logo frauenAm Wochenende hat das Warten für Fans der Frauenbundesliga ein Ende, die ersten vier Saisonspiele stehen an. Zwei weitere wurden inzwischen leider abgesagt. An dieser Stelle gibt es einen kleinen Ausblick auf die Spielzeit 2020/21.

Die letzte Saison verlief sehr spannend, leider war ja nach dem ersten Finalspiel Schluss. Nun startet die neue Saison und auch diese dürfte extrem spannend verlaufen. Hier ist eine Einschätzung der Teams, aufgelistet nach den Tabellenplätzen der letzten Hauptrunde.

Der ESC Planegg-Würmtal hatte sich in den letzten Spielen die Tabellenspitze erobert und auch das erste Finale gewonnen. Viele Veränderungen gab es im Kader nicht, es wurden aber wieder gute Spielerinnen geholt, die den Kader noch weiter verstärken dürften. Die Penguins sind einer der Top-Favoriten auf den Titel.

Den 2. Platz belegte der ECDC Memmingen und die Indians erreichten auch das Finale. Sicherlich ist auch mit dem ECDC in dieser Saison wieder zu rechnen, es muss dann aber viel passen. Es gab zwar nicht viele Abgänge, dennoch müssen diese erstmal ersetzt werden. Unter den ersten drei sollten die Indians aber wieder landen.

Der ERC Ingolstadt hat wieder aufgerüstet. Der Meistertitel soll endlich her, was aber trotz der Neuzugänge schwer werden dürfte. Denn in dieser Saison wird auf die Besetzung der Ausländerpositionen verzichtet und genau diese sammelten sehr viele Scorerpunkte. Nur wenn es gelingt, das mit dem gesamten Team zu kompensieren, hat der ERC eine Chance auf den Titel.

Kleinere Brötchen dürften dieses Jahr die Eisbären Juniors Berlin backen. Es gab zahlreiche Abgänge bei nur wenigen Neuzugängen. So wird in diesem Jahr wohl eher der 5. Platz anvisiert werden müssen.

Zumal die Mad Dogs Mannheim sich einiges vorgenommen haben. Die zahlreichen Abgänge wurde ersetzt, nun gilt es daraus ein Team zu formen. Gelingt das, dürfte der 4. Platz ein realistisches Saisonziel sein.

Beim EC Bergkamener Bären geht der Neuaufbau weiter. Es konnten wieder einige junge Spielerinnen verpflichtet werden, die aber noch Zeit brauchen. Dennoch werden die Bären sicherlich versuchen, um den 5. Platz mitzuspielen.

Bundesligaaufsteiger Kölner EC „Die Haie“ kann befreit aufspielen. Druck gibt es nicht, nur ein hoffen darauf, dass die Haie einigermaßen mithalten können. Im Kader sind einige Spielerinnen mit Bundesligaerfahrung, allerdings sind die meisten davon noch sehr jung. Für die eine oder andere Überraschung könnte es aber reichen.

Insgesamt könnte es in allen Bereichen eine enge und somit spannende Saison werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Saison ohne Probleme durchgespielt werden kann. Hier gilt auch für die Besucher, sich an die entsprechenden Hygienekonzepte zu halten. Und informiert Euch im Vorfeld, wie ihr an Eintrittskarten kommt. Allen Teams und Beteiligten sei eine schöne Saison gewünscht und bleibt gesund.