Am letzten Wochenende gab es sieben Ligaspiele, ein Spiel des OsWeNo-Pokals und die letzten beiden Testspiele. Sofern ein Team nicht spielfrei ist, werden Personalmeldungen jetzt bei den jeweiligen Spielen eingebaut.
MEISTERSCHAFT:
GRUPPE A:
Crocos feiern ersten Saisonsieg
Die Hamburg Crocodiles empfingen am Samstag die Chemnitz Crashers. Und auch wen die Gastgeber beim Testspiel am Vortag nicht mit der kompletten Regio-Mannschaft antraten, wurde eine Reaktion erwartet. Und die Gastgeber konnten auch den ersten Treffer des Spiels erzielen, Mathias Nilsson Rakell brachte sie in der 11. Minute in Führung.
Im 2. Drittel gelang es Markus Lepistö Chemnitzs Torhüter Ondrej Kufa vor 1.100 Zuschauern in der 32. Minute zu überwinden und es stand 2:0 und auch in diesem Abschnitt fiel nur ein Treffer.
Innerhalb von 86 Sekunden entschieden die Crocodiles die Partie, Kevin Grasmik (49.) und Ivan Savchenko (51.) schraubten den Spielstand auf 4:0. Drei Minuten vor dem Ende konnte Fabian Kießling Hamburgs Torhüter Riku Lindroos zum 4:1 überwinden und am Ende blieb es beim 4:1 (1:0/1:0/2:1).
Für die Crocodiles war es nach zwei Niederlagen, eine davon nach Verlängerung, der erste Saisonsieg, für die Crashers nach zwei Seigen die erste Niederlage.
HSV gewinnt im Endspurt
Die TAG Salzgitter Icefighters reisten am Sonntag zum Hamburger SV. 75 Sekunden dauerte es, dann konnte der HSV erstmals jubeln. Bogdan Mazur traf und Salzgitters Torhüter Luca-Leon Huster war früh geschlagen. Bis zur Pause konnten die Teams keine weiteren Tore erzielen.
128 Sekunden nach Wiederbeginn legte der HSV nach, Veeti Soila erhöhte auf 2:0. Salzgitter blieb aber dran, Hamburgs Torhüter Fabio Alonso-Lange musste nach 26 Minten das 2:1 von Aaron Krassmann hinnehmen. Die 31. Minute brachte den Gästen den Ausgleich, Roni Ahonen war der Torschütze. Und das war noch nicht alles in diesem Abschnitt. Zunächst brachte Valtteri Nurminen die Icefighters drei Minuten vor der Pause mit 2:3 in Führung, doch 41 Sekunden später sorgte Alexander Chodorowski für den 3:3-Pausenstand.
Der HSV ging nach 53 Minuten erneut in Führung, Marcel Schlode war der Torschütze. Die Gäste kämpften weiter um hier wieder zum Ausgleich zu kommen und zwei Minuten vor dem Ende zogen sie den Torhüter. 20 Sekunden vor dem Ende machte der HSV den Sack zu, Jannik Höffgen sorgte mit einem Empty Net Goal für den 5:3-Endstand (1:0/2:3/2:0).
Beide haben nun zwei Spiele bestritten, der HSV konnte eines davon gewinnen. Salzgitter wartet noch auf den ersten Saisonpunkt.
Tigers holen Rückstand auf und holen zwei Punkte
Für die TuS Harsefeld Tigers und den Adendorfer EC war es das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Andre Geratz konnte vor 598 Zuschauern den ersten Treffer des Spiels erzielen, 119 Sekunden vor der Pause war Harsefelds Torhüter Thomas Schubert geschlagen.
Adendorf konnte sich im 2. Drittel absetzen. In Überzahl sorgte Andre Geratrz nach 26 Minuten das 0:2 und drei Minuten später erhöhte Christoph Koziol auf 0:3. 55 Sekunden vor der Pause sorgte Petr Pohl mit dem 0:4 für eine Vorentscheidung.
Die Tigers wechselten zum letzten Drittel den Torhüter, Salvatore Stalteri übernahm nun. Nach 46 Minute gab es die nächste Spieldauer dieses Spieltages, Neo Siegmund musste die Partie nach einem Bandencheck vorzeitig in die Kabine. Und sie kamen nach 47 Minuten zum 1:4, Kim Jesgarsch überwand Adendorfs Torhüter Roni Salmenkangas. Zwei Minuten später sorgte ein Treffer bei doppelter Überzahl von Braden Morrison für das 2:4. Weitere vier Minuten später schlug Riku Uusikartano zu und nun wurde es wieder spannend. Und die Tigers kamen wirklich noch zum Ausgleich, 48 Sekunden nach dem 4:3 traf Kim Jesgarsch zum 4:4. Auch nach 60 Minuten stand es 4:4 und so hatten beiden einen Punkt sicher.
Niklas Bente sorgte 103 Sekunden vor Ende der Verlängerung für das 5:4 (0:1/0:3/4:0) und so holten die Tigers noch zwei Punkte. Für Adendorf bleibt ein Punkt.
GRUPPE B:
Wölfe gewinnen bei den Icefighters
Für die TAG Salzgitter Icefighters startete der Ligabetrieb am Samstag mit einem Heimspiel gegen die Schönheider Wölfe. Vor 251 Zuschauern konnte Schönheide schon im ersten Abschnitt für eine Vorentscheidung sorgen. Valentino Weisgerber in Überzahl (8.) und zwei Mal Tomas Rubes (11., in Überzahl 18.) überwanden Salzgitters Torhüter Dustin Hey im ersten Abschnitt.
Florian Heinz nach 65 Sekunden und Kenneth Hirsch (28.) schraubten das Ergebnis auf 0:5, ehe auch Schönheides Torhüter Kevin Kopp hinter sich greifen. Roni Ahonen und 24 Sekunden später Josef Babicka (beide 31.) sorgten für einen kleinen Hoffnungsschimmer bei den Gastgebern.
Dieser schimmerte schon nach 62 Sekunden des Schlussabschnitts nicht mehr, denn bei doppelter Überzahl traf Tomas Rubes zum 2:6. Yannek Seidel erzielte in der 53. Minute das 2:7 und erneut in Überzahl traf Ricco Warkus zum 2:8-Endstand (0:3/2:2/0:3). Tomas Rubes erzielt ein diesem Spiel drei Tore und die Wölfe bissen fünf mal in Überzahl zu. So feierten die Wölfe im zweiten Spiel den zweiten Saisonsieg, Salzgitter startet mit einer Niederlage in die Saison.
FASS gewinnt auch zweites Heimspiel der Saison
Für FASS Berlin stand das Spiel gegen die ECW Sande Jadehaie an. 313 Zuschauer waren neugierig auf den neuen Gegner aus dem Norden und sie bekamen einiges zu sehen. Zunächst konnte Vitalijs Jache Eric Steffen im Tor der Berliner nach bereits 50 Sekunden zum 0:1 überwinden, aber die Weddinger kamen zurück. Daniel Volynec sorgte in der 4. Minute für den Ausgleich und Ben Balzer brachte FASS nach sieben Minuten in Führung. 18 Sekunden vor der Pause konnte Nico Jentzsch sogar noch auf 3:1 erhöhen.
Jeweils einen Treffer erzielten die Teams im Mittelabschnitt. Nico Jentzsch konnte in der 29. Minute das 4:1 erzielen und zwei Minuten vor der Pause verkürzte Topas Saramäki für die Gäste auf 4:2.
Den letzten Treffer des Spiels erzielte wieder Ben Balzer, er verwandelte sechs Minuten vor dem Ende einen Penalty gegen Herman Zippeldt zum 5:2-Endstand (3:1/1:1/1:0).
Damit feiert FASS im 4. Saisonspiel den zweiten Sieg, Sande startet mit einer Niederlage in die Saison.
Dresden gewinnt im Endspurt
Der ESC Dresden hatte es mit Tornado Niesky zu tun. Niesky präsentierte in der Woche mit Patrik Čermák einen neuen Stürmer. Verabschiedet wurden Verteidiger Justin Treise und Angreifer Markus Fabian.
Die ersten Treffer des Spiels fielen in der 19. Minute. Leon Eisebitt überwand Dresdens Torhüter Yannic Schulze zum 0:1, doch 18 Sekunden später konnte Maxim Rebizov Nieskys Torhüter Daniel Arendas zum 1:1 überwinden..
Niesky konnte im 2. Drittel durch zwei Powerplaytore von Kevin Thau (30., 33.) mit 1:3 in Führung gehen. Justus Frisch sorgte dafür, dass es nach 40 Minuten 2:3 stand.
Dresden drehte im letzten die Partie. Erst sorgte John Koslowski in der 44. Minute für das 3:3, dann wurde es bitter für die Gäste. Jeweils in Unterzahl konnten Richards Zerbst nach 51 Minuten und mit der Schlusssirene Maxim Rebizov einen 5:3-Erfolg (1:1/1:2/2:0) für Dresden herausschießen.
Dresden holt damit im 3. Spiel den ersten Saisonsieg feiern, Niesky startet mit einer Niederlage in die Saison.
Falken feiern zweistelligen Saisonstart
Für die Harzer Falken und den Weserstars Bremen starteten am Sonntag die Saison. Und die Falken erwischten vor 737 Zuschauer einen tollen Saisonstart. Regan Nagy eröffnete nach 88 Sekunden einen Torreigen. Ville Sivonen (3.) und eine Minute später Patrik Franz überwanden Bremens Torhüter Jacob Perrin und es stand 3:0. Dann kam Regan Nagy, der in der 8. Minute und in Überzahl nach 15 Minuten seine Tore zwei und drei erzielte.
Im 2. Drittel legten Martin Benes nach 74 Sekunden, Filip Mrava in Überzahl (29.), Jakub Wiecki (31.) und erneut Filip Mrava (33.) nach und es stand 9:0. Nun wechselte Bremen den Torhüter, Alexander Wunderlich übernahm nun.
Er kassierte zunächst nach 86 Sekunden das 10:0 von Martin Benes, ehe auch sein Team jubeln konnte. Robert Linhart erzielte in der 48. Minute durch einen Powerplaytreffer den ersten Saisontreffer der Bremer und auch Braunlages Torhüter Adam Gerhardt war geschlagen. 44 Sekunden später kam Martin Benes ebenfalls zu seinem drittel Treffer des Spiels. Die 48. Minute brachte die erste Matchstrafe der Saison, Bremens Torschütze Robert Linhart war der Übeltäter. Weitere Tore fielen nicht und so siegte Braunlage mit 11:1 (5:0/4:0/2:1).
Der Saisonstart der Falken ist damit gelungen. Bremen war sicherlich Außenseiter, aber eine solch hohe Niederlage war sicherlich nicht eingeplant.
TESTSPIELE:
GRUPPE B:
Tigers fertigen Crocodiles ab
Kurz vor dem Saisonstart testeten die TuS Harsefeld Tigers am Freitag gegen Hamburg Crocodiles ihre Form. Den ersten Treffer des Spiels konnten die Tigers erzielen, Juho Arminen überwand Lucas di Berado im Tor der Crocos nach 15 Minuten zum 1:0 und es blieb der einzige Treffer des 1. Drittels.
Erneut Juho Arminen erhöhte 161 Sekunden nach Wiederbeginn auf 2:0. Das 3:0 folgte vier Minuten später, diesmal war Samuel Hou Gustafsson erfolgreich. Es kam noch besser für die Gastgeber, denn weitere zwei Minuten später folgte das 4:0 von Riku Uusikartano, der nach drei Vorlagen zuvor den vierten Treffer selbst erzielte. Luca Häufler konnte 63 Sekunden Tigers-Torhüter Thomas Schubert zum 4:1 überwinden, doch 21 Sekunden später folgte das 5:1 von August Sandell und wieder steuerte Riku Uusikartano eine Vorlage bei. Juho Arminen erzielte drei Minuten vor der Pause auf 6:1 und Riku Uusikartano kam zu seiner 5. Vorlage. Die beiden hatten noch nicht genug, 73 Sekunden vor der Sirene legte Riku Uusikartano auf und Juho Arminen schloss ab. 19 Sekunden vor dem Seitenwechsel folgte noch das 8:1 und diesmal sammelten zwei Spieler ihre ersten Scorerpunkte. Torschütze für die Tigers war Braydon Morrison. So wurde den 392 Zuschauer im 2. Drittel ein Spektakel geboten.
Die Crocos fingen sich im letzten Abschnitt, dennoch konnten sie Riku Uusikartano nicht stoppen, er sorgte 172 Sekunden vor dem Ende für den 9:1-Endstand (1:0/7:1/1:0) und so war es für die Tigers eine gelungene Generalprobe.
Falken revanchieren sich für Heimniederlage
Das freundschaftliche Rückspiel der Dauerrivalen Adendorfer EC und Harzer Falken fand ebenfalls am Freitag statt. Reko Pohjamo konnte den ersten Treffer des Spiels erzielen, er traf nach bereits 36 Sekunden zum 0:1. Knappe vier Minuten hatte diese Führung bestand, dann traf Andre Geratz zum 1:1. Doch zwei Minuten später war Adendorfs Torhüter Philipp Grittner erneut geschlagen, Jakub Wiecki traf in Überzahl zum 1:2. Auch Braunlages Torhüter Adam Gerhardt kassierte noch im 1. Drittel den zweiten Treffer, Jannis Bahr konnte in Überzahl in der 13. Minute den Ausgleich erzielen. 72 Sekunden später konnte Nico Ehmann die Falken erneut in Führung bringen und mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
In der 28. Minute war Adendorfs Torhüter erneut geschlagen, Markus Magnusson traf zum 2:4. Enen weiteren Powerplaytreffer erzielte Jordan Stallard nach 36 Minuten und die Gäste führten mit 2:5 und so stand es auch nach 40 Minuten.
Die 48. Minute brachte die Entscheidung in dieser Partie, Ville Sivonen erhöhte auf 2:6 und eine Minute später stand es nach einem Treffer von Martin Benes 2:7. Markus Magnusson konnte drei Minuten vor dem Ende noch auf 2:8 erhöhen und das war auch der Endstand (2:3/0:2/0:3). Damit revanchierten sich die Falken vor 734 Zuschauern deutlich für die Niederlage im ersten Testspiel zwischen beiden Teams.
OSWENO-POKAL:
Beach Devils feiern Schützenfest
Für die Beach Devils Timmendorf stand am Sonntag das zweite Spiel des OsWeNo-Pokal an, die Chemnitz Crashers reisten an. Für die Crashers war es keine lohnenswerte Reise, denn Torhüter Philip Künzel musste zunächst zwei frühe Tore von Nathan Chickering hinnehmen.
Im 2. Drittel wurde es noch schlimmer, den Jere Kivimäki nach 72 Sekunden, Nathan Chickering mit seinem 3. Treffer (26.), Jonah Henderson (32.), Felix Dettmer (35.), Aleksi Kettunen und 21 Sekunden später Daniel Magnusson (beide 37.) schraubten das Ergebnis im 2. Drittel auf 8:0.
Tobias Werner konnte für Chemnitz vor 721 Zuschauern Timmendorfs Torhüter Veli-Matti Mäkinen in der 46 Minuten erstmals überwinden und so für das 8:1 sorgen. Zehn Minuten vor dem Ende wurde es unschön, nach einer intensiveren Meinungsverschiedenheit kassierten Felix Dettmer und Yannic Lavoie von den Beach Devils eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Chemnitz kam noch zum 8:2, Matthias Sauerwein traf fünf Minuten vor dem Ende. Den letzten Treffer erzielte Aleksi Kettunen zwei Minuten vor der Sirene und so gewann Timmendorf am Ende mit 9:2 (2.0/6:0/1:2).
Timmendorf hat damit auch das zweite Pokalspiel gewonnen und sich eine gute Ausgangsposition für den weiteren Wettbewerb verschafft.
Am kommenden Wochenende finden sieben Ligaspiele und drei Pokalspiele statt.
Ausführliche Statistiken gibt es im Ligen-Manager unter https://deb-online.live/liga/lev/sev/senioren/
Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielern aus dem Bereich Eishockey. https://www.rodi-db.de/
Alle Angaben sind ohne Gewähr.








