logo landesligaHart umkämpft waren die 2. Halbfinalspiele der Landesligaplayoffs. FASS Berlin 1c und der ERSC Berliner Bären gewannen ihre Spiele knapp und verlängern damit die Serie.

FASS Berlin 1c - Eisbären Juniors Berlin 6:5 (2:1/2:4/2:1)

FASS ging wesentlich konzentrierter in dieses zweite Halbfinalspiel und schon hatten die Eisbären mehr Probleme. Das erste Überzahl des Spiels konnte FASS zur Führung nutzen. Jörn Kugler traf nach sechs Minuten zum 1:0 und erzielte damit den ersten Treffer für FASS in dieser Playoffrunde. Im Anschluss an das erste Powerplay der Eisbären folgte der Ausgleich. Die Juniors konnten den Druck aufrechterhalten und Dave Simon traf ach 12 Minuten zum 1:1. FASS hielt aber weiter dagegen und konnte erneut in Führung gehen. Wieder in Überzahl traf Marco Osterburg nach 18 Minuten zum 2:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

FASS ging mit einer Überzahl ins 2. Drittel, konnte das aber nicht ausnutzen. In der 24. Minute machten sie es besser, Maximilian Müller hämmerte den Puck von der blauen Linie ins Tor der Eisbären. Eine Auszeit der Eisbären änderte zunächst nicht viel. Die Allstars waren nun richtig im Spiel. Die 27. Minute brachte die Eisbären zurück ins Spiel. Dustin Tinius in Überzahl mit einem Hammer von der blauen Linie und 33 Sekunden später Jakob Sauerzapfe nach einem Konter überwanden Dennis Gembus im Tor von FASS und es stand 3:3. FASS antwortete aber mit dem 4:3. Ebenfalls nach einem Konter traf Edgars Baumgartner (29.). Es war nun ein offenes Spiel und vier Minuten nach der Führung gelang den Eisbären wieder der Ausgleich. Dave Simon nutzte eine weitere Überzahl zum 4:4. 67 Sekunden vor der 2. Pause konnten die Eisbären erstmals in Führung gehen. Pierre Gläser nutzte eine weitere Strafe gegen FASS und 67 Sekunden vor der Pause stand es 4:5.

Hier war noch lange nichts entschieden und nach 90 Sekunden ging es wieder von vorne los. Denn Christopher Krämer zog ab und es schlug im Tor von Lucas Hofmann ein. Kurze Zeit später kamen die Eisbären unter Druck, zwei Strafen sorgten für eine doppelte Überzahl für die Allstars. Die Eisbären überstanden diese Strafen aber unbeschadet. Dafür klingelte es kurz danach. Denn die 49. Minute brachte den elften Treffer der Partie und der ging wieder an FASS. Jules Thoma schloss einen Konter zum 6:5 ab. Zwei Minuten vor dem Ende jubelten die Juniors, es gab aber kein Tor. Es blieb bis zum Ende ein hart umkämpftes Spiel, das FASS am Ende gewann.

FASS zeigte an diesem Tag wozu sie in der Lage sind. Mit einer solchen Leistung kann auch das 3. Spiel am kommenden Samstag eine ganz enge Kiste werden.

Schiedsrichter: F. Gläser, M. Metzkow
Strafen: FASS 22 (6/10/6), EJB 24 (8/4/12)
Tore:
1:0 (05:23) J. Kugler (L. Aicher, M. v. Helden) PP1; 1:1 (11:23) D. Simon (A. Winkler, J. Sauerzapfe); 2:1 (17:23) M. Osterburg (J. Thoma, Ch. Krämer) PP1;
3:1 (23:23) M. Müller (L. Aicher, B. Salzmann) PP1; 3:2 (26:01) D. Tinius (Y. D’Arino) PP1; 3:3 (26:34) J. Sauerzapfe (A. Winkler); 4:3 (28:19) E. Baumgartner (J. Thoma); 4:4 (33:01) D. Simon (J. Sauerzapfe) PP1; 4:5 (38:53) P. Gläser (M. Müller, M. Mund) PP1;
5:5 (41:30) Ch. Krämer (E: Baumgartner, J. Thoma); 6:5 (48:08) J. Thoma (M. Osterburg, J. Müller);

ERSC Berliner Bären - ECC Preussen Berlin 1b 4:2 (1:1/2:1/1:0)

Die Bären versuchten früh Druck aufzubauen, der ECC spielte mehr auf Konter. Gefährlich wurde es in der Anfangsphase nur selten, beide Abwehrreihen passten auf. Der erste Treffer gelang dem ECC, nach zehn Minuten hämmerte Mark Scheuerlein den Puck ins Tor. Die Bären wirkten angeschlagen, der ECC nutzte das aber nicht aus. Als sich der ERSC wieder ein wenig fing, gelang ihnen der Ausgleich. Mit einem Doppelpass spielten Jan Schertz und Stefan Mann die Abwehr der Charlottenburger aus und Jan Schertz ließ dem Torhüter des ECC keine Chance (18.). Soging es mit einem 1:1 in die erste Pause.

Das 2. Drittel begann mit einem Treffer nach 74 Sekunden. Jan Schertz wurde auf die Reise geschickt und schon führten die Bären mit 2:1. Der ERSC stand nun wieder gut in der Abwehr und ließ kaum Chancen zu. Und als Benjamin Böhmer eine Strafzeit abgesessen hatte, bekam er den Puck zugespielt und ging alleine durch (32.). Der ECC wechselte nun den Torhüter, für Ilja Dvorkins kam Tim Ziesmer. Die Bären kontrollierten das Spiel aber weiter gut und ließen kaum Chancen zu. Erst zum Ende des Drittels kam der ECC wieder gefährlich und es gelang der Anschlusstreffer. Gegen einen Schlagschuss von Steve Roubicek war Martin Hummel im Tor der Bären machtlos.

Das Spiel war also völlig offen und es blieb auch im letzten Drittel spannend. Die Bären verteidigten weiter gut und ließen nicht viele Chancen des ECC zu. Der ERSC kam auch zu Angriffen und konnte auf 4:2 erhöhen. Hannes Becker nutzte eine Strafe gegen den ECC aus (44.). Die Charlottenburger versuchten es zwar weiter, die Bären hielten aber diesmal das Ergebnis und gewannen am Ende verdient mit 4:2.

Beide Serien gehen also über drei Spiele und das völlig verdient. Alle Teams haben sich die Seriensiege verdient und nun fällt am kommenden Wochenende die Entscheidung über die Finalspiele.

Schiedsrichter: F. Möller, E. Posacki
Strafen: ERSC 12 (2/4/6), ECC 12 (4/2/6)
Tore:
0:1 (09:17) M. Scheuerlein (K. Hoffer, M. Wirkus); 1:1 (17:46) J. Schertz (S. Mann);
2:1 (21:14) J. Schertz (A. Seeber); 3:1 (31:11) B. Böhmer (H. Kott); 3:2 (39:32) S. Roubicek (M. Heinze);
4:2 (43::57) H. Becker (J. Schertz, S: Mann) PP1;

erschienen bei Icehockeypage

erschienen bei FASS Berlin