Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Olympia 2026: Frauen bereiten sich auf Viertelfinale gegen Kanada vor, Männer treffen auf Lettland und die USA

deb150 1Die Frauen-Eishockeymannschaft hat am heutigen Nachmittag ihr Abschlusstraining vor dem Viertelfinal-Showdown gegen Kanada absolviert. Das Team von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod stand auf der Trainingsfläche der Milano Rho Ice Hockey Arena eine Stunde lang auf dem Eis und hat sich auf das morgige Duell vorbereitet. Bullyzeit in Mailand ist um 16:40 Uhr. Die Begegnung wird im Free-TV bei ARD und Eurosport gezeigt. Zudem in voller Länge im Sportschau-, Sportstudio- und Eurosport-Livestream.

Kanada erreichte in der Vorrunde neun von möglichen zwölf Punkten und belegte damit den zweiten Platz in Gruppe A. Die Kanadierinnen gewannen das Auftaktspiel souverän mit 4:0 gegen die Schweiz, gefolgt von einem 5:1-Erfolg gegen Tschechien. Im Prestigeduell mit den USA musste das Team jedoch eine deutliche 0:5-Niederlage hinnehmen. Das aufgrund der Norovirus-Fälle im Team Finnland verschobene Spiel konnten die Kanadierinnen zum Abschluss der Vorrunde mit 5:0 für sich entscheiden.

Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod vor der Viertelfinalpartie: „Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel! Je näher der Moment rückt, desto deutlicher spürt man im gesamten Team und im Staff die Vorfreude. Für uns ist es eine riesige Chance, und wir erwarten ein sehr intensives Spiel. Kanada gehört seit Beginn des Fraueneishockeys zu den führenden Nationen. Gegen solche Gegner anzutreten, ist genau die Herausforderung, die man sich als Trainer und Team wünscht. Wir wollen uns mit den Besten messen und zeigen, wozu wir über volle 60 Minuten in der Lage sind. Für uns und unsere Spielerinnen bedeutet dieses Duell sehr viel. Solche Partien sind der Grund, warum wir täglich arbeiten. Es sind die Olympischen Spiele – hier kann alles passieren.“

Mit Stürmerin Laura Kluge steht die punktbeste Spielerin der Vorrunde in den deutschen Reihen. Die 29-Jährige ergänzt: „Wir haben lange auf diesen Moment hingearbeitet. Das Viertelfinale war unser großes Ziel – und jetzt, wo wir es erreicht haben, ist die Euphorie natürlich groß. Morgen gegen Kanada aufs Eis zu gehen, bedeutet uns unglaublich viel. Uns ist bewusst, dass wir als Underdog in dieses Spiel starten. Aber genau das gibt uns auch Energie. Wir wollen physisch auftreten, Kanada unter Druck setzen und ihnen das Leben so schwer wie möglich machen. Wichtig wird sein, viele Abschlüsse zu generieren und mutig nach vorne zu spielen. Ich freue mich auf das Duell!“

Die Männer-Eishockeymannschaft ist am gestrigen Abend mit einem 3:1-Auftaktsieg gegen Dänemark erfolgreich in das olympische Eishockeyturnier der Männer gestartet. Nach dieser hart umkämpften Begegnung steht am heutigen Freitag ein spielfreier Tag auf dem Programm. Diesen wird das Team von Bundestrainer Harold Kreis zur Regeneration, einer Einheit im Kraftraum und zur Vorbereitung auf den Doppelspieltag am Wochenende nutzen. Am Samstag, den 14. Februar, geht es um 12.10 Uhr gegen Lettland auf das Eis. Einen Tag später steht das Spiel gegen die USA (21:10 Uhr) auf dem Plan.

Die Letten mussten in ihrer Auftaktpartie eine Niederlage gegen die Mannschaft aus den USA hinnehmen Das Spiel endete 5:1 für die Nordamerikaner. Im Free-TV wird das Spiel bei Eurosport und in der ARD übertragen. Am Sonntag geht es gegen einen der großen Favoriten auf das olympische Eis. Die USA sind mit einem ausschließlich aus NHL-Spielern bestehenden Kader nach Mailand gereist. Das letzte Vorrundenspiel der Gruppe C findet in der Arena im Stadtteil Santa Giulia statt. Für die deutsche Eishockeymannschaft ist es der erste Olympia-Auftritt in dieser Spielstätte. Das Spiel wird im Free-TV bei Eurosport und im ZDF übertragen.

Verteidiger Jonas Müller blickt auf die beiden nächsten Gruppenspiele voraus: „Wir hatten im ersten Spiel schon viele gute Phasen. Darauf müssen wir in den nächsten beiden Spielen gegen die Letten und die USA aufbauen. Wir haben eine große offensive Spielerqualität in unserem Team, die jederzeit vor dem gegnerischen Tor Gefahr kreieren kann. Wichtig ist deshalb, das Spiel einfach zu halten und die Scheibe schnell nach vorn zu bewegen. Dann bin ich mir sicher, dass wir auch die nächsten beiden Aufgaben lösen können und uns im Turnier gut platzieren.“

Pressemitteilung Deutscher Eishockey-Bund