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Bericht zur 35. ordentlichen Mitgliederversammlung des DEB in Ingolstadt

deb150 1Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat am heutigen Samstag, den 13. Juni 2026, seine 35. ordentliche Mitgliederversammlung abgehalten. Im Maritim Hotel in Ingolstadt kamen die stimmberechtigten Mitglieder ab 10:00 Uhr zusammen. Es war die erste ordentliche Mitgliederversammlung, seit die Strukturreform des Verbands mit hauptamtlichem Vorstand und sechsköpfigem Aufsichtsrat in Kraft ist.

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Peter Merten eröffnete die Versammlung, stellte die ordnungsgemäße Einberufung, das Stimm- und Vertretungsrecht der anwesenden Mitglieder sowie die Beschlussfähigkeit fest; im Anschluss genehmigten die Mitglieder die Tagesordnung. Im anschließenden Bericht gab der Aufsichtsratsvorsitzende Einblicke in die Arbeit des DEB-Aufsichtsrats. Er sprach über die strukturellen Anpassungen und Satzungsänderungen im Zuge der neuen Führungsstruktur, die Ernennung der Vorstände sowie die Staffelübergabe vom Präsidium an den Vorstand. Zudem benannte er die Tätigkeitsschwerpunkte des Gremiums. Darüber hinaus berichtete Dr. Peter Merten über die Arbeit des Aufsichtsrats der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH.

Den Auftakt der Vorstandsberichte machte Vorstandsvorsitzender Frank H. Lutz. Er ordnete die Versammlung als erste nach der Strukturreform ein, mit der erstmals zwei hauptamtliche Vorstände die Geschäfte führen. Er beschrieb auch das Verständnis von Professionalisierung im Verband: klare Zuständigkeiten zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sowie einen Fokus auf den Sport. Anschließend gab er einen Überblick über abgeschlossene und laufende Projekte. Dazu gehören das Schiedsrichterwesen, die Vereinsbetreuung, die Neuausrichtung der IT, die Kooperationsverträge mit der PENNY DEL und der DEL2 sowie die Modernisierung von Satzung und Ordnungen. Mit Blick auf internationale Großereignisse berichtete er über die Vorbereitungen auf die Heim-Weltmeisterschaft 2027 und über den Zuschlag für die IIHF U18-Weltmeisterschaft 2028 in Landshut und Füssen. Abschließend gab Lutz einen Überblick über die Jahresabschlüsse 2024 und 2025 sowie die Haushaltsvoranschläge der Jahre 2026 bis 2028.

Christian Künast (Vorstand Sport) berichtete über die sportliche Entwicklung. Er blickte auf die zurückliegenden Spielzeiten der Nationalmannschaften zurück. Als Konsequenz aus der Analyse der Weltmeisterschaft 2026 wies er auf die Trennung von Bundestrainer Harold Kreis und den Neuaufbau mit Blick auf die Heim-WM 2027 hin.

Als Schwerpunkte der kommenden Jahre benannte er den personellen Ausbau im Leistungssport, die Weiterentwicklung des 5-Sterne-Programms, die Digitalisierung der Trainerarbeit und den engeren Austausch mit Landes- und Vereinstrainern. Besonderes Gewicht legte er auf das Fraueneishockey sowie auf die Zukunftsstrategie DEB 2034 mit der geplanten Reform der Nachwuchsligen, der Stärkung der Aus- und Weiterbildung und der DEB-Akademie. Als bereits umgesetztes Anliegen der Mitglieder nannte er die zum 1. Juni 2026 eingeführte Ausbildungsentschädigung.

Ergänzend berichtete Claus Gröbner aus der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH über den Stand der Vorbereitungen auf die Heim-Weltmeisterschaft 2027. Hierzu gab er Einblicke zu den nächsten Meilensteinen, die in den kommenden Wochen und Monaten anstehen.

Im weiteren Verlauf behandelte die Mitgliederversammlung die übrigen Punkte der Tagesordnung. Diese umfassten die Genehmigung des Haushaltsvoranschlags, die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands, die Anträge zu Änderungen der Satzung sowie der Schiedsrichter-, Gebühren- und Spielordnung und die weiteren Anträge. Es folgten die Wahl des Wahlausschusses sowie die Wahlen zum Spielgericht und zum Kontrollausschuss. Den Abschluss bildete der Punkt „Verschiedenes“.

Pressemitteilung Deutscher Eishockey-Bund