logo fassNachfolgend ein Interview von FASS Berlin mit Trainer Oliver Miethke vor dem Start der Regionalliga Ost

Vorletzte Saison wurde FASS Dritter in der Regionalliga Ost, dann ging es hoch auf Rang 2. Was ist in der kommenden Saison drin?

„Favoriten sind der ECC Preussen und die Schönheider Wölfe. Der ECC kommt weitgehend mit einem Oberliga-Kader runter, und Schönheide hat in der vergangenen Saison 28 von 29 Spielen gewonnen. Also sind wir nur der Herausforderer.

Zunächst einmal geht es in der Hauptrunde um die Qualifikation für die Play-Offs. Das wird schwer genug, denn auch Tornado Niesky, die Chemnitz Crashers oder die Eisbären Juniors haben die ersten vier Plätze im Visier. Und die Berlin Blues, Dresden und Halle sind sicher wieder für die ein oder andere Überraschung gut. Es wird eine packende Saison in der Regionalliga Ost.“

rl 03Foto: FASS BerlinGerade für Berlin wird es eine besondere Spielzeit.

„Ja, wir freuen uns auf die vielen Derbys, denn bekanntlich sind vier Berliner Teams dabei. Wir spielen also eine kleine Meisterschaft um die Nummer zwei in der Stadt hinter den Eisbären. Da wird unser Auftaktspiel im Erika-Heß-Eisstadion gegen den ECC am 27. September gleich wegweisend.“

Zwischen Ende November und Mitte Januar haben wir eine lange Heimspiel-Pause. Was ist der Grund?

„Unser Erika-Heß-Eisstadion ist eine Mehrzweckhalle. Ende November wird die Plexiglas-Umrandung für eine Eislauf-Revue abgebaut und erst Wochen später wieder aufgebaut. Das ist ärgerlich, ist aber schon seit vielen Jahren so.“

Was hat sich im Kader getan?

„Mit Tom Fiedler, Julian van Lijden und Hannes Ulitschka haben wir drei Spieler hinzugewonnen, von denen ich einiges erwarte. Gerolf Holstein kommt aus dem eigenen Nachwuchs und wird behutsam an die Anforderungen in der Regionalliga herangeführt.

Insbesondere in der Defense verzeichnen wir einige Abgänge von Stammkräften. Dennoch sehe ich uns personell gut gerüstet.“

In der Vorbereitung gab es drei Niederlagen in drei Spielen. Ist das Grund zur Unruhe?

„Naja, wir hatten uns auch harte Brocken als Gegner ausgesucht. In den Testspielen sind mir die Ergebnisse nicht so wichtig. Wir haben Dinge ausprobiert, und ich habe einige Erkenntnisse gewonnen. Jetzt nutzen wir die zwei Trainingswochen, um zum Meisterschaftsstart bereit zu sein.“

Welche Ziele gibt es abseits des Eises?

„Wir wollen die Zuschauerzahlen mit attraktivem Eishockey in einer spannenden Liga weiter steigern. Da gibt es noch viel Potenzial im Wedding und in Mitte, wo wir zuhause sind.

Gleichzeitig vergrößern wir unseren Kreis der Sponsoren und Förderer – mehr als 25 Unternehmen unterstützen uns in der Saison 2019/20 finanziell. Beides zusammen verschafft uns ein stabiles und wachsendes wirtschaftliches Fundament. FASS arbeitet seit mehr als 50 Jahren solide, und das wird so bleiben.“

Pressemitteilung FASS Berlin