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REGIONALLIGA KOMPAKT: Sieben Ligaspiele und vier Spiele des OsWeNo-Pokal

spielfeld150 regioAm letzten Wochenende gab es sieben Ligaspiele und vier Spiele des OsWeNo-Pokals. Dazu kommt eine Personalmeldung.

MEISTERSCHAFT:

GRUPPE A:

Tigers drehen wieder einen Rückstand

Am Freitag eröffneten die ESW Sande Jadehaie und die TuS Harsefeld Tigers den Spieltag der Gruppe A. Kurz vor dem Spiel haben die Tigers die Verpflichtung des lettischen Verteidigers Silvestrs Selickis bekanntgegeben.
Eine erste Unterzahl überstanden die Tigers und Torhüter Thomas Schubert noch, in der 7. Minute fiel dann doch das 1:0. Maxim Gramatik traf und die Jadehaie führten.
Die Tigers starteten mit einem langen, teils doppelten, Powerplay in den Mittelabschnitt, der Ausgleich gelang jedoch nicht. Dafür trafen die Gastgeber, Artem Lesnikov erhöhte in der 28. Minute auf 2:0. Vier Minuten später legte Valtteri Lemmetty das 3:0 nach und sorgte schon für eine Vorentscheidung. 18 Sekunden vor der Pause konnten die Tigers doch noch ein Powerplay nutzen, Sande-Torhüter Herman Zippeldt musste das 3:1 von Samuel Hou Gustafsson hinnehmen.
Vor 468 Zuschauern wurde es nach 50 Minuten noch einmal spannend, denn Juho Arminen verkürzte auf 3:2. 143 Sekunden vor dem Ende kamen die Tigers sogar zum Ausgleich, wieder traf Juho Arminen. Und 43 Sekunden später brachte August Sandell die Gäste mit 3:4 in Führung. Sande zog 39 Sekunden vor dem Ende den Torhüter, was zum 3:5 von Niklas Bente führte. So gewannen die Tigers nach einer 3:0-Führung der Jadehaie am Ende mit 3:5 (1:0/2:1/0:4).
Die Tigers drehten wieder einen Rückstand, diesmal reichte es dabei sogar zu drei Punkten. Sande bleibt bei einem Sieg aus drei Spielen.

Beach Devils gewinnen bei Crocodiles

Die Hamburg Crocodiles empfingen ebenfalls am Freitag die Beach Devils Timmendorf. Bereits nach acht Sekunden gab es den ersten Torjubel, Aleksi Kettunen überwand Hamburgs Torhüter Riku Lindroos zum 0:1. Da Miguel Boock Timmendorfs Torhüter Veli-Matti Mäkinen 63 Sekunden vor der Pause überwinden konnte, stand es nach 20 Minuten 1:1.
Ein Restpowerplay half den Crocodiles, um nach 71 Sekunden des Mittelabschnitts in Führung zu gehen, Maksym Andrienko traf zum 2:1. Die Fans der Crocos unter den 1.476 Zuschauer bejubelten in der 30. Minute das 3:1, Konstantin Redinger war der Torschütze. Timmendorf kam 58 Sekunden vor der Pause zum Anschluss, Nathan Chickering verkürzte auf 3:2.
Ein Unterzahltreffer von Yannic Lavoie sorgte nach 48 Minuten für das 3:3 und so kam es zu einer spannenden Schlussphase. Die 55. Minute brachte den Beach Devils das 3:4 von Daniel Magnusson und so führten die Gäste wieder. Diese wurde 81 Sekunden vor der Sirene durch Jonah Henderson auf 3:5 ausgebaut und am Ende gewannen die Beach Devils mit 3:5 (1:1/2:1/0:3).
Timmendorf hat damit sechs Punkte auf dem Konto, die Crocodiles einen weniger.

Weserstars gewinnen Torspektakel

Beim 3. Spiel des Tages spielten die Weserstars Bremen und der Hamburger SV um Punkte. Bremen jubelte nach sieben Minuten, Brandon Kakei traf und HSV-Keeper Guido Titzhoff war geschlagen. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur ersten Pausensirene.
Der HSV drehte zu Beginn des 2. Drittels das Spiel, Alexander Chodorowski (24.) und 80 Sekunden später Bogdan Mazur trafen gegen Bremens Torhüter Alexander Wunderlich und es stand 1:2. Bremen drehte ab der 33. Minute auf und plötzlich stand es nach einem Unterzahltreffer von Tim Maier (33.), Alexander Lutzow (35.) und Branden Kakei (37.) 4:2 für die Weserstars. Einen Treffer gab es noch in diesem Abschnitt, Bogdan Mazur verkürzte 118 Sekunden vor der Pause auf 4:3.
im letzten Abschnitt konnte sich Bremen innerhalb von 30 Sekunden auf 6:3 absetzen, Veit Wieczorek und Tim Maier (beide 42.) waren die Torschützen. 60 Sekunden später verkürzte Oskar Siradze ebenfalls in Unterzahl auf 6:4, doch vier Minuten später konnte Andreas Sabudski Bremen wieder mit drei Toren in Führung bringen. Matej Sadecky sicherte in der 52. Minute den Erfolg der Bremer ab, er erhöhte vor 270 Zuschauern auf 8:4. Georg Mursin sorgte für noch mehr Freude bei den Weserstars, er traf zum 9:4-Endstand (1:0/3:3/5:1).
Bremen feiert damit nach der hohen Niederlage zum Auftakt einen hohen Heimsieg. Der HSV bleibt bei vier Punkten.

GRUPPE B:

Falken feiern hohen Auswärtssieg

Auch die Gruppe B startete am Freitag in den Spieltag, die TAG Salzgitter Icefighters trafen auf die Harzer Falken. Die Falken kamen nach einem Doppelschlag von Max Droick (7.) und 17 Sekunden später Jordan Stallard (8.) zu einer 0:2-Führung. Es blieben die einzigen Treffer des Abschnitts und so stand es nach 20 Minuten 0:2.
Braunlage legte nach 94 Sekunden des 2. Drittels das 3:0 nach, Jordan Stallard erzielte seinen zweiten Treffer. Nach 27 Minuten war die Partie quasi entschieden, denn in Überzahl Markus Magnusson (24.) und Ales Kosnar (27.) schraubten den Spielstand auf 0:5. Eine Minute später war auch Falken-Torhüter Leon Grothe geschlagen, Toms Balodis traf zum 1:5. Salzgitters Torhüter Dennis Korff musste vor 604 Zuschauern in der 35. Minute einen weiteren Treffer hinnehmen, Regan Nagy traf in Überzahl zum 1:6.
Martin Benes sorgte 53 Sekunden nach Wiederbeginn für den nächsten Treffer und Braunlage führte 1:7. Martin Benes konnte 83 Sekunden vor dem Ende noch in Überzahl auf 1:8 erhöhen und am Ende gewannen die Falken mit 1:8 (0:2/1:4/0:2).
Salzgitter wartet nach drei Spielen weiter auf den ersten Punkt, Braunlage gewinnt auch das zweite Ligaspiel.

Arbeitssieg für die Wölfe

Im einzigen Samstagspiel hatten es die Schönheider Wölfe mit dem ESC Dresden zu tun. Bei den Eislöwen läuft nach einem Jahr Pause wieder Franz Bertholdt auf.
Der Außenseiter hielt das 0:0 bis zur 25. Minute, dann konnte Tonas RubesDresdens Torhüter Lasse Dietzschold erstmals überwinden.  Vier Minuten später musste auch Kevin Kopp im Tor der Wölfe hinter sich greifen, Martin Klein erzielte den Ausgleich. 32 Sekunden später führte Dresden, Christian Freitag traf zum 1:2. Florian Heinz sorgte in der 32. Minute für den Ausgleich und vier Sekunden vor der Sirene brachte Jan Meixner die Gastgeber in Überzahl wieder in Führung.
Yannek Seidel erhöhte vor 425 Zuschauern 149 Sekunden nach Wiederbeginn auf 4:2 und nun sah es nach dem erwarteten Favoritensieg aus. Noch besser sah es nach 52 Minuten aus, denn Tomas Rubes sorgte für das 5:2. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Yannek Seidel mit seinem zweiten Treffer für den Endstand von 6:2 (0:0/3:2/3:0).
Es war ein Arbeitssieg der Wölfe, am Ende zählen aber die Punkte. Dresden hat auch gegen den dritten Favoriten ein gutes Ergebnis geholt, auch wenn es nicht für Punkte gereicht hat.

Adendorf gewinnt in Niesky

Am Sonntag stand für Tornado Niesky das erste Heimspiel der Saison an und mit dem Adendorfer EC kam ein interessanter, aber auch schwerer, Gegner. Der Favorit aus der Heide konnte in der 32. Minute in Führung gehen, Petr Pohl erzielten den einzigen Treffer des Mittelabschnitts.
Im letzten Drittel konnte Dennis Arnold nach 134 Sekunden auf 0:2 erhöhen. In der 49. Minute musste Nieskys Torhüter Daniel Arendas einen Unterzahltreffer von Petr Pohl hinnehmen und es stand 0:3. 81 Sekunden später erhöhte Owen Miley in Überzahl vor 580 Zuschauern auf 0:4. Es blieb der letzte Treffer und so feierte Roni Salmenkangas im Adendorfer Gehäuse einen Shutout. Adendorf hat nun nach zwei Spielen vier Punkte auf den Konto, Niesky hat beide absolvierten Partien verloren.

Crashers drehen verrücktes Spiel

Abgeschlossen wurde das Wochenende mit dem Spiel der TAG Salzgitter Icefighters gegen die Chemnitz Crashers. Die Crashers hatten mit Steve Majher einen neuen Torhüter dabei, er spielt eigentlich bei den Eispiraten Crimmitschau in der DEL2 und ist per Förderlizenz nun auch für die Crashers spielberechtigt.
Im Tor startete allerdings Philip Künzel und dieser musste nach vier Minuten das 1:0 von Valtteri Nurminen hinnehmen.
Salzgitter konnte auch im 2. Drittel den ersten Treffer erzielen, Vojtech Tuma erhöhte in Überzahl nach 97 Sekunden auf 2:0. Dann kam Chemnitz, bei doppelter Überzahl verkürzte Dave König in der 25. Minute auf 2:1. Ein Doppelschlag innerhalb von 75 Sekunden brachte den Crashers weitere Probleme, Toms Baldois in Überzahl (29.) und Emilis Alenka (31.) waren die Torschützen. Adam Strakos konnte 102 Sekunden vor der Pause mit einem weiteren Powerplaytreffer für eine Vorentscheidung.
Matyas Caloun konnte Chemnitz nach 44 Minuten auf 5:2 heranbringen und nach dem 5:3 von Daniel Hala drei Minuten später hofften die Gäste wieder etwas. Zachary Mahjoubi konnte zwei Minuten später auf 6:4 erhöhen, doch 59 Sekunden später musste Dustin Hey im Tor der Icefighters das 6:4 von Matyas Caloun hinnehmen. Die letzten fünf Minuten versprachen dann viel Spannung, denn Daniel Hala konnte vor 256 Zuschauern auf 6:5 verkürzen. 31 Sekunden später jubelten die Crashers erneut, Lucas Böttcher traf zum 6:6 und so holten die Crashers nach 60 Minuten zumindest noch einen Punkt.
den zweiten holte sich Chemnitz, Lucas Böttcher traf eine Sekunde vor Ende der Verlängerung und so gewannen die Crashers noch mit 6:7 (1:0/4:1/1:5).
Salzgitter hat im vierten Anlauf den ersten Saisonpunkt geholt, Chemnitz hat nun aus ebenfalls vier Spielen acht Punkte gesammelt.

PERSONALMELDUNGEN:

Mit dem tschechischen Angreifer Damian Hasman hat der Adendorfer EC einen weiteren Spieler verpflichtet.

OSWENO-POKAL:

Bergkamen gewinnt erstes Pokalspiel

Die Grizzlys Bergkamen und FASS Berlin wollten erfolgreich in den Pokalwettbewerb starten. Bei FASS feierte Marvin Miethke ein Jubiläum, er bestritt sein 250. Spiel für die Weddinger. Und die Weddinger konnten den ersten Treffer des Spiels erzielen, Gregor Kubail traf nach elf Minuten in Überzahl. Ver Minuten später kamen die Grizzlys durch Robin Lieschke zum Pausenstand von 1:1.
Nach 25 Minuten nutzte Bergkamen ein weiteres Powerplay aus, Vladyslav Sushkov traf vor 104 Zuschauern zum 2:1. FASS kam durch einen Überzahltreffer von Nico Jentzsch nach 31 Minuten zum 2:2 und drei Minuten später war Nico Jentzsch erneut zur Stelle und die Weddinger führten 2:3. Die Führung hielt allerdings nur 30 Sekunden, Patric Schnieder sorgte für den Ausgleich und gleichzeitig auch für den Pausenstand von 3:3. 
im letzten Drittel musste FASS-Torhüter Philipp Lücke nach 53 Minuten das 4:3 durch Scott Moyer hinnehmen. FASS zog zum Ende in Unterzahl den Torhüter und kassierte 24 Sekunden vor dem Ende noch einen weiteren Treffer von Kevin Trapp und so gewann Bergkamen am Ende mit 5:3 (1:1/2:2/2:0).
Die Grizzlys holen sich zum Auftakt der Pokalrunde drei Punkte, FASS steht nun schon unter Druck.

Der Titelverteidiger gewinnt bei den Crashers

Ein Spitzenduell gab es zwischen den Chemnitz Crashers und dem Adendorfer EC. Andendorf konnte nach sieben Minuten durch Andre Geratz in Führung gehen und in Überzahl war Tim-Etienne Werner im Tor der Crashers erneut geschlagen, Luka Nyman traf in der 16. Minute.
Auch der nächste Treffer ging an die Gäste, Dennis Szygulla traf nach 29 Minuten zum 0:3. Jannis Bahr ließ fünf Minuten später das 0:4 folgen und an diesem Spielstand haben die Rams nicht unbedingt die besten Erinnerungen.
39 Sekunden nach Wiederbeginn kassierte Roni Salmenkangas den ersten Gegentreffer, Daniel Hala traf vor 591 Zuschauern zum 1:4. Diesmal blieb Adendorf stabil und sie gewannen am Ende mit 1:4 (0:2/0:2/1:0).
Chemnitz hat nach zwei Niederlagen kaum noch Chancen einen Platz unter den ersten vier Teams zu erreichen, Titelverteidiger Adendorf startet erfolgreich in den Pokalwettbewerb.

Luchse gewinnen gegen Crocodiles

Die Luchse Lauterbach standen nach der Niederlage zum Start in den Wettbewerb schon unter Druck, gegen die Hamburg Crocodiles, für die es der Start in den Wettbewerb war, musste unbedingt gewonnen werden. Und der Druck wuchs, denn Max Kotrba brachte die Gäste mit einem Powerplaytreffer nach 16 Minuten in Führung.
Julius Kranz konnte nach 67 Sekunden des 2. Drittels vor 328 Zuschauern den Ausgleich erzielen und so waren die Luchse wieder im Rennen. Zwei Minuten vor der zweiten Pause gingen die Crocodiles wieder in Führung, Konstantin Redinger traf in Unterzahl.
Lauterbach konnte den letzten Abschnitt mit einem Mann mehr starten und das nutzte David Sperl, um nach 55 Sekunden den Ausgleich zu erzielen. Matyas Welser konnte nach 44 Minuten Lauterbach erstmals in Führung bringen, doch Ivan Savchenko traf vier Minuten später zum 3:3. Weitere drei Minuten vergingen, dann brachte Matyas Welser die Gastgeber in Überzahl erneut in Führung. 80 Sekunden vor der Schlusssirene konnte Curtis Hammond mit dem 5:3 für eine Vorentscheidung sorgen. Zwar konnten die Crocodiles das Spiel mit einem Powerplay beenden. Am Spielstand von 5:3 (0:1/1:1/4:1) änderte sich aber nichts mehr.
Lauterbach bleibt damit mit drei Punkten aus zwei Spielen im Rennen um einen der ersten vier Plätze, die Crocos starten mit einer Niederlage in diesen Wettbewerb.

Falken gewinnen in Timmendorf

Die Beach Devils Timmendorf konnten gegen die Harzer Falken bereits einen ganz großen Schritt in Richtung Halbfinale machen, sie haben bereits sechs Punkte auf den Konto. Für die Falken war es das erste Pokalspiel.
Die Harzer drehten nach einem torlosem ersten Abschnitt auf. Erst überwand Nicolas Korbel nach 73 Sekunden Timmendorfs Torhüter Veli-Matti Mäkinen, zum Ende des Drittels erhöhten Regan Nagy (37.) und 75 Sekunden später Martin Benes vor 875 Zuschauern auf 0:3.
100 Sekunden nach Wiederbeginn keimte bei Timmendorf Hoffnung auf, denn Daniel Magnusson überwand Falken-Torhüter Leon Grothe zum 1:3. Doch die Falken schlugen zurück, Ales Kosnar (45.) und zwei Minuten später Nicolas Korbel schraubten das Ergebnis auf 1:5 (0:0/0:3/1:2).
Für Timmendorf ist mit sechs Punkten aus drei Spielen immer noch alles möglich, die Falken starten erfolgreich in den Wettbewerb.

Am kommenden Wochenende finden sieben Ligaspiele und drei Pokalspiele statt.

Ausführliche Statistiken gibt es im Ligen-Manager unter https://deb-online.live/liga/lev/sev/senioren/. Unter https://www.nordverbund.info/2026-sen-rlno/ gibt es inzwischen neben Statistiken auch eine nach Gruppen geteilte Tabelle.

Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielern aus dem Bereich Eishockey. https://www.rodi-db.de/

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