logo landesligaECC dreht 0:3 und gewinnt nach Penaltyschießen, Eisbären fertigen FASS ab

 

ECC Preussen Berlin 1b – ERSC Berliner Bären 5:4 (0:1/0:1/2;4) n.PP.

Beide Teams traten nicht in Bestbesetzung an. Und beide Teams versuchten zunächst Chancen des Gegners zu vermeiden. Ein böser Fehler in der Abwehr des ECC führte nach 12 Minuten zum 0:1. Nutznießer war Harald Kott, der den 3. Nachschuss verwandeln konnte. Viel lief danach beim ECC nicht zusammen, erst nach einigen Minuten fing sich das Team. Bis zur 1. Pause gelang es aber keinem Team eine der wenigen Torchancen zu nutzen und so blieb es bei diesem einen Treffer.

Der ECC tat sich auch im 2. Drittel schwer die gut stehende Abwehr der Bären zu knacken. Diese überstanden nicht nur Druckphasen der Charlottenburger, sondern nutzten einen Konter zum 0:2. Ulrich Schuster traf nach 35 Minuten per Nachschuss. Dem ECC gelang weiterhin nicht viel und so blieb es beim 0:2 nach 40 Minuten.

Mit einem Überzahl gingen die Bären ins letzte Drittel. Das konnte zwar nicht genutzt werden, kurz danach aber folgte eine weitere Strafe gegen den ECC. Die nutzte Ulrich Schuster kurz vor Ende des Powerplays zum 0:3 (44.). 27 Sekunden später gelang dem ECC das 1:3, ein Schuss von Mark Scheuerlein geht irgendwie ins Tor. Und weitere 68 Sekunden später war es wieder eine enge Partie, denn Kevin Hoffer gelang das 2:3. Der ERSC blieb aber stabil und konnte nach 50 Minuten den Vorsprung wieder ausbauen. Julian Teichert konnte nach einem Konter per Nachschuss das 2:4 erzielen. Doch der ECC gab nicht auf und kam noch zum Ausgleich. Steve Roubicek sorgte mit einem Doppelpack nach 52 und 58 Minuten.

So gab es eine Verlängerung. Hier passierte nichts und so folgte ein Penaltyschießen. Auch das ging in die Verlängerung, denn nach drei Schützen stand es 2:2. Sechs weitere Schützen waren pro Mannschaft notwendig, dann stand der Sieger fest. Dennis Hesse verwandelte seinen Penalty zum 5:4-Siegtreffer. Damit holt sich der ECC nach einen 0:3-Rückstand noch das erste Halbfinale.

Schiedsrichter: A. Betnerowicz, J. Timofeev
Strafen: ECC 8 (4/0/4/0), ERSC 16 (4/2/8/2)
Tore:
0:1 (11:21) H. Kott (J. Teichert, J. Schertz);
0:2 (35:29) U. Schuster (A: Seeber, J. Kindler);
0:3 (43:16) U. Schuster (A: Seeber) PP1; 1:3 (43:33) M. Scheuerlein (S. Roubicek); 2:3 (44:41) H. Hoffer (Du. Hesse); 2:4 (49:09) J. Teichert (J. Schertz, H. Kott); 3:4 (51:57) S. Roubicek (M. Heinze, P. Balko) PP1; 4:4 (57:32) S. Roubicek (M. Heinze);
5:4 (65:00) D. Hesse PS

Eisbären Juniors Berlin – FASS Berlin 1c 11:0 (5:0/4:0/2:0)

Beide Teams kamen früh zu einem Powerplay, konnten das aber nicht ausnutzen. Die zweite Strafe gegen die Weddinger brachte den Eisbären die Führung. Sechs Sekunden dauerte es, dann erzielte Yannik D’Arino das 1:0. Vom Bully weg gelang den Eisbären der nächste Treffer. Fünf Sekunden nach Wiederanpfiff traf Niklas Koch zum 2:0. Kurz danach hatte FASS die Gelegenheit bei doppelter Überzahl zum Anschlusstreffer zu kommen, die Chance wurde aber nicht genutzt. Die Eisbären machten es besser, denn Ulrich Böttcher erhöhte nach 12 Minuten wieder in Überzahl auf 3:0. FASS kam einfach nicht ins Spiel und die Eisbären setzten nach. Marc Müller (17.) und Pierre Gläser (18.) schraubten das Ergebnis auf 5:0.

Die Eisbären ließen nicht nach und so geriet FASS weiter unter Druck. Folgerichtig fiel nach 24 Minuten das 6:0 durch Yannik D’Arino. Und es ging weiter in Richtung Tor der Weddinger, mit weiteren Folgen für FASS. Denn Pierre Gläser konnte nach 27 Minuten auf 7:0 erhöhen. Nun ließen es die Eisbären ruhiger angehen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Und fünf Minuten vor der 2. Pause schlugen sie wieder zu. Niklas Koch traf zum 8:0. Das war aber noch nicht alles in diesem Drittel, denn Pierre Gläser traf eine Minute vor der 2. Pause zum 9:0.

Mit der klaren Führung im Rücken konnten es die Eisbären ruhiger angehen und ließen dem Gegner die ersten Chancen. Das nächste Tor ging aber trotzdem auf die Eisbären. Jakob Sauerzapfe machte es nach 44 Minuten zweistellig. Und das war noch nicht alles, denn Heiko Reinert traf bei doppelter Überzahl zum 11:0. Bei diesem

Ergebnis blieb es, denn die Eisbären schalteten einige Gänge zurück.
FASS war an diesem Tag einfach nicht bereit und das nutzten die Eisbären aus. Die Weddinger müssen sich beim 2. Spiel erheblich steigern, um eine Chance auf ein drittes Spiel zu haben.

Schiedsrichter: F. Gläser, R. Schütz
Strafen: EJB 10 (6/2/2), FASS 14 (6/2/6)
Tore:
1:0 (05:58) Y. D’Arino (J. Sauerzapfe) PP1; 2:0 (06:03) N. Koch; 3:0 (11:56) U. Böttcher (D. Tinius, M. Dietzel) PP1; 4:0 (16:30) M. Müller (S. Siebensohn, D. Simon); 5:0 (17:01) P. Gläser;
6:0 (23:39) Y. D’Arino (S. Siebensohn, H. Reinert); 7:0 (26:02) P. Gläser (P. Konietzky, D. Tinius); 8:0 (34:53) N. Koch (B. Retzlaff, A. Winkler); 9:0 (38:05) P. Gläser (A. Winkler);
10:0 (43:57) J. Sauerzapfe (B. Retzlaff); 11:0 (47:26) H. Reinert PP2;

erschienen bei Icehockeypage