logo frauenAlle Teams der Frauenbundesliga haben die Hälfte der Vorrundenspiele absolviert, einige inzwischen sogar ein paar mehr. Hier eine kleine Halbzeitbilanz.

Eines vorab: Einige Teams haben bisher noch nicht gegeneinander gespielt, dafür aber schon die vier vorgesehenen Vorrundenspiele untereinander ausgetragen. Und die Hälfte der Mannschaften haben schon 15 und 16 Spiele absolviert. Dennoch ergibt sich schon eine Tendenz.

Erwartungsgemäß an der Tabellenspitze ist der ECDC Memmingen. 14 Spiele haben die Indians absolviert und dabei nur sechs Punkte abgegeben. Dem ESC Planegg gelang es in Memmingen zwei Punkte zu holen und der EC Bergkamen behielt bei den beiden Heimspielen vier Punkte. Memmingen hat gegen alle Teams gespielt, was eben nicht bei allen Teams der Fall ist.

Auf dem 2. Platz liegt der ESC Planegg-Würmtal. Auch die Penguine haben 14 Spiele ausgetragen und dabei 31 Punkte geholt. Ihnen gelang es in Memmingen zwei Punkte zu holen. Auch ihnen fehlen noch die Spiele gegen die Düsseldorfer EG, dafür ist die Serie gegen Ingolstadt abgeschlossen. Und das sehr erfolgreich, acht von 12 Punkten gingen an Planegg. Die Chancen den 2. Platz zu halten stehen also recht gut.

Der ERC Ingolstadt hat bereits 16 Spiele ausgetragen und daraus 30 Punkte geholt. Bedeutet also schon einen gewissen Abstand nach oben. Die Serie gegen Planegg ist durch, dafür geht es noch gegen die Hannover Lady Indians. Das könnte noch ein kleiner Vorteil sein. Der 2. Platz ist durchaus noch möglich, Ingolstadt muss aber auch aufpassen, den 3. Platz zu halten.

Auch wenn der EC Bergkamen etwas schwer in die Saison startete, liegen die Bärinnen mit 28 Punkten aus 15 Spielen noch im Rahmen. Vor allem die fünf Punkte, die zu Hause gegen die DEG abgegeben wurden, könnten am Ende aber noch wehtun. Die Spiele bei der DEG gingen dafür glatt nach Bergkamen. Gegen Hannover gab es erst ein Spiel, deshalb die ungerade Zahl an Spielen. Auch für die Bärinnen zählt: es kann nach oben gehen, aber auch nach unten.

Dahinter gibt es einen spannenden Kampf um den Anschluss an den 4. Platz. Die Mad Dogs Mannheim haben aus 14 Spielen 21 Punkte geholt, darunter 12 gegen Hannover. Dafür fehlen noch Vergleiche mit den Eisbären, diese Serie startet am Wochenende. Viele Punkte dürfen gegen die direkten Konkurrenten nicht abgegeben werden, sonst ist der 4. Platz weg.

Gleiches gilt für die Eisbären Juniors Berlin. Auch sie haben 14 Spiele bestritten und liegen drei Punkte hinter Mannheim. Die Serie gegen Hannover ist durch, die gegen Mannheim beginnt am Wochenende. Eine Verbesserung bis hin zum 4. Platz ist durchaus möglich, aber auch hier gilt es die Punkte gegen die direkten Konkurrenten zu holen.

Nicht so gut läuft die Saison bei der Düsseldorfer EG. Letzte Saison konnte das Team als Aufsteiger noch überzeugen, in dieser Saison tut sich die DEG schwer. Am 4. Spieltag konnte der erste Punkt geholt werden; in Bergkamen gelang es, fünf Punkte zu holen. Bei den Hannover Lady Indians wurden ein Punkt abgegeben und so lautet die Bilanz nach 16 Spielen der 6. Platz mit 12 Punkten. Gegen Bergkamen wurden alle Spiele ausgetragen, die gegen Planegg beginnt am Wochenende.

Die größte Änderung in Hannover war der Wechsel vom SC Langenhagen zum EC Hannover Indians. Ansonsten lief es bei den Hannover Lady Indians wie in den letzten Jahren, es gibt weiterhin kaum bundesligataugliches an der Leine. Und so steht das Team mit einem Punkt aus 15 Spielen abgeschlagen am Tabellenende. Hier ist die Serie gegen die Eisbären abgeschlossen und die gegen Planegg beginnt erst.

Zum Abschluss ein wenig Statistik. Es gab bisher drei zweistellige Ergebnisse. Den Eisbären gelangen zwei, Memmingen einer. Alle drei gab es gegen die Hannover Lady Indians. Die Torschützenliste führt Theresa Knutson (MDM) mit 29 Treffern an, gefolgt von Taylor Day (ECDC) mit 28 Toren und Düsseldorfs Valerie Offermann, die 22 Mal traf. Die besten Vorbereiterinnen sind bisher Taylor Day und Marie Delarbre mit jeweils 23 Vorlagen, gefolgt von Sonja Weidenfelder (alle ECDC) mit 21 Vorlagen. Auf die meisten Punkte kam Taylor Day (ECDC) mit 51 Punkten (28 T, 23 V), vor Theresa Knutson (MDM) mit 40 Punkte (29 T, 11 V). Marie Delarbre (ECDC) kommt auf 38 Punkte (15 T, 38 V). Die Sünderliste führt Celina Haider (ESCP) und Kiersten Falck (ERCI) mit 41 Minuten an. Beide Spielerinnen kassierten hierbei eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Pia Szawlowski folgt mit 40 Minuten und hierbei handelte es sich nur um kleine Strafen. Die wenigsten Strafminuten wurden gegen den ECDC Memmingen gepfiffen, 104 Minuten waren es bisher. Es folgen die Eisbären Juniors mit 138 und die Mad Dogs Mannheim mit 139 Minuten. Am Ende dieser Tabelle liegt der ESC Planegg-Würmtal mit 208 Minuten. Vier Spieldauerdisziplinarstrafen und eine Matchstrafe worden bisher verhängt. Insgesamt konnten die Teams 30 Tore bei eigener Unterzahl erzielen. Die meisten erzielte mit 10 Treffern der ECDC Memmingen, die Hannover Lady Indians kassierten mit acht Gegentoren die meisten. Der EC Bergkamen ist das einzige Team, das Unterzahltore vermeiden konnte. Das beste Powerplay stellt der ECDC Memmingen mit 16 Treffern und einer Quote von 23,2%. Der ERC Ingolstadt stellt mit einer Quote von 92,7% das beste Unterzahlteam.

Ausführliche Statistiken gibt es im DEB-Ligencenter