Bis ins letzte Drittel spannend verlief das erste Finalspiel zwischen den Eisbären Juniors Berlin und den ECDC Memmingen Indians. Am Ende nutzten die Gäste ihre Chancen besser und sie gewannen mit 0:3(0:1/0:0/0:2).
Die Indians gingen als klarer Favorit in die Finalserie, dennoch könnten die Eisbären durchaus für eine Überraschung sorgen. Während die Eisbären mit 19 Feldspielerinnen versuchen wollte die Indians zu ärgern, standen diesen 16 Feldspielerinnen zur Verfügung. Starttorhüterinnen waren Lilly-Ann Riesner bei den Juniors und Chiara Schultes bei Memmingen.
Die Favoritinnen konnten sich im 1. Drittel auch Vorteile erspielen, viele Chancen bekamen sie dabei aber nicht. Von der Berlinerinnen kamen gelegentliche Angriffe mit wenigen Chancen. Die 15. Minute brachte den ersten Treffer des Spiels, Nara Elia stand frei vor dem Tor und sie hatte keine Mühe einen Pass von Jule Schiefer im Tor unterzubringen. Weitere Chancen wurden bis zur Pause nicht genutzt und so blieb es beim 0:1.
Jeweils zwei Powerplays hatten die Teams im 2. Drittel, aber weder mit einer Spielerin mehr noch bei voller Anzahl an Spielerinnen konnte ein Treffer erzielt werden und so stand es nach 40 Minuten weiterhin 0:1.
128 Sekunden nach Wiederbeginn fiel der zweite Treffer der Partie. Die Eisbären ließen einige Chancen liegen, Memmingen machte es besser und sie konnten durch Andrea Lanzl auf 0:2 erhöhen. Eine Minute später folgte ein Konter der Gäste und den nutzte Julia Matejkova zum 0:3. Weitere Tore ließen die guten Torhüterinnen nicht zu und so gewann Memmingen am Ende mit 0:3.
Am Sonntag kommt es ab 13:00 Uhr zum zweiten Spiel der Serie.
Schiedsrichter: V. Anselm, T. Haack – L. Ernst, L. Fischer
Zuschauer: 470
Strafen: EJB 6 (2/4/0), ECDC 4 (0/4/0)
Tore:
0:1 (15:11) N. Elia (J. Schiefer, D. Gleißner);
0:2 (42:08) A. Lanzl (M.-K. Schmid); 0:3 (43:45) J. Matejkova;








