Acht Ligaspiele fanden am Wochenende statt und die Spieler zeigten sich in Torlaune, insgesamt 84 mal klingelte es in den Toren. Und auch auf die Strafbänke wurden gut besucht.
MEISTERSCHAFT:
GRUPPE A:
Adendorf gewinnt Dorfderby
Die Beach Devils Timmendorf trafen im Derby auf den Adendorfer EC. Jörn Weikamp eröffnete vor 999 Zuschauern nach vier Minuten das erste Pflichtspieldorfderby der Saison, er überwand Timmendorfs Torhüter Veli-Matti Mäkinen zum 0:1. Es blieb der einzige Treffer im ersten Abschnitt und so stand es nach 20 Minuten 0:1.
Adendorf legte im 2. Abschnitt schnell zwei Tore nach, Petr Pohl (23.) und eine Minute später Dennis Arnold sorgte für einen Zwischenstand von 0:3. Sieben Sekunden vor der Pause gab es den nächsten Rückschlag für die Gastgeber, denn Bastian Schirmacher sorgte mit dem 0:4 für eine Vorentscheidung und den Pausenstand.
die Beach Devils wechselten zum letzten Drittel den Torhüter, Clemens Wiedemann übernahm nun. Die Gäste ließen nicht nach, in Überzahl konnte Tim Marek nach 47 Minuten den fünften Treffer erzielen. Yannick Henry machte drei Minuten vor dem Ende das halbe Dutzend voll. Timmendorf schaffte es nicht Adendorfs Torhüter Roni Sqalmengangas zu bezwingen und so gewann Adendorf mit 0:6(0:1/0:3/0:2) und der Torhüter feierte einen Shutout
Crocos bleiben in Spitzengruppe
Die Hamburg Crocodiles wollten gegen die Weserstars Bremen mit einem Erfolg den Anschluss nach oben halten. Die Crocodiles nutzten eine Strafe gegen Bremen aus, Mathias Nilsson Rakell sorgte nach 12 Minuten für das 1:0. Matej Sadecky konnte Hamburgs Goalie Riku Lindroos in der 16. Minute zum Ausgleich überwinden, doch 39 Sekunden später führten die Gastgeber wieder. Maksym Andriienko traf und Bremens Torhüter Jacob Perrin war erneut geschlagen. Kevin Grasmik erhöhte zwei Minuten vor der ersten Pause auf 3:1. Doch Bremen blieb dran, 17 Sekunden vor der Sirene verkürzte erneut Matej Sadecky auf 3:2.
Max Kotrba (25.) und Luca Häufler (26.) bauten den Vorsprung im 2. Drittel zunächst auf 5:2 aus. Die Weserstars gaben aber nicht auf und sie konnten durch Vakaris Cizas, der nach 30 Minuten in Überzahl traf, auf 5:3 verkürzen. Vor 1.273 Zuschauern sorgte Jakub Hofmann vier Minuten vor der Pause mit dem 6:3 wieder für einen Vorsprung von drei Toren und mit diesem Ergebnis endete der Abschnitt.
Das letzte Drittel brachte keine Tore mehr und so holten die Crocodiles beim 6:3-Erfolg (3:2/3:1/0:0) drei wichtige Punkte.
Beach Devils holen sich die Tabellenführung
Für die ECW Sande Jadehaie stand ein schweres Spiel an, die gut gestarteten Beach Devils Timmendorf waren der Gegner. Für Sande ging es schon früh in der Saison darum den Anschluss nach oben zu halten, Timmendorf könnte sich mit einem Erfolg die Tabellenführung holen. Nach einigen verpassten Überzahlsituationen, Sande kassierte drei Strafzeiten, Timmendorf eine, gingen die Gäste nach 15 Minuten durch Jere Kivimäki in Führung. Nathan Chickering konnte 89 Sekunden vor der Sande-Torhüter Maksims Cmutovs zum 0:2 überwinden und so stand es auch zur Pause.
Zu Beginn des 2. Drittels gab es für Timmendorf einen Rückschlag, nach einer Behinderung kassierte Matej Petretic 167 Sekunden nach Wiederbeginn eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Sande konnte die fünf Minuten Powerplay nicht nutzen, dafür trafen die Beach Devils. Noch in Unterzahl erhöhte Jonah Henderson auf 0:3 (28.). dann kam auch Sande zum ersten Treffer, in Überzahl kassierte Torhüter Veli-Matti Mäkinen zwei Minuten später das 1:3 durch Yauhen Asmolski. Drei Minuten später war Sande wieder im Spiel, Valtteri Lemmetty verkürzte auf 2:3. Doch zur Pause hatte Timmendorf zwei Tore Vorsprung, denn Daniel Magnusson traf nach 38 Minuten zum 2:4.
40 Sekunden nach Wiederbeginn war Sande erneut im Spiel, Yauhen Asmolski verkürzte vor 430 Zuschauern auf 3:4. Doch wieder kam eine schnelle Antwort, 99 Sekunden später traf Kristofers Bite zum 3:5. Zwei Strafen brachte den Gästen ein doppeltes Powerplay und das nutzte Kristofers Bite, um nach 46 Minuten mit dem 3:6 für eine Vorentscheidung zu sorgen. Sande vergab nach 51 Minuten eine große Chance nochmals zum Anschluss zu kommen, die Jadehaie vergaben einen Penalty. Drei Minuten vor dem Ende konnten die Jadehaie doch noch verkürzen, Vitalijs Pavlovs verkürzte in Überzahl auf 4:6. Sande zog 147 Sekunden vor der Sirene den Torhüter, doch eine Strafe schwächte die Gastgeber eine Minute später. Der Rest war Formsache, die Beach Devils gewannen am Ende mit 4:6 (0:2/2:2/2:2) und holten sich die drei Punkte.
Falken behalten weiße Weste
Mit den Harzer Falken hatten die TuS Harsefeld Tigers wieder ein Spitzenteam zu Besuch. Die Tigers könnten mit weiteren Punkten oben dran bleiben, Braunlage die Tabellenführung der Gruppe B übernehmen. Die Tigers erwischten den besseren Start, nach 54 Sekunden traf August Sandell zum 1:0 und nach sieben Minuten musste Braunlages Torhüter Leon Grothe das 2:0 hinnehmen. Braunlage kam in der 19. Minute zurück. Innerhalb von elf Sekunden kassierte Torhüter Thomas Schubert Tore von Aley Kosnar und Regan Nagy und so stand es nach 20 Minuten 2:2.
innerhalb von vier Minuten setzten sich die Falken im 2. Drittel ab. Nicolas Korbel (26.), Martin Benes (27. Und in Überzahl 30.) trafen und es stand 2:5. Juho Arminen konnte 76 Sekunden vor der Pause in Überzahl auf 3:5 verkürzen und somit bestand durchaus Hoffnung für die Tigers, die auch schon höhere Rückstände gedreht haben.
Diesmal wurde es vor 457 Zuschauern nichts mit einer Aufholjagd und als Nicolas Korbel nach 54 Minuten das 3:6 erzielte, war die Partie entschieden. Brayden Morrison konnte eine Strafe gegen die Falken drei Minuten vor der Sirene zum 4:9 nutzen und dann wurde es doch noch spannend. Harsefeld zog den Torhüter und Juho Arminen verkürzte 62 Sekunden vor dem Ende auf 5:6. Weiter ohne Torhüter konnte Nicolas Korbel mit seinem 3. Treffer per Empty Net Goal den Treffer zum 5:7-Endstand (2:2/1:3/2:2) erzielen.
Ein Blick auf die Tabelle sieht die Beach Devils Timmendorf mit neun Punkten aus vier Spielen an der Spitze. Die Hamburg Crocodiles mit acht Punkten aus fünf Spielen, der Adendorfer EC mit sieben Punkten aus drei Spielen und die Harsefeld Tigers mit fünf Punkten aus drei Spielen folgen auf den Plätzen.
GRUPPE B:
Falken gewinnen Torreiches Spitzenspiel
Eine interessante Partie gab es auf dem Wurmberg, die Harzer Falken spielten gegen die Schönheider Wölfe. Jordan Stallard konnte nach neun Minuten die erste Strafe des Spiels für die Gastgeber nutzen, er traf zum 1:0 und Wölfe-Torhüter Kevin Koppwar erstmals geschlagen. 50 Sekunden später konnte Martin Benes auf 2:0 erhöhen. Drei Minuten später traf erneut Jordan Stallard, in Unterzahl sorgte er für das 3:0. Zwei Minuten vor der Pause kamen die Wölfe auf 3:1 heran, Kevin Pirhler konnte Falken-Torhüter Leon Grothe bezwingen. Doch 23 Sekunden später klingelte es wieder im Tor der Gäste. Martin Benes kam zu seinem zweiten Treffer. So hatten die 1023 Zuschauer im ersten Drittel bereits fünf Tore gesehen.
Der 2. Abschnitt brachte zunächst zwei Powerplaytore. Romas Rubes verkürzte auf 4:2 (25.) und Niklas Heyer sorgte für das 5:2 (27.). Nach 33 Minuten hatte Martin Benes seinen dritten Treffer erzielt und Braunlage führte 6:2.
66 Sekunden nach Wiederbeginn fiel die endgültige Entscheidung, Ales Kosnar auf 7:2. Nicolas Korbel beseitigte drei Minuten später mit dem 8:2 letzte Zweifel. Noah-Fabrice Schwabe konnte das Ergebnis aus Sicht der Wölfen nach 50 Minuten mit dem 8:3 etwas freundlicher gestalten, allerdings nur für eine knappe Minute, dann folgte das 9:3 von Nicolas Korbel. Florian Heinz konnte nach 55 Minuten noch den vierten Treffer der Gäste erzielen. Es war der letzte Treffer des Spiels und so gewannen die Falken deutlich mit 9:4 (4:1/2:1/3:2).
Salzgitter feiert bei Strafenfestival ersten Saisonsieg
Die Salzgitter Icefighters und der ESC Dresden spielten am Samstag ebenfalls um Punkte. Dresden konnte mit Paul Kleinwächter einen Neuzugang begrüßen, der Angreifer läuft nach einer Pause wieder für die Eislöwen auf. Und in Salzgitter war einiges los. Zunächst musste Dresdens Torhüter Lasse Dietzschold nach 44 Sekunden das erste Tor von Emilis Alenka hinnehmen, der in der 4. Minute auch das 2:0 erzielte. Bis zur Pause sorgten Samuel Magat (6.), Harijs Bresevics (8.) und Adam Cimiran in Überzahl (12.) mit fünf Toren schon für eine Vorentscheidung.
Adam Strakos konnte nach 24 Minuten auf 6:0 erhöhen. Timus Sedlecmkij-Razin konnte nach 28 Minuten in unterzahl den ersten Treffer der Gäste erzielen, die zwei Minuten später im Tor zu Yannic Schulze wechselten. Nach 36 Minuten war die Partie für Dresdens Christian Freitag nach einem Bandencheck mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe beendet. Den letzten Treffer des Drittels erzielte Emilis Alenka drei Minuten vor der Pause.
50 Sekunden nach Wiederbeginn traf Vojtech Tuma in Überzahl zum 8:1 und vier Minuten später konnte Pascal Bartels für Dresden das 8:2 erzielen. Genau 60 Sekunden später sorgte Valtteri Nurminen für das 9:2. Auch Salzgitter kassierte vor 331 Zuschauern in einem Spiel mit genau 100 Strafminuten (57:43) eine Spieldauer, Emilis Alenka erwischte es nach 51 Minuten wegen eines Bandenchecks. Die Gäste erzielten danach die letzten beiden Treffer der Partie, Richard Ulbrich (55.) und 51 Sekunden später Louis Schäfer trafen jeweils in Überzahl und so endete das Spiel 9:4 (5:0(2:1/2:3).
Damit feiert Salzgitter den ersten Saisonsieg und hat nun vier Punkte auf dem Konto, Dresden bleibt bei drei Punkten.
FASS gewinnt auch 3. Heimspiel
FASS Berlin war gegen Tornado Niesky klarer Favorit. Vor 220 Zuschauern durfte Niesk nach bereits elf Sekunden jubeln. Kevin Thau überwand Eric Steffen im Tor der Weddinger. Vier Minuten vor der Pause konnte Dennis Thielsch den Ausgleich erzielen.
Im 2. Drittel dauerte es auch nur 22 Sekunden, dann sorgte Daniel Volynec für das 2:1. Nun erwischte es Niesky und deren Torhüter Daniel Arendas richtig, denn bis zur Pause sorgten Felix Braun (22., 26.), in Überzahl Daniel Volynec (31.), Gregor Kubail (32.) und in Unterzahl Oliver Noack (38.) mit sechs Toren für die Entscheidung in dieser Partie.
Beide Teams konnten im letzten Abschnitt einen Treffer erzielen. Kevin Thau traf nach 47 Minuten zum 7:2 und Aaron-Pelle Besle sorgte nach 52 Minuten für den 8:2-Endstand (1:1/6:0/1:1).
FASS hält damit den Anschluss an die Tabellenspitze, Niesky wartet weiter auf einen Punkt.
Crashers lassen HSV keine Chance
Die Chemnitz Crashers hatten es mit dem Hamburger SV zu tun. Die Crashers konnten vor 725 Zuschauern durch Daniel Hala (4,), Matthias Sauerwein (5.) und Tobias Werner (6.) innerhalb von 67 Sekunden drei Tore erzielen. Constantin Koopmann konnte ebenfalls in der 6. Minute den ersten Hamburger Treffer erzielen. 29 Sekunden vor der Pause erhöhte Lucas Böttcher auf 4:1.
Der HSV kam im 2. Abschnitt heran, Bogdan Mazur (26.) und in Überzahl Jakub Ruzicka (30.) überwanden Ondrej Kufa im Tor der Crashers. Zur Pause stand es 5:3, Florian Apitz traf nach 32 Minuten.
Ein Doppelschlag brachte die Entscheidung des Spiels, HSV-Keeper Fabio Alonso-Lange musste Gegentreffer von Willy Rudert (43.) und einen Powerplaytreffer von Matthias Sauerwein hinnehmen. 98 Sekunden sorgte ein weiterer Powerplaytreffer von Marten Röher für den 8:3-Endstand (4:1/1:2/3:0).
Die Crashers haben nun nach fünf Spielen elf Punkte auf dem Konto, der HSV nach ebenfalls fünf Spielen vier Punkte.
Die Tabelle der Gruppe B führen die Harzer Falken mit 12 Punkten aus vier Spielen an, Die Chemnitz Crashers haben aus fünf Spielen elf Punkte geholt, die Schönheider Wölfe mit vier Spielen und FASS Berlin mit fünf Spielen haben neun Punkte auf dem Konto.
Am kommenden Wochenende finden sieben Ligaspiele und drei Pokalspiele statt.
Ausführliche Statistiken und beide Tabellen gibt es im Ligen-Manager unter https://deb-online.live/liga/lev/sev/senioren/ und unter https://www.nordverbund.info/2026-sen-rlno/.
Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielern aus dem Bereich Eishockey. https://www.rodi-db.de/
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