5 Nationen-Turnier 2023 Tag 1: Tschechien und Finnland gewinnen zum Turnierauftakt

deb150 1Zum Auftakt des 5 Nationen Turniers in Füssen setzte sich Tschechien gegen Deutschland durch. Am Abend gewann Finnland gegen die Schweiz.

Strafzeiten kosten Deutschland ein gutes Ergebnis

Bei Deutschland bestritt Kapitänen Daria Gleißner ihr 200. Länderspiel und wurde dafür nach dem Spiel geehrt. Anastasia Gruß und Charlott Schaffrath debütierten im Nationaldress. Torhüterin Johanna May wart erstmals als Ersatz dabei, es begann Franziska Albl.

Das DEB-Team kam sehr gut in die Partie und gleich der erste Angriff brachte neben Chancen auch das 1:0, Anne Bartsch konnte Tschechiens Torhüterin Blanka Skodova nach 105 Sekunden überwinden. In der Folge hatte Tschechien mehr Spielanteile, was aber auch an Powerplays lag. Vom DEB-Team kamen aber gelegentlich gute Konter. Als beide Teams mit einer Spielerin weniger auskommen mussten, nutzte Tschechien den Platz, um den Ausgleich zu erzielen. Andrea Trnkova Schoss den Puck hoch ins Tor und so stand es nach 17 Minuten 1:1. Weitere Chancen konnten im 1. Drittel nicht genutzt werden und so blieb es beim 1:1.

Viele Torszenen gab es im 2. Drittel nicht, auch Powerplays waren eher ungefährlich. Die besseren Chancen hatten die Tschechinnen, doch Franziska Albl konnte gut klären. Gefährlich wurde es nach 31 Minuten. Katharina Häckelsmiller saß wegen eines Bandenchecks fünf Minuten auf der Strafbank und Juli Schiefer gesellte sich eine Minute später für zwei Minuten dazu. Die doppelte Überzahl nutzte Tschechien zum 1:2 durch Michaela Pejzlova (32.). Eine Minute später folgte die nächste Strafe und wieder musste Deutschland mit drei Feldspielerinnen auskommen und wieder klingelte es im Tor von Deutschland. Vendula Pribylova erzielte das 1:3 und 30 Sekunden später folgte ein Powerplaytreffer von Andrea Trnkova (beide 34.). Es blieben die letzten Tore des Drittels, in dem Tschechien zur Vorentscheidung kam.

Tschechien hatte auch im letzten Drittel Vorteile, bei einem Powerplay gab es aber gute Chancen für Deutschland. Tschechien nutzte sein erstes Powerplay im Schlussabschnitt hingegen aus, Teresa Plosova erhöhte nach 54 Minuten auf 1:5. Es blieb der letzte Treffer der Partie, die Tschechien verdient gewann.

Tschechien gewann diese Partie vor allem wegen des guten Powerplays im 2. Drittel. Komplett hatten sie zwar auch mehr Spielanteile, hier hielt Deutschland aber einigermaßen mit und es gab gute Torchancen.

Deutschland – Tschechien 1:4 (1:1/0:3/0:1)

Schiedsrichter: J. Hjelmström, K. Smetkova – A. Orlandini, J. Vicha
Strafen: GER 21 (6/11/4), CZE 10 (2/6/2)
Tore:
1:0 (01:45) A. Bartsch; 1:1 (16:08) A. Trnkova (A. Mills);
1:2 (31:55) M. Pejzlova (D. Habartova) PP2; 1:3 (33:15) V. Pribylova (M. Pejzlova) PP2; 1:4 (33:45) A. Trnkova (A. Kalova) PP1;
1:5 (53:32) T. Plosova (L. Gruntova) PP1;
Beste Spielerinnen:
GER: Carina Strobel
CZE: Andrea Trnkova

Ein starkes Anfangsdrittel bringt Finnland den Sieg

Die letzte WM lief für Finnland enttäuschend und so war ein gewisser Druck da auch in der Vorbereitung zu überzeugen. Die Schweizerinnen testeten noch einige Spielerinnen, die sich für die WM empfehlen konnten.

Das Tempo stimmte von Beginn an, nur Chancen gab es zunächst nicht. Die erste richtig gute führte nach vier Minuten zum 0:1. Nach einem Konter bekam Lena Marie Lutz den Puck vorgelegt und diese ließ Finnlands Torhüterin Anni Keisala keine Chance. Die Antwort von Finnland kam drei Minuten später. Ein erstes Powerplay brachte keinen Erfolg, kurz danach überwand Oona Havana Sandra Heim im Tor der Schweiz mit einem Schuss hoch ins lange Eck und es stand 1:1. Und nach elf Minuten gelang das 2:1, ein verdeckter Schuss von Julia Liikala schlug unhaltbar im Tor ein. Finnland hatte weiter mehr vom Spiel, die Schweizerinnen kamen aber zu Kontern, die auch Torchancen einbrachten. Vier Minuten vor der Pause kassierten die Schweizer einen weiteren Treffer. In Überzahl setzte sich Jenni Hiirikoski außen durch und wieder schlug ein Schuss oben im Tor ein. Eine Minute später stand es 4:1, wieder traf Jenni Hiirikoski. Finnland nutzte seine Chancen sehr gut au und so gingen sie mit dieser verdienten Führung in die erste Pause.

Finnland hatte auch im 2. Drittel mehr Spielanteile, viele Angriffe der Schweizerinnen ließen sie nicht zu. Nach 25 Minuten kam Finnland zum 5. Treffer, Ronja Savolainen überwand die Schweizer Torhüterin. Doch auch die Schweiz kam zu einem Treffer. Ein Konter und ein schöner Pass auf Laura Zimmermann brachten nach 30 Minuten das 5:2.

Ausgeglichener ging es im letzten Drittel zu, wobei es zunächst nur wenige Torchancen gab. Auch bei Überzahlsituationen gelang es nichtrichtig gefährlich vor dem Tor des Gegners aufzutauchen. Im Laufe des Drittels konnte sich Finnland wieder spielerische Vorteile verschaffen und drei Minuten vor dem Ende konnte Petra Nieminen in Überzahl das 6:2 erzielen. Nun gelang den Finninnen alles und so konnten Emilia Vesa 59 Sekunden vor dem Ende und zwei Sekunden vor der Sirene Oona Havana trafen zum 8:2-Endstand.

Finnland gewann am Ende verdient, allerdings zu hoch. Von den Schweizerinnen kamen gute Angriffe, insgesamt lief es aber noch nicht so gut.

Finnland – Schweiz 8:2 (4:1/1:1/3:0)

Schiedsrichter: T. Haack, M. Zednikova – M. Bauer, J. Strube
Strafen: FIN 8 (0/4/4), SUI 10 (4/0/6)
Tore:
0:1 (03:04) L. M. Lutz (L. Stalder, N. Rhyner); 1:1 (06:50) O. Havana; 2:1 (10:32) J. Liikala (P. Nieminen, S. Vanhanen); 3:1 (15:41) J. Hiirikoski PP1; 4:1 (16:29) J. Hiirikoski (O. Havana);
5:1 (24:44) S. Savolainen (S. Rantala, N. Tulus); 5:2 (29:14) L. Zimmermann (J. Hauser, A. Marti);
6:2 (56:17) P. Nieminen (S. Rantala, S. Savolainen) PP1; 7:2 (59:01) E. Vesa (J. Liikala, S. Rantala) PP1; 8:2 (59:58) O. Havana (K. Yrjänen, J. Hiirikoski);

Beste Spielerinnen:
FIN: Oona Havana
SUI: Janine Hauser

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Finnland

1

8:2

6

3

2

Tschechien

1

4:1

3

3

3

Schweden

0

0:0

0

0

4

Deutschland

1

1:4

-3

0

5

Schweiz

1

2:8

-6

0

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://deb-online.live/liga/damen/deb-frauen-nationalteams-turniere/?divisionId=11563

erschienen bei Icehockeypage

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