FASS Berlin setzt seine Serie von Auswärtsniederlagen auch im OsWeNo-Pokal fort. Bei den Grizzlys Bergkamen unterliegen die Nordberliner mit 5:3 (1:1, 2:2, 2:0). Die Halbfinal-Qualifikation rückt für den Meister der Regionalliga Ost damit in weite Ferne.
DAS SPIEL
FASS war mit 15 Skatern und Philipp Lücke im Tor nach Nordrhein-Westfalen gereist. Zehn Berliner Fans (unter den gut 100 Zuschauerinnen und Zuschauern) hatten das Team begleitet. In der Verteidigung feierte Marvin Miethke ein besonderes Jubiläum. 250 Einsätze im rot-weiß-schwarzen Trikot wurden zuvor nur von sechs anderen Spielern in der 64jährigen Vereinsgeschichte erreicht.
Nach einem Abtasten in den ersten Minuten erspielte sich FASS ein Übergewicht, was auch durch einige Strafen gegen die Gastgeber begünstigt wurde. Das PowerPlay funktionierte an diesem Tag gut, und Tom Fiedler traf nach gut zehn Minuten zum 0:1, als er nach einem Schuss von Oliver Noack den Abpraller aufnahm und versenkte. Weil Lieschke einen verdeckten Schuss zum 1:1 verwandelte, ging es dennoch mit einem Unentschieden in die Pause.
Auch im zweiten Drittel gab es zahlreiche Strafen, und beide Teams konnten das für sich nutzen. Für FASS traf Nico Jentzsch gleich zweimal (31., 34.), wobei sein zweiter Treffer als Even Strength gewertet wird, weil die Strafe gerade abgelaufen war. Erneut konnten die Berliner die Führung nicht lange halten, denn Schnieder erzielte aus einer unübersichtlichen Situation den Ausgleich (35.).
Im Schlussdrittel warfen die Grizzlys alles in die Waagschale und erspielten sich einige gute Gelegenheiten. Moyer nutzte eine nach einem Fehler im Berliner Aufbauspiel zum 4:3 (53.). FASS zeigte weiter eine gute Spielanlage, entwickelte aber bei 5 gegen 5 einfach keine Durchschlagskraft. Bevor Headcoach Patrick Pohl in der Schlussphase seinen Goalie ziehen konnte, schwächte sich das Team durch eine Strafe selbst. Trotzdem ging Philipp Lücke kurz später zugunsten eines fünften Skaters vom Eis, was Bergkamen zu einem Empty Netter und der Entscheidung nutzte.
AUSBLICK
Auswärts bietet das Team derzeit einfach zu wenig. Gut, dass am kommenden Wochenende ein Heimspiel ansteht. Am Samstag (24.10.2026, 19:00 Uhr) kommt Tornado Niesky ins Erika-Heß-Eisstadion. Unnötig zu sagen, dass in dieser Partie drei Punkte Pflicht sind, will man nicht frühzeitig den Anschluss an die Spitze verlieren.
STATISTIK
FASS: Lücke – Miethke, Falk; Heinicke, Kruggel; Bisliouk – Balzer, Fiedler, Jentzsch; Noack, Kubail, Braun; Beslé, Thielsch, Deichmann; Weihrauch.
Tore:
0:1 (10:02) Fiedler (Noack, Kubail) PP1, 1:1 (14:23) Lieschke;
2:1 (24:29) Sushkov PP1, 2:2 (30:18) Jentzsch (Fiedler, Kubail) PP1, 2:3 (33:37) Jentzsch (Kubail, Noack), 3:3 (34:03) Schnieder;
4:3 (52:15) Moyer, 5:3 (59:36) Trapp ENG PP1.
Schiedsrichter: Licau – Schmidt, Warnke.
Strafen: Bergkamen 22, FASS 21.
Zuschauer: 104.
Schüsse: 30-35.
Face-off: 28-45.
Pressemitteilung FASS Berlin








