Die letzten Spiele verliefen für die Frauen der Eisbären Juniors Berlin nicht so erfolgreich, gegen die Mad Dogs Mannheim wurde aber endlich wieder gejubelt. Glatt mit 5:0 (2:0/2:0/1:0) gewannen die Eisbären am Samstag gegen die Mad Dogs.
Es sind nicht nur die letzten Heimspiele der Hauptrunde, für die Eisbären endet diese am Sonntag. Noch gibt es eine kleine Chance sich in der Tabelle zu verbessern, dazu müssten an diesem Wochenende aber viele Punkte geholt werden.
Während die Eisbären mit 18 Feldspielerinnen antreten konnten, hatte Mannheim nur 14 Feldspielerinnen mitgebracht. Lilly-Ann Riesner bei den Eisbären und Jessica Ekrt bei den Mad Dogs duellierten sich im Tor.
Die Eisbären hatten die ersten guten Angriffe und auch gute Abschlussmöglichkeiten, doch auch ein erstes Powerplay brachte noch kein Treffer. Nach zehn Minuten klingelte es erstmals, Anastasia Gruß traf zum verdienten 1:0. Mannheim kam zwar nun etwas besser ins Spiel, die Berlinerinnen hatten aber weiter mehr Chancen und das führte nach 18 Minuten zum 2.0. Theresa Zielinski erzielte diesen Treffer per Nachschuss und mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.
Mit viel Druck der Eisbären ging es im 2. Drittel weiter und nach 63 Sekunden konnte Anna-Marie Nickisch auf 3:0 erhöhen. Die Eisbären hatten weiter mehr Spielanteile, von Mannheim kam auch in diesem Abschnitt nicht viel. Erst zur Mitte des Abschnitts gab es bessere Angriffe und Berlins Torhüterin musste einige Schüsse abwehren. Und als die Eisbären erstmals in Unterzahl spielen mussten, kamen sie zum 4:0. Im eigenen Drittel kam Franziska Feldmeier an den Puck und sie ließ auch noch die Torhüterin aussteigen, bevor der Puck 179 Sekunden vor der Pause im Tor versenkt wurde. Und so war die Partie nach 40 Minuten entschieden.
Spätestens 111 Sekunden nach Wiederbeginn war die Partie endgültig entschieden. Franziska Feldmeier scheiterte noch, doch Alina Fiedler hämmerte den Nachschuss zum 5.0 unter die Latte. Es blieb auch danach bei Vorteilen der Eisbären, die Gäste hatten nur wenige gute Möglichkeiten. Sie konnten diese nicht nutzen und da die Eisbären auch keinen weiteren Treffer erzielten, blieb es beim 5:0. Torhüterin Lilly-Ann Riesner konnte sich über den Sieg und ein verdientes Shutout freuen.
Es war ein verdienter Sieg der Eisbären. Sie spielten nicht nur gut, sie hatten auch entsprechend Torchancen und nutzten einige davon. Sonntag um 13:00 Uhr gibt es die Gelegenheit nachzulegen, beide treffen sich dann zum letzten Hauptrundenspiel der Eisbären.
Schiedsrichter: M. Metzkow – M. Cepik, K. Englisch
Strafen: EJB 4 (0/2/2), MDM 6 (2/4/0)
Tore:
1:0 (09:48) A. Gruß (E. Laurence, M. Walsh); 2:0 (17:07) T. Zielinski (A. Fiedler, L. Schmidt);
3:0 (21:03) A.-M. Nickisch (M. Heine, F. Feldmeier); 4:0 (37:01) F. Feldmeier (L. Böttcher, K. Fiedler) SH1;
5:0 (41:51) A. Fiedler (F. Feldmeier, F. Bergmann);








