WM 2024 Tag 11: Abschluss 6. Spieltag und Start 7. Spieltag +++UPDATE 22:50 UHR+++

deb150 1Am vorletzten Hauptrundentag mit vier Partien sind weitere Entscheidungen gefallen. Norwegen gewann am Nachmittag gegen Großbritannien, wodurch die Briten als erster Absteiger feststeht. Schweden gewann gegen Frankreich und steht als Gruppensieger der Gruppe A fest. Finnland gewann am Abend gegen Dänemark und Kasachstan gewann das Abstiegsduell gegen Polen.

Norwegen schießt Großbritannien in die Division 1A

Großbritannien musste nach regulärer Spielzeit gewinnen, dann würden sie auch im kommenden Jahr in der Top Division antreten. Norwegen würde ein Punkt reichen und die Briten wären Absteiger. Zu erwarten war eine offene Partie, es würde viel auf das Nervenkostüm ankommen.

Nach einem ausgeglichenen Beginn kam Norwegen in der 5. Minute zum ersten Treffer des Spiels. Markus Vikingstad fälschte einen Schuss ab und Jackson Whistle im Tor der Briten war geschlagen. Zwei Minuten später legten sie nach, Patrick Thoresen fing im Drittel der Briten einen Pass ab und sein Schuss landete im langen Eck. Norwegen hatte die Partie nun im Griff, von den Briten kam nicht viel. Und nach 13 Minuten fiel schon fast eine Vorentscheidung, denn Eskild Bakke Olsen konnte mit einem Nachschuss das 0:3 erzielen und das wa der 300. Treffer dieser WM. Während Norwegen seine Chancen im 1. Drittel sehr gut nutzen konnte, blieben de Angriffsbemühungen de Briten erfolglos und so konnte Norwegen mit einer guten Führung in die Kabine gehen.

27 Sekunde vor der Pause fingen sich die Britten eine Strafe ein und 78 Sekunden nach Wiederbeginn führte das zum 0:4. Michael Brandsegg-Nygard zog aus dem Bullykreis ab und es schlug oben im Tor ein. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gab es für die Briten nach 25 Minuten, Brett Perlini überwand Norwegens Torhüter Henrik Haukeland in Überzahl und es stand 1:4. Norwegen hatte weiter mehr vom Spiel, was auch an Strafen gegen die Briten lag. Weitere Tore wurden in diesem Abschnitt nicht erzielt.

Spätestens nach 45 Minuten war die Partie entschieden, denn Eskild Bakke Olsen traf zum 1:5. Großbritannien gelang es zwar das letzte Drittel ausgeglichener zu gestalten, es reichte aber nur noch zum 2:5 von Ollie Betteridge nach 48 Minuten.

Es wa ein verdienter Sieg der Norweger, die den Grundstein zum Erfolg im 1. Drittel legen konnten. Bei den Briten gelang vor allem im Angriff zu wenig, um eine Chance zu haben.

Damit bleibt Norwegen in der Top Division, die Briten müssen wieder runter in die Division 1A.

Großbritannien – Norwegen 2:5 (0:3/1:1/1:1)

Schiedsrichter: M. Frano (CZE), M. Pearce (CAN) – J. Ondracek (CZE), D. Zunde (LAT)
Zuschauer: 13.679
Strafen: GBR 12 (2/8/2), NOR 6 (0/6/0)
Tore:
0:1 (04:34) M. Vikingstad (M. Krogdahl, S. Engebraten); 0:2 (06:46) P. Thoresen; 0:3 (12:25) E. Olsen Bakke (N. Stehen, M. Brandsegg-Nygard);
0:4 (21:18) M. Brandsegg-Nygard (P. Thoresen, M. Zuccarello) PP1; 1:4 (24:56) B. Perlini (R. Dowd, B. O‘Connor) PP1;
1:5 (44:36) E. Bakke Olsen (M. Brandsegg-Nygard); 2:5 (47:25) O. Betteridge (B. Lake, E. Mosey);
Beste Spieler: Brett Perlini (GBR), Eskild Bakke Olsen (NOR)

Finnland wahrt Chance auf das Viertelfinale

Bei einem Sieg der Finnen wären sie sicher im Viertelfinale und zwei Punkte würden dazu schon reichen. Gewinnen die Dänen nach reguläre Spielzeit, müsste Finnland im letzten Spiel gegen die Schweiz punkten.

Nach einer ersten guten Chance der Dänen kamen die Finnen und zwei Strafen gegen Dänemark brachte ihnen Vorteile. Nun war Finnland drückend überlegen, sie nutzten ihre Chancen nur nicht aus. Dänemark konnte sich im Laufe des Drittels etwas befreien, insgesamt hatten die Finnen aber weiter mehr vom Spiel. Am Spielstand konnten beide Teams im 1. Drittel nichts ändern, es blieb beim 0:0.

Das 2. Drittel begann mit einem Sturmlauf der Finnen, nur der Treffer sollte nicht fallen. Erst ein Powerplay brachte Dänemark Entlastung und sie erzielten kurz nach Ablauf der Strafe den ersten Treffer des Spiels. Dieser wurde nach 29 Minuten jedoch nicht anerkannt, ein Torraumabseits verhinderte die Führung. Auch die Finnen jubelten noch, doch wieder verhinderte ein Torraumabseits den Treffer. Bis zur Pause übernahmen die Finnen wieder das Kommando, ohne das es einen Treffer gab.

Nach 44 Minuten wurde erstmals in dieser Partie gejubelt, Hannes Björninen traf mit einem Nachschuss und Dänemarks Torhüter Mathias Seldrup hatte nicht den Hauch einer Chance. Zwei Minuten später fiel schon die Vorentscheidung, denn Rasmus Rissanen schoss den Puck hoch ins Tor und es stand 2:0. Dänemark kämpfte weiter und sie zogen drei Minuten vor dem Ende den Torhüter. 104 Sekunden vor der Sirene konnte Alexander True auch noch für Jubel sorgen, er überwand Finnlands Torhüter Emil Larmi zum 2:1. Weite ohne Torhüter fiel 28 Sekunden später die Entscheidung, Pekka Jormakka sorgte mit einem Empty Net Goal für das 3:1 und bei diesem Ergebnis blieb es.

Finnland wahrt damit seine Chancen auf das Viertelfinale, sie müssen nun aber aus ihrem letzten Spiel gegen die Schweiz vermutlich noch mindestens einen Punkt holen., denn Österreich spielt zum Abschluss gegen Absteiger Großbritannien und das sollten sie gewinnen. Für Dänemark ist die WM beendet.

Finnland – Dänemark 3:1 (0:0/0:0/3:1)

Schiedsrichter: M. Campbell (CAN), M. Tscherrig (SUI) – D. Fuchs (SUI), J. Spur (CZE)
Zuschauer: 16.251
Strafen: FIN 4 (0/4/0), DEN 8 (4/4/0)
Tore:
1:0 (43:26) H. Björninen (J. Mattila, O. Määttä); 2:0 (45:03) R. Rissanen; 2:1 (58:16) A. True (O. Moelgaard, P. Russel); 3:1 (59:07) P. Jormakka ENG;
Beste Spieler: Hannes Björninen (FIN), Mathias Seldrup (DEN)

GRUPPE B:

Schweden gewinnt mit Empty Net Goal

Schweden wäre mit einem Sieg aus diesem Spiel der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen. Frankreich konnte befreit aufspielen, der Divisionserhalt ist gesichert du das Viertelfinale außer Reichweite.

Favorit Schweden war von Beginn an klar überlegen, nur ein Treffer wollte nicht fallen. Frankreich arbeitete hinten gut und so gab es zwar Schüsse der Schweden, aber die waren meist ungefährlich. Viele eigene Angriffe konnten die Franzosen allerdings nicht fahren. Tore konnten die Zuschauer im 1. Drittel nicht bejubeln.

Richtig zwingende Chancen gab es zunächst auch im 2. Drittel nicht, die 28. Minute brachte dem Favoriten dann doch die Führung. Gegen einen platzierten Handgelenksschuss von Lucas Raymond war Frankreichs Torhüter Quentin Papillon machtlos. Doch 83 Sekunden später konnte Frankreich ausgleichen, Charles Bertrand stand frei und auch Samuel Ersson war geschlagen. Schweden hatte zwar weiter Vorteile, nur entweder agierten sie zu verspielt, scheiterten am guten Torhüter oder an der Latte, wie nach 36 Minuten. Ein Powerplay brachte Frankreich gute Schüsse und nach 39 Minuten einen Pfostenschuss. Wenig später landete der Puck wieder am Metall des französischem Gehäuse, im Tor landete der Puck in diesem Drittel nicht mehr.

Schweden konnte das letzte Drittel in Überzahl beginnen und das nutzten sie aus. Erik Karlsson traf nach 89 Sekunden zum 2:1. Frankreich zeigte weiter eine gute Leistung und es gab auch Chancen, nur nutzten sie diese nicht. Schweden hatte weiter mehr Spielanteile und als Frankreich den Torhüter zog, konnte Andre Burakovsky vier Sekunden vor dem Ende das 3:1 erzielen.

Schweden hatte mehr Spielanteile, sie waren aber zu verspielt und so konnte Frankreich das Spiel lange offen halten. Die Franzosen zeigten eine gute Leistung, nur im Angriff gelang nicht alles. Schweden ist damit vorzeitig Gruppensieger.

Schweden – Frankreich 3:1 (0:0/1:1/2:0)

Schiedsrichter: A. Schrader (GER), K. Vikman (FIN) – T. Heffner (GER), D. Hynek (CZE)
Zuschauer: 6.805
Strafen: SWE 4 (2/2/0), FRA 4 (2/2/0)
Tore:
1:0 (28:00) L. Raymond (A. Burakovsky, P. Holmberg); 1:1 (29:23) Ch. Bertrand (L. Boudon, A: Rech);
2:1 (41:29) R. Karlsson (V. Hedman, A. Kempe) PP1; 3:1 (59:56) A. Burakovsky (L. Raymond) ENG;
Beste Spieler: Luca Raymond (SWE), Quentin Papillon (FRA)

Kasachstan gewinnt Abstiegskrimi

In dieser Partie wurde der zweite Absteiger ermittelt. Polen musste drei Punkte holen, den Kasachen würde einer reichen.

Beide versuchten gleich Angriffe zu starten, den Polen gelang das besser. Es zeigte sich aber auch in dieser Partie, dass beide nicht zu den offensivstärksten Teams dieser WM zählten. Nach zehn Minuten gab es den ersten Treffer und den erzielte der Aufsteiger. Die erste Strafe des Spiels konnte Kamil Walega nach einem schönen Spielzug erfolgreich abschließen und Kasachstans Torhüter Andrey Shutov war geschlagen. Doch Kasachstan konnte mit der ersten guten Aktion den Ausgleich erzielen. Nach einem Bullygewinn im Mitteldrittel kam Nikita Mikhailis an den Puck und gegen seinen Schuss ins lange Eck hatte Torhüter John Murray keine Abwehrchance. Das Drittel verlief insgesamt ausgeglichen und der Spielstand war es nach 20 Minuten auch.

Beide Teams versuchten weiter sich Torchancen zu erspielen, Torschüsse blieben aber weiter Mangelware. Die 31. Minute brachte Polen das zweite Powerplay des Spiels und hier wurde es wieder gefährlich. Polen hatte bis zur Pause die besseren Chancen, ohne das weitere Tore fielen. Immerhin wurde die Anzahl der Torschüsse im Vergleich zum 1. Drittel verdoppelt.

Die Entscheidung über denn Divisionsverbleib würde in diesem Abschnitt fallen, das war klar. Und der Nervenkitzel für Teams und Anhänger ging weiter, beide hatten zwar wenige Chancen, ohne diese nutzen zu können. Neun Minuten vor dem Ende hatten die Kasachen eine kleine Druckphase und ein verdeckter Schuss von Valeriy Orekhov fand den Weg ins Tor. Damit führte Kasachstan 2:1 und nun mussten die Polen bis zur Schlusssirene zwei Tore erzielen, um den Abstieg zu verhindern. Vier Minuten später läutete ein Fehler der Polen die Entscheidung ein, Roman Starchenko nutzte diesen, um nach einem Alleingang das 3:1 zu erzielen. Kasachstan holte sich noch eine Strafe ab und 3:59 vor dem Ende zogen die Polen den Torhüter. Es half nichts, Kasachstan gewann das Spiel mit 3:1.

Kasachstan hat die wenigen Chancen besser genutzt, bei Polen fehlten Scorer. Für Polen endet damit das Abenteuer Top Division, sie gehen runter in die Division 1A.

Kasachstan – Polen 3:1 (1:1/0:0/2:0)

Schiedsrichter: A. Ansons (LAT), S. MacFarlane (USA) – L. Lundgren (SWE), A. Nyqvist (SWE)
Zuschauer: 9.109
Strafen: KAZ 8 (4/4/0), POL 4 (4/0/0)
Tore:
0:1 (09:11) K. Walega (A. Lyszczarczyk) PP1; 1:1 (12:35) N. Mikhailis (A. Shestakov);
2:1 (50:20) V. Orekhov (N. Mikhailis, S. Daniyar); 3:1 (54:25) R. Starchenko;
Beste Spieler: Nikita Mikhailis (KAZ), Kamil Walega (POL)

TABELLEN:

GRUPPE A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Kanada

6

28:15

13

17

2

Tschechien

6

23:10

13

15

3

Schweiz

6

26:11

15

14

4

Finnland

6

20:11

9

10

5

Österreich

6

19:25

-6

7

5

Norwegen

7

15:25

-10

6

7

Dänemark

7

15:29

-14

6

8

Großbritannien

6

8:28

-20

0

 

GRUPPE B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Schweden

6

29:8

21

18

2

USA

6

31:13

18

13

3

Deutschland

6

28:21

7

12

4

Slowakei

6

25:17

8

12

5

Lettland

6

16:23

-7

9

6

Kasachstan

7

12:31

-19

6

7

Frankreich

6

10:20

-10

4

8

Polen

7

11:29

-18

1

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2024/wm/schedule

erschienen bei Icehockeypage

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