch einen Überzahltreffer von Martin Barak zum Anschlusstreffer und in der 36. Minute erzielte Phil Miethling den Ausgleich. 79 Sekunden vor der Schlusssirene sorgte Martin Barak bei den Gästen für Jubel, denn er erzielte mit dem 2:3 (2:1/0:1/0:1) den letzten Treffer der Partie. Durch diesen Erfolg verkürzt Niesky den Abstand auf die Berliner auf einen Punkt und sie haben drei Spiele weniger bestritten. Für Spannung ist hier also gesorgt.
Es gibt einen weiteren Nachholtermin, die im Oktober verlegte Partie zwischen FASS Berlin und dem ESC Dresden findet am Sonntag, dem 08.02.2026 um 13:30 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion statt.
OSWENO-POKAL:
Die Halbfinalhinspiele fanden am Wochenende statt. Die Harzer Falken Braunlage trafen im Duell der Regionalliga Nord-Vereine auf den Adendorfer EC. Vor 367 Zuschauern konnte sich der AEC mit 3:6 (1:2/1:3/1:1) durchsetzen und damit einen großen Schritt in Richtung Finale machen. Filip Mrava brachte die Harzer nach 13 Minuten in Führung, genau 180 Sekunden später erzielte Andre Geratz in Überzahl erst den Ausgleich und nach 19 Minuten das 1:2. Im 2. Drittel konnte Petre Chaloupka den Ausgleich erzielen (32.), doch ein Doppelschlag von Dmytro Demianiuk und Mark Perona innerhalb von 17 Sekunden (beide 37.) und in Überzahl Christoph Koziol (39.) sorgten mit ihren Treffern zum Zwischenstand von 2.5 für eine Vorentscheidung. Davide Vinci für Braunlage (42.) und Felix Siglreithmaier (44.) sorgten für den Endstand von 3:6.
Im 2. Halbfinale empfingen die Eisadler Dortmund aus der Regionalliga West auf den Nordverein Crocodiles Hamburg. 1023 Zuschauer sahen einen 5:3-Erfolg (1:1/3:1/1:1) der Gastgeber. Das 1. Drittel verlief ausgeglichen, Konsta Jaakola traf in Überzahl zum 1:0 (6.) und Maksym Andriienko (8.) erzielten die beiden Tore des Drittels. Corvin Rosenthal und neun Sekunden später Wladislav Konradt (beide 22.) konnten die Eisadler mit 3:1 in Führung bringen und den Anschlusstreffer von Pascal Heitmann nach 32 Minuten konterten die Gastgeber zwei Minuten später mit dem 4:2 von Pavel Avdeev. Im letzten Drittel traf Leo Prüßner fünf Minuten vor dem Ende in Unterzahl zum 4:3 und 135 Sekunden vor dem Ende sorgte Konsta Jaakola für die Entscheidung.
Fünf Meisterschaftsspiele und die Halbfinalrückspiele im Pokal gibt es am kommenden Wochenende.
Ausführliche Statistiken gibt es im Ligen-Manager unter https://deb-online.live/liga/lev/sev/senioren/
Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielern aus dem Bereich Eishockey. https://www.rodi-db.de/
Alle Angaben sind ohne Gewähr.








