U18-WWM 2023 Tag 1: Der Eröffnungstag

deb150 1Mit siegen von Deutschland gegen Norwegen, Frankreich gegen Ungarn und Italien gegen Österreich startete die WM in Ritten/Italien.

Gelungener Start für DEB-Team

Norwegen – Deutschland 1:3 (0:1/1:2/0:0)

Zum Auftakt der WM konnte Bundestrainerin Franziska Busch auf alle 20 nominierten Spielerinnen zurückgreifen. Und auch wenn der Aufstieg nicht das oberste Ziel sein soll, eine Medaille wurde als Ziel ausgegeben, ein Sieg zum Auftakt ist immer gut für das Selbstvertrauen und um nicht in Gefahr zu laufen gegen den Abstieg spielen zu müssen.

Deutschland begann gut, das Team konnte sich von Beginn an einige Torchancen erarbeiten. Nach acht Minuten gab es das erste Powerplay des Turniers, Norwegen kassierte die Strafe. Beide Teams hatte eine Torchance, es blieb aber beim 0:0. Ein weiteres Powerplay brachte gute Chancen, aber immer noch keinen Treffer. Im 3. Anlauf klappte es mit einem Treffer. Charlott Schaffrath zog von der blauen Linie ab und Deutschland führte 53 Sekunden vor der Sirene mit 0:1. Norwegen hatte auch einige gute Chancen, insgesamt aber führte Deutschland nach dem 1. Drittel verdient.

Norwegen kam zwar etwas offensiver aus der Kabine, Deutschland hatte aber weiter mehr Torchancen und eine führte nach 29 Minuten zum 0:2. Anna Rose kam nach einem Bullygewinn an den Puck und sie ließ Norwegens Torhüterin Marthe Konstrorp keine Chance. Doch Norwegen kam fünf Minuten später zu Anschlusstreffer. Die erste Strafe gegen das DEB-Team führte durch Iris Grini zum 1:2. Wirkung zeigte dieser Treffer aber nicht, im Gegenteil. Drei Minuten vor der Pause konnte Riley del Monte mit einem Abstauber das 1:3 erzielen. Mit diesem Vorsprung ging es in die 2. Pause.

Mit viel Einsatz auf beiden Seiten ging es im letzten Drittel weiter. Beide Teams kamen kaum zu Torchancen, die Abwehrreihen fingen viel ab. Deutschland hatte aber weiter Vorteile und die besseren Chancen. Chiara Schultes im Tor des DEB-Teams musste aber bei den Angriffen von Norwegen immer auf der Hut sein. 84 Sekunden vor dem Ende zog Norwegen die Torhüterin und 12 Sekunden später kassierte Deutschland eine Strafe. Doch auch eine Norwegerin musste 13 Sekunden später auf die Strafbank, was die Sache für das DEB-Team ein wenig erleichterte. Es blieb am Ende beim 1:3 und somit einem guten Start für Deutschland in diese WM.

Es war ein verdienter Sieg, das Spiel sollte Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben geben. Verbessert werden muss aber noch einiges. Norwegen hat alles gegeben, aber Deutschland war am Ende besser.

Schiedsrichter: M. Boverio (SUI) – A. Klemm (AUT), A. Lack (GBR)
Zuschauer: 87
Strafen: NOR 8 (6/0/2), GER 4 (0/2/2)
Tore:
0:1 (19:07) Ch. Schaffrath (A. Gruß) PP1;
0:2 (28:16) A. Rose (A. Gruß); 1:2 (32:40) I. Grini PP1; 1:3 (36:26) R. del Monte (L. Gottfried, L. Klein);

Frankreich gewinnt in Überzahl

Ungarn – Frankreich 1:2 (0:0/1:0/0:2)

In Ungarn hat sich in den letzten Jahren einiges entwickelt, Frankreich hat auch schon Top-Division gespielt. So konnten die Zuschauer hier einiges erwarten. Ungarn übernahm gleich das Kommando, die Abwehr der Französinnen geriet früh unter Druck. Beide Teams kamen im 1. Drittel zu Powerplays, ein Treffer konnte aber bis zur Pause nicht erzielt werden.

Nach einer überstandenen Reststrafe aus dem 1. Drittel übernahmen die Ungarinnen wieder das Kommando und nach 26 Minuten erzielten sie das 1:0. Berta Mozolai überwand Frankreichs Torhüterin mit einem Nachschuss. Ungarn hatte weiter gute Chancen, von Frankreich kamen nur gelegentliche Angriffe. 90 Sekunden vor de r2. Pause hatte sie ihre beste Chance, aber der Pfosten des Tores und Ungarns Torhüterin verhinderten den Ausgleich. So blieb es bei einem Treffer in diesem Spiel und für das letzte Drittel war noch alles offen.

Frankreich versuchte im letzten Drittel mehr mitzuspielen und so war vor beiden Toren einiges los. Die Französinnen hatten nun mehr Spielanteile, Ungarn geriet gehörig unter Druck. Sie konnten aber rauch zwischendurch immer gefährliche Konter fahren. Zwei Minuten vor dem Ende kam Frankreich doch noch zum inzwischen verdienten Ausgleich. In Überzahl traf Elina Zilliox und so war alles wieder offen. 77 Sekunden vor dem Ende kam Frankreich wieder zu einem Powerplay und das nutzten sie zum 1:2. 15 Sekunden vor dem Ende konnte Marleen Origlio einen Querpass ins Tor schießen. Es gab noch einen Videobeweis, aber der Treffer zählte und Frankreich gewann das Spiel.

Ungarn hat es in den ersten 40 Minuten verpasst das Spiel für sich zu entscheiden, Frankreich zeigte im letzten Drittel eine gute Leistung und ein gutes Powerplay. Das führte zum am Ende nicht unverdienten Sieg.

Schiedsrichter: D. Fialova (SUI) – C. Repstock-Romme (DEN), K. van de Wijgert (NED)
Zuschauer:73
Strafen: HUN 16 (6/4/6), FRA 8 (4/4/0)
Tore:
1:0 (25:20) B. Mozolai (F. Toth);
1:1 (57:37) E. Zilliox (S. Galbrun) PP1; 1:2 (59:45) M. Origlio (P. Lavorel, Ch. Gentien) PP1;

Ein Tor bringt zwei Punkte

Österreich – Italien 0:1 (0:0/0:0/0:0) n.V.

Österreich hatte von Beginn an Vorteile, was nicht nur an einem Powerplay lag. Sehr viele Torchancen ließ Italiens Abwehr allerdings nicht zu, viele Angriffe konnten gestoppt werden. Erst ein Powerplay nach 13 Minuten verschaffe den Italienerinnen etwas Luft, aber auch ihnen gelang es nicht ein Tor zu erzielen. Es blieb ein torloses Drittel, denn beide Teams konnten ihre wenigen Chancen nicht nutzen.

Die ersten Minuten im 2. Drittel gehörten Italien, dann kam Österreich zu einem Powerplay und guten Schüssen. Ein Konter von Italien endete allerdings mit einem Pfostenschuss und das war die größte Chance in diesem Überzahl. Da beide Teams auch in diesem Drittel einfach nicht treffen wollten, blieb es nach 40 Minuten beim 0:0.

Es wollte den Teams auch im letzten Drittel einfach nicht gelingen den Puck im Tor des Gegners unterzubringen. Italien hatte klar mehr vom Spiel, aber das half auch nicht. Die letzte gute Chance der regulären Spielzeit hatte Österreich, es ging aber ohne Treffer in die erste Verlängerung der WM. Magdalena Luggin (Österreich) wehrte bis dahin 24 Schüsse ab, Italiens Torhüterin Margherita Ostoni 21.

Die fünfminütige Verlängerung mit jeweils drei Feldspielerinnen brachte 111 Sekunden vor dem Ende die Entscheidung. Manuela Heidenberger kam an der blauen Linie vor dem Drittel von Österreich an den Puck und sie ließ Österreichs Torhüterin mit einem Schuss unter die Latte keine Chance.

Italien startet also mit zwei Punkten in diese WM, Österreich mit einem Punkt.

Schiedsrichter: A. Hove (NOR) – H. Anttila (FIN), I. Confidenti (SLO)
Zuschauer: 113
Strafen: AUT 8 (2/2/4/0), ITA 6 (2/4/0/0)
Tore:
0:1 (63:09) M. Heidenberger (L. Lobis);

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Deutschland

1

3:1

2

3

2

Frankreich

1

2:1

1

3

3

Italien

1

1:0

1

2

4

Österreich

1

0:1

-1

1

5

Ungarn

1

1:2

-1

0

6

Norwegen

1

1:3

-2

0

 

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2023/ww18ia/

Livestreams von allen Spielen gibt es unter https://www.youtube.com/@fisg7841

erschienen bei Icehockeypage

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