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WM 2026 Tag 10: Fortsetzung 6. Spieltag +++UPDATE 22:50 UHR+++

deb150 1Es geht in die entscheidende Phase der Hauptrunde und los ging es mit einem Erfolg von Lettland gegen Großbritannien im Spiel der Gruppe A und einem Erfolg von Dänemark im Spiel der Gruppe B gegen Italien. Finnland holte sich am Abend gegen Österreich die Punkte in der Gruppe A, das Spiel der Gruppe B zwischen Kanada und der Slowakei ging an Kanada.

GRUPPE A:

Lettland schießt Briten in Division 1a

Großbritannien musste gewinnen, sonst wäre der Auftritt der Briten in der Top Division beendet. Für Gegner Lettland ging es noch um den Viertelfinaleinzug und dazu mussten Punkte her.

In einem ausgeglichenen Abschnitt konnten beide Teams zunächst ein Powerplay nicht ausnutzen. Die 10. Minute brachte den ersten Treffer des Spiels, der freistehende Haralds Egle passte zum ebenfalls freistehenden Martins Dzierkals und dieser hatte keine Mühe Mat Robson im Tor der Briten zu überwinden. Nach 14 Minuten kassierten die Briten den zweiten Treffer, Deniss Smirnovs schoss den Puck zum 2:0 in den Winkel. Hancen hatte Großbritannien in diesem Abschnitt durchaus, sie trafen im Gegensatz zu den Letten nicht. Diese erhöhten 42 Sekunden durch einen Nachschuss von Rudolfs Balcers auf 3:0.

36 Sekunden nach Wiederbeginn holten sich die Briten eine Strafe ab und 27 Sekunden später landete ein Schuss von Eduards Tralmaks zum 0:4 im Netz. Die Briten schafften es weiter nicht die vorhandenen Chancen zu nutzen, anders Lettland, Haralds Egli erhöhte nach 37 Minuten auf 0:5. Zwei Minuten später folgte das 0:6 durch Renars Kastenbergs und nun wurde es bitter für die Briten.

Im letzten Drittelübernah, Ben Bowns bei den Briten den Job im Tor. Da die Letten es nun ruhiger angehen ließen, kassierte er auch keinen Treffer mehr. Großbritannien war weiter zu harmlos und so blieb Lettlands Torhüter Kristers Gudlevskis als 11. Torhüter ohne Gegentreffer.

Durch die Niederlage ist der Abstieg der Briten in die Division 1a besiegelt, Lettland hat weiter gute Chancen das Viertelfinale zu erreichen.

Großbritannien – Lettland 0:6 (0:3/0:3/0:0)

Schiedsrichter: C. Borga (SUI), S. MacFarlane (USA) – O. Hautamäki (FIN), J. Rey (USA)
Zuschauer: 8.071
Strafen: GRB 10 (2/6/2), LAT 4 (2/0/2)
Tore:
0:1 (09:29) M. Dzierkals (H. Egle, E. Tralmaks); 0:2 (13:25) D. Smirnovs (M. Tumanovs, S. Vilmanis); 0:3 (19:18) R. Balcers (D. Smirnovs, R. Mamcics); 0:4 (22:03) E. Tralmaks (R. Balcers, A. Smits) PP1; 0:5 (36:19) H. Egle (E. Tralmaks); 0:6 (38:41) R. Kastenbergs (S. Vilmanis, A. Smits);
Beste Spieler: Cade Neilson (GBR), Sandis Vilmanis (LAT)

Finnland gewinnt auch gegen Österreich

In der Partie zwischen Finnland und Österreich ging es für die Österreicher um den Viertelfinaleinzug. Neun Punkte haben sie aus fünf Spielen geholt, Finnland hat nach fünf Spielen noch keinen Punkt abgegeben und spielt um den Gruppensieg.

Die Finnen erspielten sich gleich Vorteile, was nicht nur an einem frühen Powerplay lag. Österreich versuchte zu kontern, was allerdings nur selten gelang. Zwei Minuten vor der Pause kam Finnland zum zweiten Powerplay und hier konnte Mikale Granlund Österreichs Torhüter David Kickert zum 1:0 überwinden und so stand es auch zur Pause.

Vier Minuten nach Wiederbeginn fiel das 2:0. Der Puck lief gut durch die Reihen und Saku Mäenalanen vollendete. Finnland bestimmte weiter das Geschehen und in der 32. Minute konnte Jesse Puljujärhi mit einem Nachschuss auf 3:0 erhöhen. 47 Sekunden  später saß der nächste Nachschuss, Sakari Manninen erhöhte auf 4:0. Weitere Tore fielen nicht, die Partie war aber nach 40 Minuten entschieden.

Österreich versuchte im letzten Drittel zu einem Erfolgserlebnis zu kommen und das schafften sie nach 44 Minuten auch. Benjamin Nissner konnte Finnlands Torhüter Justus Annunen überwinden und er profitierte dabei von einer schonen Vorarbeit. Die Finnen ließen aber nicht nach, wieder mit einem Nachschuss konnte Patrik Puistola in der 48. Minute das 4:1 erzielen. Österreich kam 96 Sekunden vor dem Ende noch zum zweiten Treffer, Leon Wallner traf mit einem Schuss von der blauen Linie.

Es war ein insgesamt ungefährdeter Erfolg der Finnen, die nun gegen die Schweiz um den Gruppensieg spielen. Österreich hat immer noch Chancen das Viertelfinale zu erreichen, sie spielen aber noch gegen die USA.

Finnland – Österreich 5:2 (1:0/3:0/1:2)

Schiedsrichter: N. Bloyer (USA), A. Schrader (GER) – B. Beresford (USA), D. Schlegel (SUI)
Zuschauer: 7.010
Strafen: FIN 6 (0/2/4), AUT 8 (4/2/2)
Tore:
1:0 (18:39) M. Granlund (A. Barkov, V. Heinola) PP1;
2:0 (23:14) S. Mäenalanen (W. Merelä, V. Saarijärvi); 3:0 (31:49) J. Puljujärvi (A. Lundell, H. Jokiharju); 4:0 (32:35) S. Manninen (A. Räty, J. Jokiharju);
4:1 (43:24) B. Nissner (D. Zwerger, P. Schneidet); 5:1 (47:29) P. Puistola (L. Hämeenaho, V. Saarijärvi); 5:2 (58:24) L. Wallner (I. Scherzer, L. Kolarik);
Beste Spieler: Vili Saarjärvi (FIN), Benjamin Nisser (AUT)

GRUPPE B:

Dänemark sichert sich Divisionserhalt

Zwischen Dänemark und Italien ging es um den Verbleib in der Top Division. Italien hat noch keinen Punkt geholt und sie mussten unbedingt gewinnen, um gegen Dänen, die bisher drei Punkte geholt haben. Ihnen würden schon zwei Punkte reichen, um nicht abzusteigen.

Die Dänem erwischten einen guten Start, nach 153 Sekunden erzielte Christian Wejse nach einem Konter das 1:0. 16 Sekunden später war Italiens Torhüter Davide Fadani erneut geschlagen, Mikkel Aagaard konnte einen Querpass ungehindert zum 2.0 einschießen. Italien versuchte zu antworten, viele Chancen ergaben sich zunächst für sie nicht, erst ein Powerplay sorgte mehrfach für Gefahr vor dem dänischen Tor. Italien konnte das Drittel von den Spielanteilen her ausgeglichen gestalten, sie erzielten nur keinen Treffer.

Italien kam nach 117 Sekunden des Mitteldrittels wieder ins Spiel. Dänemark kassierte eine Strafe und nach einem schönen Spielzug war Dänemarks Torhüter Mads Sogaard gegen einen Schuss von Tommy Purdeller chancenlos. Italien setzte nach und nun bestimmten die das Geschehen. Drei Minuten vor der Pause kamen sie auch zum Ausgleich, wieder traf Tommy Purdeller, diesmal mit einem platzierten Schuss ins lange Eck und so war für das letzte Drittelwieder alles offen.

Das letzte Drittel verlief recht ausgeglichen, kein Team konnte sich Vorteile erspielen. Eine Entscheidung fiel bis zur Sirene nicht und so folgte eine Verlängerung.

Dänemark kam in der Verlängerung zu einem Powerplay, in dem Italien zu einem Konter kam. Tore fielen keine und so wurde der letzte Punkt im Penaltyschießen vergeben.

Als einziger Schütze war hier Patrick Russel erfolgreich und so holten sich die Dänen den zweiten Punkt.

Während Dänemark den Divisionserhalt geschafft hat, muss Italien nun zum Abschluss gegen Slowenien gewinnen, im nicht den Gang in die Division 1a antreten zu müssen.

Dänemark – Italien 3:2 (2:0/0:2/0:0) n.P.

Schiedsrichter: T. Burzminski (CAN), J. Gour (CAN) – O. Durmis (SVK), M. Gibbs (CAN)
Zuschauer: 5.157
Strafen: DEN 8 (2/6/0/0), ITA 8 (2/4/0/2)
Tore:
1:0 (02:33) Ch. Wejse (P. Bruggisser, J. Schmidt-Svejstrup); 2:0 (02:49) M. Aagaard (N. Olesen, P. Russel);
2:1 (21:17) T. Purdeller (M. Frycklund, C. Buono) PP1; 2:2 (35:34) T. Purdeller (M. Frycklund, A. Trivellato);
3:0 (65:00) P. Russel PS;
Beste Spieler: Patrick Russel(DEN), Tommy Purdeller (ITA)

Kanada gewinnt gegen die Slowakei

Kanada führt die Tabelle mit 14 Punkten nach fünf Spielen an und hat das Viertelfinale bereits erreicht. Gegner Slowakei liegt mit elf Punkten aus fünf Spielen auf dem 3. Platz und ist noch nicht sicher im Viertelfinale.

Beide Teams griffen sofort an und es gab Chancen auf beiden Seiten. Kanada konnte in der 15. Minute den ersten Treffer des Spiels erzielen, ein Schuss von Dylan Cozens ging hoch ins Eck und Torhüter Samuel Hlavaj hatte keine Abwehrchance. Kanada hatte nun bis zur Pause Vorteile, es blieb aber bei einem Treffer in diesem Abschnitt.

Ausgeglichen ging es weiter, nur erzielten diesmal die Slowaken den ersten Treffer des Abschnitts. Ein platzierter Schuss von Kristian Pospisil ging an Torhüter Jet Greaves vorbei ins Tor und es stand 1:1. Auch in diesem Drittel fiel nur ein Tor, die Slowaken kassierten aber 13 Sekunden vor dem Ende eine Strafe und so startete das letzten Drittel mit einem Powerplay für Kanada.

31 Sekunden nach Wiederbeginn holten sich die Slowaken noch eine kleine Strafe ab und Kanada kam zu 76 Sekunden doppelten Überzahl. Diese Chance ließen sich die Kanadier nicht entgehen, zu viert mussten die Slowaken das 1:2 durch Gabriel Vilardi hinnehmen. Zwei Minuten später fiel eine Vorentscheidung, John Tavares bekam den Puck von hinter dem Tor zugespielt und er traf sicher zum 1:3. Eine Chance in Überzahl zum Anschluss zu kommen, ging nach hinten los. Kanada konterte und Ryan O`Reilly schoss einen Querpass von Evan Bouchard zum 1:4 ins Tor. Letzte Zweifel an einem Sieg der Kanadier beseitigte Macklin Celebrini, der weitere zwei Minuten später das 1:5 erzielte. Ein letztes Powerplay der Slowaken brachte nichts mehr ein und so gewann Kanada am Ende mit 1:5.

Kanada festigt damit den 1. Platz, die Slowaken haben das Viertelfinale noch nicht sicher erreicht.

Slowakei – Kanada 1:5 (0:1/1:0/0:4)

Schiedsrichter: T. Björck (SWE), J. Ondracek (CZE) – G. Jonsson (SWE), N. Sostumoen (NOR)
Zuschauer: 6.939
Strafen: SVK 4 (0/2/2), CAN 8 (0/4/4)
Tore:
1:0 (14:28) D. Cozens (S. Crosby);
1:1 (28:47) K. Pospisil (L. Radivojevic, M. Rosandic);
1:2 (42:14) G. Vilardi (J. Tavares, R. Thomas) PP1; 1:3 (44:54) J. Tavares (R. O`Reilly, M. Rielly); 1:4 (47:36) R. O`Reilly (E. Bouchard) SH1;
Beste Spieler: Viliam Kmec (SVK), Jet Greaves  (CAN)

TABELLEN

GRUPPE A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Schweiz

6

35:5

30

18

2

Finnland

6

29:7

22

18

3

Österreich

6

16:25

-9

9

4

Lettland

6

16:16

0

9

5

Deutschland

6

17:19

-2

7

6

USA

5

14:17

-3

5

7

Ungarn

5

10:23

-13

3

8

Großbritannien

6

4:29

-25

0

GRUPPE B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Kanada

6

30:11

19

17

2

Tschechien

5

16:10

6

13

3

Slowakei

6

19:15

4

11

4

Norwegen

5

17:10

7

10

5

Schweden

6

23:14

9

9

6

Dänemark

6

12:22

-10

5

7

Slowenien

6

8:24

-16

3

8

Italien

6

4:23

-19

1

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2026/wm/schedule

erschienen bei Icehockeypage