Los ging es am Finaltag wieder mit dem kleinen Finale und hier setzte sich Norwegen nach Verlängerung gegen Kanada durch. Alles zum Finale und ein bisschen mehr folgt.
Norweger gewinnen gegen NHL-Stars und holen Bronze
Im Gruppenspiel der Hauptrunde konnte Norwegen den Kanadiern einen Punkt abnehmen und es war der einzige Verlustpunkt der Gruppenphase. Alleine das Erreichen dieses Spiels ist für Norwegen ein großer Erfolg und so konnten sie gegen den Rekordweltmeister, der hier klarer Favorit war, frei aufspielen.
Bereits nach 16 Sekunden gab es die erste Strafe des Spiels, Kanada kam zu einem Powerplay und so stand der Außenseiter gleich unter Druck. Ein Pfostenschuss war die beste Ausbeute der Kanadier und kaum komplett, spielten die Norweger munter mit. Auch sie testeten das Metall des Tores und sie konnten nach sieben Minuten in Führung gehen. Ein Fehler des sonst so starken Torhüters Jet Greaves brachte Emilio Pettersen an den Puck und er schoss den Puck zum 0:1 ins Tor. Norwegen hatte in der Folge sogar die besseren Chancen und sie überstanden auch eine zweite Unterzahlsituation. Kanada hatte bis zur Pause zwar mehr Spielanteile und deutlich mehr Torschüsse, die Angriffe der Norweger brachten aber sehr gute Chancen und sie hatten da sogar leichte Vorteile. Immerhin hielten sie den knappen Vorsprung bis zur Sirene.
Die Kanadier fanden auch im 2. Abschnitt nicht richtig ins Spiel, die Norweger hatten die besseren Offensivaktionen. Wobei es davon nicht viele gab, das Spiel plätscherte vor sich hin. Auch ein weiteres Powerplay half den Kanadiern nicht ins Spiel zu kommen und die Quittung kam in der 33. Minute. Stian Solberg zog von der blauen Linie ab und der Schuss wurde unhaltbar ins Tor abgefälscht. Die Skandinavier waren in diesem Drittel das bessere Team und so führten sie nach 40 Minuten verdient mit 0:2.
Kanada musste kommen, die Norwegen konterten und sie scheiterten nach 43 Minuten am Pfosten. Und während die Kanadier sich weiter schwer taten sich Chancen zu erspielen, kam Norwegen zu zwei Powerplays und weiteren guten Chancen. Sechs Minuten vor dem Ende kamen die Kanadier zu einem Powerplay und somit fast schon zur letzten Chance dieses Spiel noch zu drehen. Doch es gelang den Kanadiern weiter nicht die gute Abwehr und Torhüter Henrik Haukeland zu überwinden. 192 Sekunden vor dem Ende nahmen die Kanadier den Torhüter vom Eis und 76 Sekunden vor dem Ende konnte Robert Thomas doch noch den Anschlusstreffer erzielen. Weiter ging es bei Kanada ohne Torhüter und acht Sekunden vor dem Ende konnte erneut Robert Thomas doch noch den Ausgleich erzielen.
So ging es doch noch in eine Verlängerung und die wurde bei einer Spielzeit von maximal zehn Minuten mit jeweils drei Feldspielern gespielt. Nach Chancen beider Teams brachte die 64. Minute die Entscheidung. Noah Stehen traf und Norwegen holte sich den 3. Platz.
Es war die erste Medaille der Norweger überhaupt und die holten sie gegen weite Strecken schwache Kanadier zurecht.
Spiel um den 3. Platz: Kanada – Norwegen 2:3 (0:1/0:1/2:0)
Schiedsrichter: Ch. Holm (SWE), S. MacFarlane (USA) – O. Hautamäki (FIN), J. Rey (USA)
Zuschauer: 10.000
Strafen: CAN 8 (0/4/4/0), NOR 8 (4/2/2/0)
Tore:
0:1 (06:44) E. Pettersen (Ch. Kaasastul);
0:2 (32:29) S. Solberg (M. Brandsegg-Nygard, J. Johannsen);
1:2 (58:44) R. Thomas EA; 2:2 (59:52) R: Thomas (R. O`Reilly, M. Celebrini) EA;
2:3 (63:32) N. Steen;
Beste Spieler: (CAN), (NOR)
Finale: Schweiz - Finnland
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Strafen: 0 (0/0/0), 0 (0/0/0)
Tore:
Beste Spieler:
MVP:
BESTE SPIELER:
Tor:
Abwehr:
Angriff:
ALL STAR TEAM:
Tor:
Abwehr:
Angriff:
Die Abschlussplatzierungen:
|
Pl. |
Team |
|
1 |
|
|
2 |
|
|
3 |
Norwegen |
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4 |
Kanada |
|
5 |
Tschechien |
|
6 |
Lettland |
|
7 |
Schweden |
|
8 |
USA |
|
9 |
Slowakei |
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10 |
Deutschland |
|
11 |
Österreich |
|
12 |
Dänemark |
|
13 |
Slowenien |
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14 |
Ungarn |
|
15 |
Italien |
|
16 |
Großbritannien |
Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2026/wm/schedule








