Einiges zu tun hatten die Chemnitz Crashers, um im Spiel fegen die Eisbären Juniors Berlin ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden, erst in den letzten Minuten konnten sie einen 5:11-Erfolg (1:3/3:1/1:7) absichern.
Die Juniors gingen als klarer Außenseiter in ihr vorletzten Hauptrundenspiel, sie konnten nur überraschen. 13 Feldspieler konnten sie aufbieten, Chemnitz war mit 15 Feldspielern angereist. In Tor starteten Benjamin Nitschke den Juniors und Ondrej Kufa bei den Crashers.
Wer zu spät kam, den bestraften die Schiris und die Crashers in Person von Matyas Caloun. Um 18:57 fiel der erste Puck und nach 59 Sekunden nutzte der Angreifer der Chemnitzer die erste Chance zum 0:1. Genau 120 Sekunden später fiel der Ausgleich, Justin Ludwig-Herbst traf nach schöner Vorarbeit von Nico Schröder. 57 Sekunden vergingen bis zum nächsten Treffer, erneut traf Matyas Caloun für die Gäste. Die Crashers hatten weiter Vorteile und in der 12. Minute erhöhte Michael Stiegler in Überzahl auf 1:3. Die Juniors versuchten während des Drittels immer wieder selbst Angriffe zu fahren, am Ende des Drittels führten aber die Gäste mit 1:3.
Schon früh im 1. Drittel verletzte sich ein weiterer Spieler der Juniors und so standen nur noch 12 zur Verfügung. Die Juniors kämpften weiter und sie konnten nach 29 Minuten sogar durch Justin Ludwig-Herbst auf 2:3 verkürzen. Zwei Minuten später wechselten die Gäste den Torhüter, Tim-Etienne Werner übernahm nun. Wenig später ging dieser kurz vom Eis und sein Team erzielte bei angezeigter Strafe durch Lars Hamori das 2:4. Doch die Juniors blieben dran, eine Minute später kam Justin Ludwig-Herbst zu seinem dritten Treffer und es stand 3:4. Justin Ludwig-Herbst hatte an diesem Tag noch nicht genug, drei Minuten vor der Pause kam er nach einem Break zu seinem vierten Treffer und so stand es nach 40 Minuten 4:4.
Ausgerechnet durch einen Konter gerieten die Berliner wieder in Rückstand, Lars Hamori traf in der 43. Minute. Es ging weiter hin und her, bis ein Doppelschlag die Entscheidung brachte. Luca Schneider (53.) und eine Minute später Matyas Caloun bauten den Vorsprung der Crashers auf 4:7 aus. Erneut Matyas Caloun sorgte drei Minuten später für das 4:8. Auch die Juniors trafen in diesem Drittel noch, Tim Lendzian vollendete 151 Sekunden vor der Sirene zum 5:8. Es wurde dann doch noch zweistellig, Brian Olbrich und 19 Sekunden später Matthias Sauerwein waren die Torschützen. Zwei Sekunden vor dem Ende konnte Joey Mendel den letzten Treffer des Spiels erzielen und so endete die Partie wieder torreich...
Die Eisbären haben sich klasse verkauft und es den Crashers sehr schwer gemacht. Ein Hauptrundenspiel haben die Juniors noch zu absolvieren, am 15.2. kommen die Schönheider Wölfe in den Welli.
Schiedsrichter: A Simankov - A. Betnerowicz, M.-A. Niedermeyer
Strafen: EJB 4 (2/2/0), CC 6 (2/2/2)
Tore:
0:1 (00:59) M. Caloun; 1:1 (02:59) J. Ludwig-Herbst (N. Schröder); 1:2 (03:54) M. Caloun; 1:3 (11:35) M. Stiegler (L. Böttcher, S. Zierold) PP1;
2:3 (28:26) J. Ludwig-Herbst; 2:4 (30:53) L. Hamori; 3:4 (31:25) J. Ludwig-Herbst (L. Topfstedt, N. Schröder); 4:4 (36:31) J. Ludwig-Herbst (T. Lendzian);
4:5 (42:54) L. Hamori (L. Böttcher, M. Caloun); 4:6 (52:38) L. Schneider (S. Kneuse); 4:7 (53:35) M. Caloun (L. Hamori, L. Böttcher); 4:8 (56:12) M. Caloun (L. Hamori); 5:8 (57:29) T. Lendzian (V. Späth, N. Schröder); 5:9 (58:09) B. Olbrich (L. Schneider); 5:10 (58:28) M. Sauerwein (L. Böttcher, L. Hamori); 5:11 (59:58) J. Mendel;








