logo frauen kompaktEisbären gegen Köln und Planegg in Bergkamen holen sechs Punkte, Ingolstadt und Memmingen gewinnen jeweils ein Spiel. Gleich neun Spiele fanden in der EWHL statt, hier ist der Grunddurchgang dann fast beendet.

FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):

Memmingen gewinnt nach Verlängerung, Ingolstadt holt sich das Rückspiel

Die Spitzenspiele des Wochenendes gab es zwischen dem ECDC Memmingen Indians und dem ERC Ingolstadt. Samstag trafen beide in Memmingen aufeinander, Sonntag ging es in Ingolstadt in die zweite Runde. 115 Sekunden vor der ersten Pause gelang dem Tabellenführer am Samstag der erste Treffer der Partie, Solveig Neunzert war für Ingolstadt erfolgreich. Bis 18 Sekunden vor dem Ende blieb es bei diesem Ergebnis, dann konnte Memmingen ohne Torhüterin durch Kassandra Roache den Ausgleich erzielen. Der zweite Punkt ging an die Indians, Daria Gleißner erzielte nach 64 Minuten das 2:1.
Sonntag ging es in Ingolstadt weiter und auch hier ging es spannend zu. Sonja Weidenfelder konnte Memmingen nach 33 Minuten mit 0:1 in Führung bringen. Die 40. Minute brachte dem ERC gleich zwei Tore durch Andrea Lanzl und Nicola Eisenschmid, die das Spiel innerhalb von zehn Sekunden drehten. 60 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels sorgte Ann-Kathrin Voog mit dem 3:1 für eine Vorentscheidung. Es blieb bei diesem Ergebnis und so holte sich Ingolstadt innerhalb weniger Sekunden die drei Punkte.

Sechs Punkte für die Eisbären Juniors Berlin

Für die Eisbären Juniors Berlin ging es gegen Aufsteiger Kölner EC „Die Haie“ um wichtige Punkte im Kampf um den Finalturniereinzug. Und wieder mussten die Eisbären ihr Heimrecht abtreten, die Spiele fanden in Köln statt. Am Samstag konnten die Eisbären im 1. Drittel durch Tore von Anna-Maria Nickisch (12.) und Franziska Brendel (17.) mit 2:0 in Führung gehen, Valerie Offermann verkürzte aber nach 18 Minuten auf 2:1. 40 Sekunden nach Beginn des 2. Drittels konnte Emily Nix auf 3:1 erhöhen. Köln antwortete drei Minuten später mit dem 3:2 durch Valerie Offermann. Stephanie Keryluk war vier Minuten später erfolgreich und so stand es 4:2 für die Eisbären. Und eine weitere Minute später erhöhte Paula Nix auf 5:2. Annabella Sterzik war weitere 30 Sekunden später erfolgreich und so stand es 6:2. Nun war wieder Köln dran, Anna Goldschmidt traf nach 31 Minuten zum 6:3. Es blieben die letzten Tore in diesem Spiel und so holten sich die Eisbären die ersten drei Punkte des Wochenendes.
Sonntag folgte das zweite Heimspiel in Köln. Hier konnte Annabella Sterzik die Juniors nach neun Minuten in Führung bringen, Anna Goldschmidt glich eine Minute später aus. 25 Sekunden später führten die Eisbären nach einem Treffer von Stephanie Keryluk wieder. Theresa Knutson in Überzahl und Alina Fiedler konnten in der 19. Minute das Ergebnis auf 4:1 schrauben. Für die US-Amerikanerin war es der erste Treffer im Trikot der Eisbären. Im 2. Drittel konnte Theresa Knutson nach 29 Minuten mit ihrem zweiten Treffer in diesem Spiel das 5:1 erzielen. 74 Sekunden vor Ende des 2. Drittels hieß es 6:1, Stephanie Keryluk konnte ebenfalls den 2. Treffer des Spiels erzielen. Valerie Offermann konnte nach 45 Minuten den zweiten Treffer für Köln erzielen. Acht Minuten vor dem Ende kam auch Annabella Sterzik zu ihrem zweiten Treffer und es stand 7:2. Bei diesem Ergebnis blieb es und so holten sich die Eisbären die erwarteten sechs Punkte.

Sechs Punkte für die Penguins

Der EC Bergkamener Bären hatte den ESC Planegg-Würmtal zu Gast. Den Bären fehlten einige Spielerinnen, bei Planegg hingegen gaben mir Sybille Kretzschmar, Julia Zorn und Yvonne Rothemund nach Verletzungspausen ihr Comeback. Letztere bestritt am Samstag ihr 250. Bundesligaspiel. Sie erlebte am Samstag nach bereits 71 Sekunden den ersten Treffer ihres Teams, Kerstin Spielberger traf zum 0:1. Nach acht Minuten erhöhte Franziska Feldmeier das 0:2 und Sybille Kretzschmar steuerte zum Einstand gleich eine Vorlage bei. Im 2. Drittel konnte Kerstin Spielberger nach 24 Minuten mit ihrem zweiten Treffer auf 0:3 erhöhen. Der 3. Treffer folgte nach 37 Minuten, in Überzahl erzielte Kerstin Spielberger das 0:4. Nach dem 0:5 von Janina Fuchs 21 Sekunden vor der 2. Pause konnte Bergkamens Leonie Maßner 77 Sekunden vor Spielende den Ehrentreffer der Bären erzielen. Elf Sekunden später schlug Kerstin Spielberger erneut zu und so endete das Spiel 1:6.
Kerstin Spielberger machte am Sonntag da weiter, wo sie am Samstag aufgehört hatte. Sie erzielte nach zehn Minuten das 0:1. Bis zur 46. Minute hielt dieses Ergebnis, dann konnte Justine Reyes bei doppelter Überzahl das 0:2 erzielen. Erneut Justine Reyes traf eine Minute später in Überzahl zum 0:3. Die 53. Minute brachte das 0:4, Franziska Feldmeier war erfolgreich. Weitere Treffer erzielte Planegg nicht, Lisa Hemmerle im Tor der Gäste ließ auch keinen Gegentreffer mehr zu und feierte am Ende ein Shutout.

Am kommenden Wochenende findet das vorletzten Hauptrundenwochenende statt und da geht es um den 4. Platz.

Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER

EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):

MAC Budapest lässt Lakers keine Chance

Am Freitag fand das erste von insgesamt acht Spielen der EWHL an diesem Wochenende statt. Die Kärnten Lakers eröffneten gegen den MAC Budapest das letzte Wochenende des Grunddurchgangs. Der Favorit hatte keine Probleme dieses Spiel für sich zu entscheiden. Lotti Odnoga konnte nach 16 Minuten das 0:1 erzielen. Im 2. Drittel war Fanni Gasparics nach 32 Minuten erfolgreich und im letzten Drittel folgten drei weitere Tore. Imola Horvath (42.), Zsofia Pazmandi und Taylor Baker (beide 52.) sorgten für einen ungefährdeten 0:5-Erfolg. Den Lakers gelang es nicht Aniko Nemeth im Tor des MAC zu bezwingen, sie konnte sich über ein Shutout freuen. Und der MAC qualifizierte sich damit für das Finalturnier, nur die Abschlussplatzierung stand nach diesem Spiel noch nicht fest.
Am Samstag folgte das Rückspiel gegen MAC Budapest, beide Spiele fanden in Villach statt. Auch hier wurde Budapest seiner Favoritenrolle früh gerecht und führte nach dem 1. Drittel durch Tore von Alexandra Gowie (Powerplay 3.), Christina Rombaut (8.), Taylor Baker (14.), in Überzahl Alexandra Ronai (17.) und Andrea Kiss (20.) mit 5:0. Im 2. Drittel folgten zwei Tore von Christina Rombaut (24.) und Stacy Scott (28.). Fanni Gasparics traf im letzten Drittel doppelt (45., 51.), ein Treffer fiel bei Überzahl. Nach dem 10:0 von Zsofia Losonci (53.) konnte Kelsey Soccio den Ehrentreffer der Lakers erzielen (ebenfalls 53.). Alexandra Gowie (56.) und Stacey Scott (57.) sorgten für den 12:1-Endstand.

KMH bleibt ohne Punktverlust

Silesian Metropolis Katowice traf auf Tabellenführer KMH Budapest. Der Außenseiter hielt sich am Samstag achtbar. Sara Confidenti konnte KMH in Überzahl nach zehn Minuten in Führung bringen. Alicja Wcislo konnte drei Minuten später ausgleichen. Eniko Toth (22.) und erneut Sara Confidenti (33.) sorgten im 2. Drittel für die letzten beiden Treffer dieser Partie. Beide spielen für KMH und so endete dieses Spiel mit 1:3.

Sonntag war KMH Gastgeber, auch dieses Spiel fand bei Katowice statt. Auch hier hielt der Außenseiter wieder gut mit. Karolina Pozniewska konnte nach sechs Minuten die Polinnen in Führung bringen, Rebeka Ungar gelang nach zehn Minuten der Ausgleich. Das 2:3 durch Sara Confidenti (25.) konnte Tatiana Onyshchenko zwei Minuten später in Überzahl ausgleichen. Auch das 3:2 von Dominika Horvath (37.) konnte Katowice ausgleichen, in Unterzahl traf E Czarnecka (43.). Reka Dabasi sorgte mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung (45., 49.). Den Schlusspunkt setzte Tifani Szilagyi 81 Sekunden vor dem Ende und so gewann KMH am Ende mit 6:3.

15 Spiele hat der Titelverteidiger bestritten und dabei keinen Punkt abgegeben. Damit sind sie Topfavorit auf den Titel. Ob das letzte Spiel des Grunddurchgangs gegen die Körnten Lakers noch ausgetragen wird, ist nicht bekannt.

Bratislava holt sich 2. Platz

Der DEC Salzburg Eagles empfing den HC SKP Bratislava. Für den HC ging es noch um die Finalturnierteilnahme und die Abschlussplatzierung. Das 2. Drittel brachte in diesem Spiel die Entscheidung. Tatiana Korenkova (24.), Tatiana Istocyova (26.), Nikola Nemcekova (36.) und Simone Bednarik (37.) sorgten für ein 0:4. Agata Sarnovska konnte sieben Minuten vor dem Ende auf 1:4 verkürzen, drei(!) Sekunden später traf Nikola Nemcekova zum 1:5-Endstand.

Sonntag empfing der MAC Budapest den HC Bratislava, hier ging es um die Abschlussplatzierungen nach dem Grunddurchgang. Stacey Scott konnte Budapest nach bereits 69 Sekunden in Führung bringen. Doch Bratislava drehte das Spiel im 1. Drittel, Simone Bednarik (6.) und Lucia Istocyova (16.) sorgten für ein 1:2. Und Ramona Haluskova traf 26 Sekunden vor der ersten Pause noch zum 1:3. Es lief weiter gut für den HC, denn Tatiana Korenkova konnte nach 24 Minuten auf 1:4 erhöhen. Das war auch der Endstand in diesem Spiel. Bratislava holt sich damit den 2. Platz, der MAC landet auf dem 4. Platz.

Sabres holen fünf Punkte

Der EHV Sabres Wien traf Samstag auf Aisulu Almaty, hier ging es für Wien noch um den 2. Platz, Almaty hatte nach dem Erfolg vom MAC Budapest am Vortag keine Chance mehr auf die Finalturnierteilnahme. Larissa Sviridova konnte Aisulu nach 24 Minuten in Führung bringen, Kalista Senger gelang zwei Minuten später das 0:2. Nadine Edney konnte nach 44 Minuten das 1.2 erzielen und zwei Minuten vor dem Ende gelang Kayla Nielsen der Ausgleich. 41 Sekunden nach Beginn der Overtime gelang Julia Willenshofer das 3:2 und somit holte Wien noch zwei Punkte.

Zum Abschluss des Grunddurchgangs ging es für die Sabres zu den Kärnten Lakers. Nach 27 Minuten trug die Überlegenheit der Sabres erste Früchte, Kayla Nielsen erzielte das 0:1. Emma Mörtl (31.) und Kinga Jokai-Szilagyi (35.) sorgten für ein 0:3 nach 40 Minuten. Emma Hofbauer erhöhte nach 43 Minuten auf 0:4, dann konnten Alessandra Lopez (50.) und Anna Hanser (56.) zum 2:4-Endstand verkürzen. Am Ende reichte es für die Sabres damit zum 3. Platz, was nach dem holprigen Start in die Saison nicht unbedingt zu erwarten war.

Nicht ausgetragen wurde das Spiel zwischen dem KMH Budapest und den Kärnten Lakers, es wurde für KMH gewertet. Auf die Tabelle hat dieses Spiel aber keine Auswirkungen. Am kommenden Wochenende wird im Finalturnier der Meister der Saison 2020/21 ermittelt. Im Halbfinale treffen KMH Budapest auf den MAC Budapest, der HC SKP Bratislava trifft auf den EHV Sabres Wien. Sonntag folgen dann die Finalspiele. Außerdem treten am Samstag der DEC Salzburg Eagles in einem Nachholspiel gegen die Kärnten Lakers an und am Sonntag hat der EV Bozen Eagles Südtirol die Lakers zu Gast.

Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER 

Die Ergebnisse im Überblick:

Freitag, 19.02.2021

EWHL:

Kärnten Lakers – MAC Budapest 0:5 (0:1/0:1/0:3)

Samstag, 20.02.2021

DFEL:

ECDC Memmingen Indians (3.) – ERC Ingolstadt (1.) 2:1 (0:1/0:0/1:1) n.V.
Eisbären Juniors Berlin (5.) – Kölner EC „Die Haie“ (7.) 6:3 (2:1/4:2/0:0)
EC Bergkamener Bären (6.) – ESC Planegg-Würmtal (2.) 1:6 (0:2/0:3/1:1)

EWHL:

DEC Salzburg Eagles (6.) – HC SKP Bratislava (3.) 1:5 (0:0/0:4/1:1)
Silesian Metropolis Katowice (7.) – KMH Budapest (1.) 1:3 (1:1/0:2/0:0)
EHV Sabres Wien (2.) – Aisulu Almaty (5.) 3:2 (0:0/0:2/2:0) n.V.

MAC Budapest (4.) – Kärnten Lakers (8.) 12:1 (5:0/2:0/5:1)

Sonntag, 21.02.2021

DFEL:

EC Bergkamener Bären (6.) – ESC Planegg-Würmtal (2.) 0:4 (0:1/0:0/0:3)
Eisbären Juniors Berlin (5.) – Kölner EC „Die Haie“ (7.) 7:2 (4:1/2:0/1:1)
ERC Ingolstadt (1.) – ECDC Memmingen Indians (3.) 3:1 (0:0/2:1/1:0)

EWHL:

Kärnten Lakers (8.) – EHV Sabres Wien (2.) 2:4 (0:0/0:3/2:1)
KMH Budapest (1.) - Silesian Metropolis Katowice (7.) 6:3 (1:1/2:1/3:1)
MAC Budapest (4.) – HC SKP Bratislava (3.) 1:4 (1:3/0:1/0:0)

In Klammern die Tabellenplätze vor dem Spieltag

Die nächsten Spiele:

Samstag, 27.02.2021

DFEL:

ESC Planegg-Würmtal (2.) – EC Bergkamener Bären (6.) 17:00 Uhr
Eisbären Juniors Berlin (4.) – Mad Dogs Mannheim (5.) 15:30 Uhr in Mannheim

EWHL:

DEC Salzburg Eagles (6.) – Kärnten Lakers (8.)

EWHL Finalturnier Halbfinalspiele:

KMH Budapest (1.) – MAC Budapest (4.)
HC SKP Bratislava (2.) – EHV Sabres Wien (3.)

Sonntag, 28.02.2021

ESC Planegg-Würmtal (2.) – EC Bergkamener Bären (6.) 11:15 Uhr
Eisbären Juniors Berlin (4.) – Mad Dogs Mannheim (5.) 11:45 Uhr in Mannheim

EWHL:

EV Bozen Eagles Südtirol (9.) – Kärnten Lakers (8.)
EWHL Finalturnier Finalspiele