logo frauen kompaktMit einem Testspiel in Hannover, einem weiteren in Salzburg und einem Turnier in Zürich ging die Vorbereitungsphase weiter. Die 1. Frauenliga Nordost, die EWHL und der Super Cup starteten am Wochenende ihre Saison.

FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):

Der EC Bergkamener Bären reiste am 17. September zu einem Testspiel zu den Hannover Lady Indians. Glatt mit 12:1 (5:0/3:0/4:1) gewann der Bundesligist dieses Spiel. Alena Hahn (3), Chloe Glass, Felina Klare, Svenja Küsters, Alina Leveringhaus, Michelle Lübbert, Leonie Maßner, Valerie Offermann, Maybelline Prochnow und Claudia Weltermann trafen für Bergkamen, Pia Szawlowski konnte den Ehrentreffer der Indians erzielen.

Die DEC Salzburg Eagles empfingen den ESC Planegg-Würmtal zu einem Testspiel. Salzburg gewann das Spiel knapp mit 3:2 nach Verlängerung (1:2/1:0/0:0).

ZÜRICH TROPHY 2022:

Die Zürich Trophy 2023 fand in diesem Jahr mit doppelter Beteiligung aus der Frauenbundesliga statt. Neben Meister ERC Ingolstadt nahmen auch die Mad Dogs Mannheim teil. Weitere Teilnehmer waren Gastgeber ZSC Lions Zürich, Aisulu Almaty aus Kasachstan und der HC SKP Bratislava aus der Slowakei.

Zum Auftakt gewann Bratislava 4:0 (1:0/2:0/1:0) gegen Aisulu. Nikola Nemcekova erzielte nach 12 Minuten den ersten Treifer des Turniers. Livia Kubekova (21., 30.) und Barbora Kapicakova (36.) sorgten für die weiteren Tore, Livia Debnarova konnte gleich zum Turnierauftakt einen Shutout feiern.

Titelverteidiger Mannheim traf im Anschluss auf Gastgeber Zürich. Naemi Herzig konnte die Lions nach drei Minuten in Führung bringen. Die erste Strafe gegen die Mad Dogs führte zum 0:2, Chiara Eggli traf 25 Sekunden vor der 1. Pause. Mit dem ersten Angriff im 2. Drittel konnte Zürich auf 0:3 erhöhen, Alina Marti traf nach 15 Sekunden. Sinja Leemann konnte nach 27 Minuten auf 0:4 erhöhen, drei Minuten vor dem Ende erzielte Lucia Schmitz in Überzahl den Treffer zum 1:4-Endstand (0:2/0:2/1:0) erzielen.

Der ERC Ingolstadt griff gegen Almaty ins Turnier ein. Und auch Ingolstadt kam zu einen frühen Treffer, Theresa Wagner traf nach 23 Sekunden zum 0:1. Almaty konnte drei Minuten später ausgleichen, Alicia Williams erzielte den ersten Turniertreffer der Kasachinnen. Doch weitere drei Minuten später führte Ingolstadt wieder, Celina Haider brachte den deutschen meister wieder in Führung. Im 2. Drittel konnte Ingolstadt nachlegen, Franziska Brendel sorgte nach 20 Minuten für das 1:3. Doch die Kasachinnen kamen zurück. Innerhalb von 21 Sekunden konnten in Überzahl Larissa Sviridova (37.) und Roxanne Rioux (38.) das Spiel ausgleichen. Mit diesem 3:3 (1:2/0:1/2:0) endete diese Partie und so teilten sich beide die Punkte. Almaty beendet den 1. Turniertag mit einem Punkt.

Zürich traf im vorletzten Spiel auf Bratislava. Beide waren mit einem Sieg ins Turnier gestartet, der Gewinner könnte also einen Schritt in Richtung Turniersieg machen. Die Lions konnten das erste Ausrufezeichen setzen, Alina Marti konnte sie nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung bringen und Bratislava den ersten Gegentreffer des Turniers einschenken. Nach 26 Minuten folgte der 2. Gegentreffer, Kathryn Cipra traf für die Lions. 78 Sekunden vor der 2. Pause konnte Sinja Leemann sogar auf 3:0 erhöhen. Im letzten Drittel konnte Alina Marti nach 43 Minuten in Überzahl für den 4:0-Endstand (1:0/2:0/1:0) sorgen. Laura De Bastiani kann sich als zweite Torhüterin des Turniers über einen Shutout freuen. Zürich hat damit beide Spiele gewonnen, Bratislava hat eine ausgeglichene Bilanz.

Zum Abschluss des 1. Turniertages trafen die Bundesligisten Ingolstadt und Mannheim aufeinander. Einen Treffer gab es in diesem Spiel und der fiel drei Minuten vor dem Ende in Überzahl. Lea Welcke traf und sorgte so für einen Sieg der Mad Dogs. Ingolstadt bleibt bei einem Punkt, Mannheim hat zwei geholt.

Bratislava und Mannheim eröffneten den 2. Turniertag. Der Sieger hätte noch Chancen auf den Turniersieg, wenn auch nur geringe. Bis ins letzte Drittel mussten die Teams und Zuschauer auf einen Treffer warten. 130 Sekunden vor dem Ende konnte – für Bratislava das 1:0 erzielen. Kristina Simnova konnte mit diesem Tor gleichzeitig den Siegtreffer zum 1:0 (0:0/0:0/1:0) erzielen. Mit Andrea Risianova konnte auch die zweite eingesetzte Torhüterin der Slowakinnen einen Shutout feiern. Bratislava hat einen großen Schritt in Richtung Podiumsplatz gemacht, Mannheim kann diesen aber auch noch erreichen.

Bei der Partie Almaty und Zürich waren die Lions klarer Favorit und hätten mit einem Sieg den Turniersieg in der Tasche. Und Almaty hielt sich sehr gut. Roxanne Rioux brachte Almaty mit 2:0 in Führung (6., 20.), doch Zürich kam wieder zurück. Janine Hauser in Überzahl (28.) und Skylar Fontaine (31.) konnten zum 2:2 ausgleichen. Fünf Minuten vor dem Ende konnte Jana Peter den Siegtreffer für die Lions erzielen. Durch dieses 2:3 (1:0/1:1/0:2) sicherte sich Zürich vor dem letzten Turnierspiel den Turniersieg.

Für Ingolstadt und Bratislava ging es um die Plätze. Um einen der ersten drei Plätze zu belegen, müssten beide gewinnen. Ingolstadt musste aber schon punkten, um noch eine Chance auf das Podium zu haben. Bratislava würde mit zwei weiteren Punkten den 2. Platz sichern. Und sie konnten auch durch Nikola Rumanova nach 111 Sekunden in Führung gehen. Jule Schiefer mit einem Powerplaytreffer nach elf Minuten und drei Minuten später Franziska Brendel konnten die Partie im 1. Drittel drehen. Nikola Rumanova kam nach 24 Minuten zu ihrem zweiten Treffer und es stand 2:2. Doch nach 37 Minuten konnte Lucy Klein die Schanzerinnen erneut in Führung bringen. Für die Entscheidung sorgte 34 Sekunden vor dem Ende Sara Kaneppele, die zum 4:2-Endstand traf (2:1/0:1/2:0)

Mannheim und Almaty konnten in ihrem letzten Spiel den Sprung auf den 3. Platz schaffen. Dies gelang den Kasachinnen, die am Ende mit 1:3 (0:1/1:2/0:0) gewannen. Madina Tursynova brachte Almaty nach acht Minuten in Führung, Megan Forrest gelang in de r21. Minute der Ausgleich. Jordan Andreana Marchese (30.) und in Überzahl Tatyana Koroleva sorgten für den Sieg der Kasachinnen. Nun aber musste Almaty warten, ob Ingolstadt noch einen Punkt holen konnte.

Zum Turnierabschluss ging es zum Spiel zwischen Zürich und Ingolstadt. Zürich stand als Turniersieger fest, Ingolstadt hätte sich noch auf den 3. Platz verbessern können. Dazu hätte man einen Punkt holen müssen. Mit zwei Punkten wäre der Sprung auf den 2. Platz möglich gewesen. Doch Zürich beendete das Turnier mit einem weiteren Sieg und einer weißen Weste. Skylar Fontaine (9.) und Alina Marti (12.) brachten Zürich mit 2:0 in Führung. Kenzie Robinson konnte nach 15 Minuten den Anschlusstreffer erzielen, doch erneut Alina Marti sorgte mit dem letzten Turniertreffer nach 20 Minuten für den 3:1-Endstand (2:1/1:0/0:0).

Turniersieger wurde damit der ZSC Lions Zürich, vor Bratislava und Ingolstadt.

Die Abschlusstabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

ZSC Lions Zürich

4

14:4

10

8

2

HC SKP Bratislava

4

7:8

-1

4

3

ERC Ingolstadt

4

8:9

-1

3

4

Aisulu Almaty

4

8:11

-3

3

5

Mad Dogs Mannheim

4

3:8

-5

2

1.FRAUENLIGA NORDOST:

Zum Saisonstart trafen sich der REV Bremerhaven und FASS Berlin.0:16 (0:4/0:6/0:6) konnte FASS dieses Spiel gewinnen. Chiara Leonhardt, Vanessa Wartha-Gasde (je 5), Lisa Idschok, Lena Noske (je 2), Sophie Gralla und Melanie Wartha (je 1) trafen für die Titelverteidigerinnen. Johanna Schüller kam zu einem Shutout.

Ausführliche Statistiken zu den 1. Frauenliga Nordost gibt es HIER

EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):

Mit der Partie des EVB Eagles South Tyrol gegen Metropolis Katowice wurde am Samstag die EWHL-Saison eröffnet. Die Eagles gewannen das erste Spiel der Saison mit 2:1 nach Verlängerung (0:1/1:0/0:0)

Am Sonntag folgte das Rückspiel zwischen beiden Teams, diesmal mit Katowice als Gastgeberinnen. Hier holten sich die Eagles alle drei Punkte, sie gewannen 2:3 (1:1/1:0/0:2)

EWHL SUPER CUP:

Das erste Spiel in diesem Wettbewerb bestritten der ECDC Memmingen Indians und die Austrian Selects. Die Indians gewannen wenig überraschend mit 5:1 (1:0/3:0/1:1). Daria Gleißner (14.) brachte Memmingen im 1. Drittel in Unterzahl in Führung. Theresa Knutson (24.), Sonja Weidenfelder (33.) und in Überzahl Ronja Hark (37.) sorgten im 2. Drittel für die Vorentscheidung. Nach dem 4:1 durch Nina Rainer nach 46 Minuten sorgte Sonja Weidenfelder sechs Minuten vor dem Ende für den Endstand.

Weiter geht es m kommenden Wochenende mit einem Spiel der EWHL. Außerdem findet am Mittwoch ein weiteres Spiel der Super Cup Gruppe B statt und für das kommende Wochenende sind die Spiele der Gruppe A angesetzt.

Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER

Weiter geht es am kommenden Wochenende mit einem Spiel der EWHL und zehn Spielen im Super Cup.

erschienen bei Icehockeypage