logo frauen kompaktMemmingen ringt Mannheim nieder. Köln gewinnt in Bergkamen, Heimspiel am Sonntag wurde abgesagt. Planegg gewinnt beide Spiele gegen die Eisbären Juniors Berlin. Weiter Spannung in der EWHL.

FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):

Memmingen holt wichtigen Sieg gegen Mannheim

Bei den Mad Dogs Mannheim gab es vor dem Auswärtsspiel beim ECDC Memmingen Indians eine Wechsel auf der Torhüterposition. Tatjana Pfeifer steht aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, dafür ist Felicity Luby neu dabei. Für die Indians war es ein wichtiges Spiel, um mindestens den 3. Platz zu sichern. Die Mad Dogs könnten diesen nämlich auch noch erreichen. Marina Swikull konnte Memmingen nach neun Minuten in Führung bringen, trotz Überlegenheit dauerte es aber bis zur 26. Minute, ehe Kassandra Roache das 2:0 erzielen konnte. 24 Sekunden vor dem Ende wurde es doch noch spannend, Alexandra Woken konnte auf 2:1 verkürzen. Bei diesem Ergebnis blieb es und so konnte Memmingen drei wichtige Punkte holen. Denn der 3. Platz ist nun gesichert und es könnte sogar noch weiter nach oben gehen. Mannheim hat aber weiterhin Chancen sich für das Finalturnier in Füssen zu qualifizieren.

Planegg gewinnt beide Auswärtsspiele in der Scheune

Auch die Eisbären Juniors Berlin starten mit einem Neuzugang in den Endspurt der Hauptrunde. Angreiferin Theresa Knutson, letzte Saison noch bei den Mad Dogs Mannheim aktiv, wechselt nach Berlin. Möglich war das, weil die NWHL ihre Saison nicht startet. Sie war bei den in Grafing ausgetragenen Heimspiele der Berlinerinnen gegen den ESC Planegg-Würmtal erstmals im Einsatz. Auch die Penguins haben noch eine Spielerin nachgemeldet, Franziska Klinger läuft wieder für den ESC auf. Joyce König (EJB) und Tabea Botthof (ESCP) bestritten am Samstag ihr 50. Bundesligaspiel. Den ersten Treffer gab es am Samstag nach 22 Minuten, Justine Reyes traf bei doppelter Überzahl für den ESCP und sie konnte nach 35 Minuten in Unterzahl auf 0:2 erhöhen. Und nach 41 Minuten viel die Vorentscheidung, Jacyn Reeves traf zum 0:3. Zwar konnte Annabella Sterzik nach 50 Minuten auf 1:3 verkürzen, fünf Minuten später konnte Monika Pink mit einem weiteren Überzahltreffer aber den Sack zu machen. Am Ende stand am Samstag das 1:4 für den ESC Planegg-Würmtal.

Am Sonntag konnte Planegg wieder ein Powerplay nutzen. Nach 12 Minuten gelang Janina Fuchs das 0:1. Drei Minuten später erhöhte Tabea Botthof auf 0:2. Die Entscheidung gelang Planegg nach 46 Minuten, Franziska Feldmeier traf zum 0:3. Emily Nix konnte die Eisbären sechs Minuten vor dem Ende noch auf 1:3 heranbringen. Kurze Zeit später kassierte Monika Pink die 400. Strafminute ihrer Bundesligakarriere. Es blieb am Ende beim 1:3 und so holt sich Planegg sechs wichtige Punkte und schiebt sich in der Tabelle auf den 2. Platz vor.

Ein Sieg für Köln und eine Absage

Der EC Bergkamener Bären hatte am Samstag den Kölner EC „Die Haie“ zu Gast. Wie schon in einigen Spielen konnte Köln wieder in Führung gehen. Valerie Offermann traf nach vier Minuten zum 0:1. Im 2. Drittel konnte Naemi Bär mit ihrem ersten Treffer für ihren neuen Verein nach 29 Minuten auf 0:2 erhöhen. Zwei Minuten vor der 2. Pause folgte der nächste Rückschlag für die Bären, denn Pauline Geschwandtner sorgte für das 0:3. Statt einer Aufholjagd im letzten Drittel folgte sogar noch das 0:4. Aileena Dopheide traf 100 Sekunden vor dem Ende zum 0:4. Damit feierte Köln den ersten Sieg nach 60 Minuten und die schon in vielen Spielen zuvor gute Anahit Gazarian konnte sich über ihren ersten Bundesligashutout freuen.

Sonntag sollten beide in Köln erneut aufeinandertreffen, das Spiel wurde wegen der aktuellen Wetterlage abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER

Es folgt nun eine Woche Pause, die Nationalmannschaft ist im Einsatz.

EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):

KMH gewinnt Budapester Derby

Am Mittwoch fanden die ersten Spiele des Wochenendes statt. In Budapest trafen der MAC Budapest im Derby auf KMH Budapest. Christina Rombaut konnte den Außenseiter in Überzahl nach elf Minuten in Führung bringen. Mit dem Pausenpfiff gelang Franciska Kiss-Simon der Ausgleich. Nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Lara Escudero (KMH) gelang es dem Tabellenführer nicht nur ohne Gegentor zu bleiben, Haylay Williams gelang nach 38 Minuten sogar das 1:2. Im letzten Drittel schossen V Somogyi (43.) und Raika Dabasi (51.) zwei weitere Tore für den KMH und so gewann der Favorit am Ende mit 1:4.

Katowice und Salzburg teilen sich Punkte

Silesian Metropolis Katowice traf auf Tabellennachbarn DEC Salzburg Eagles. Sechs Punkte trennten beide Teams und so bestand für die Polinnen die Möglichkeit auf Salzburg aufzuschließen. Und es begann am Samstag gut für Katowice, Kamila Wieczorek konnte nach elf Minuten das 1:0 erzielen. Im 2. Drittel konnte Nadja Granitz nach 109 Sekunden den Ausgleich erzielen. Innerhalb von 37 Sekunden brachten Annika Fazokas und Nadja Granitz Salzburg in der 29. Minute mit 1:3 in Führung. Karolina Pozniewska konnte Silesian nach 37 Minuten in Unterzahl wieder heranbringen, sie verkürzte auf 2:3. Und acht Sekunden nach beginn des letzten Drittels stand es 3:3, wieder traf Karolina Pozniewska. Es war der Beginn einiger ereignisreichen Minuten. Denn die Eagles schlugen zurück, Annika Fazokas konnte nach 43 Minuten in Überzahl das 3:4 erzielen. Dann kam wieder Katowice, Tatiana Onyshchenko glich eine Minute später aus und eine weitere Minute später erzielte auch Kamila Wieczorek ihren zweiten Treffer des Spiels und Katowice führte 5:4. Salzburg versuchte es am Ende ohne Torhüterin, aber Karolina Pozniewska und Ewelina Czarnecka konnten in der letzten Minute das Ergebnis auf 7:4 schrauben.

Sonntag waren die Eagles Gastgeberinnen und dieses Spiel lief für sie besser. Emilie Brigham (11.) und Nadja Granitz (14.) brachten Salzburg mit 2:0 in Führung. Nach dem 3:0 durch Emile Brigham (23.) schien die Partie entschieden, aber Katowice kam noch heran. Tatiana Onyshchenko konnte innerhalb von 63 Sekunden mit zwei Treffern auf 3:2 verkürzen (34., 35.), weitere Treffer fielen aber nicht. Salzburg verteidigt damit den 6. Tabellenplatz, Katowice liegt einem Platz dahinter.

Bratislava gewinnt gegen Bozen und Wien

Der HC SKP Bratislava stand vor einem wichtigen Wochenende. Samstag ging es gegen den EV Bozen Eagles Südtirol, Sonntag gegen den EHV Sabres Wien. Denn auch wenn Bratislava noch einige Spiele mehr zu bestreiten hat, sind Punkte im Kampf um den Finalturnierplatz dringend notwendig. Samstag konnte Danielle Hartje Bratislava nach vier Minutenmit 1:0 in Führung bringen. Zwar gelang Samantha Gius nach 24 Minuten der Ausgleich, dann aber drehte Bratislava auf. Lucia Istocyova (26. 34.), Danielle Hartje (32.) und Tatiana Korenkova (37.) sorgten im 2. Drittel für klare Verhältnisse. Weitere Treffer gelangen beide Teams nicht, Bratislava holte also drei wichtige Punkte.
Die Sabres aus Wien präsentierten mit Belinda Strer einen Neuzugang für den Angriff. Sie sah nach bereits 45 Sekunden die Führung ihres Teams, Kaisa Jokai-Szilagyi war früh erfolgreich. In Überzahl konnte Lucia Istocyova nach 15 Minuten ausgleichen und 13 Sekunden später führte Bratislava durch einen Treffer von Emilia Leskovjanska mit 2:1. Tatiana Istocyova konnte mit ihren zweiten Treffer in diesem Drittel 71 Sekunden vor der ersten Pause das 3:1 erzielen. Wien kam aber wieder heran, Kayla Nielsen (36.) und Nadine Edney (38.) verkürzten im 2. Drittel auf 4:3. Weitere Treffer fielen jedoch nicht und so holte Bratislava drei wichtige Punkte im Kampf um einen Finalturnierplatz.

Almaty mit Pflichtsieg

Aisulu Almaty traf am Sonntag auf den EV Bozen Eagles Südtirol und auch hier waren die Rollen klar verteilt. Almaty war Favorit und benötigte die Punkte im Kampf um den 4. Platz ebenfalls dringend. Sie legten auch gleich los, Alexa Drouin (5.) und Kalista Senger (10.) brachten Aisulu mit 2:0 in Führung. Nach torlosem 2. Drittel sorgten Breanna Berndsen (53.), Kendra Broad (56.) und Pernesh Ashimova (56.) für einen Endstand von 5:0. Molly Jenkins im Tor von Almaty wehrte alle Schüsse ab und blieb ohne Gegentor.

Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER 

Die Ergebnisse im Überblick:

Mittwoch, 03.02.2021

EWHL:

MAC Budapest (3.) – KMH Budapest (1.) 1:4 (1:1/0:1/0:2)

Samstag, 06.02.2021

DFEL:

Eisbären Juniors Berlin (5.) – ESC Planegg-Würmtal (3.) 1:4 (0:0/0:2/1:2)
ECDC Memmingen Indians (2.) – Mad Dogs Mannheim (4.) 2:1 (1:0/1:0/0:1)
EC Bergkamener Bären (6.) – Kölner EC „Die Haie“ (7.) 0:4 (0:1/0:2/0:1)

EWHL:

Silesian Metropolis Katowice (7.) – DEC Salzburg Eagles (6.) 7:4 (1:0/1:3/5:1)
HC SKP Bratislava (4.) – EC Bozen Eagles Südtirol (9.) 5:1 (1:0/4:1/0:0)

Sonntag, 07.02.2021

DFEL:

Eisbären Juniors Berlin (5.) – ESC Planegg-Würmtal (3.) 1:3 (0:2/0:0/1:1)
Kölner EC „Die Haie“ (7.) – EC Bergkamener Bären (6.) abgesagt

EWHL:

DEC Salzburg Eagles (6.) - Silesian Metropolis Katowice (7.) 3:2 (2:0/1:2/0:0)
HC SKP Bratislava (4.) – EHV Sabres Wien (2.) 4:3 (3:1/1:2/0:0)
Aisulu Almaty (5.) – EV Bozen Eagles Südtirol (9.) 5:0 (2:0/0:0/3:0)

In Klammern die Tabellenplätze vor dem Spieltag

Die nächsten Spiele:

Dienstag, 09.02.2021

EHV Sabres Wien – HC SKP Bratislava

Mittwoch, 10.02.2021

Aisulu Almaty – HC SKP Bratislava

Samstag, 20.02.2021

DFEL:

ECDC Memmingen Indians – ERC Ingolstadt 16:00 Uhr
Eisbären Juniors Berlin – Kölner EC „Die Haie“ 16:30 Uhr in Köln
EC Bergkamener Bären – ESC Planegg-Würmtal 17:30 Uhr in Hamm

EWHL:

DEC Salzburg Eagles – HC SKP Bratislava
Silesian Metropolis Katowice – KMH Budapest
EHV Sabres Wien – Aisulu Almaty
EV Bozen Eagles Südtirol – Kärnten Lakers

Sonntag, 21.02.2021

DFEL:

EC Bergkamener Bären – ESC Planegg-Würmtal 09:00 Uhr in Hamm
Eisbären Juniors Berlin – Kölner EC „Die Haie“ 12:30 Uhr in Köln
ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen Indians 14:00 Uhr

EWHL:

Kärnten Lakers – EHV Sabres Wien
KMH Budapest - Silesian Metropolis Katowice