logo ejbfrauenDer ESC Planegg-Würmtal gab sich keine Blöße und holte sich am Samstag das erste Spiel gegen die Eisbären Juniors. 1:5 (0:2/1:2/0:1) unterlagen die Eisbären gegen einen starken Vizemeister.

Nach dem erfolgreichen Ausflug zum ERC Ingolstadt kam nun Vizemeister ESC Planegg in den Welli und nach Möglichkeit sollte auch hier gepunktet werden. Von der Aufstellung her sah es gut aus, vom Stammpersonal fehlte nur Nina Kamenik. Insgesamt 17 Feldspielerinnen konnte Coach Sebastian Becker aufbieten, im Tor begann Carolin Walz. Planegg kam mit 16 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen nach Berlin, Lisa Hemmerle hütete Tor.

Die Eisbären fingen wieder sehr gut an. Sie ließen kaum Torschüsse zu und griffen zusätzlich mit an. Pech hatten sie nach drei Minuten, ein Schuss landete am Metall des Planegger Tores. Planegg kam zwischendurch immer wieder zu kleineren Druckphasen und im Anschluss an eine gelang Franziska Feldmeier nach zehn Minuten das 0:1. Dieser Treffer baute die Gäste weiter auf, die Eisbären hatten nun mehr Schwierigkeiten ihr Spiel aufzubauen. 19 Sekunden vor der Pause nutzte Planegg ein Break zum 0:2, Theresa Wagner traf per Nachschuss. Zuvor konnte Carolin Walz noch gut abwehren.

d 27Foto: EJBF

So richtig ins Spiel kamen die Eisbären auch im 2. Drittel nicht. Und nach 24 Minuten wurde die Aufgabe noch schwerer. Denn Yvonne Rothemund zog von der blauen Linie ab und als Berlins Torhüterin den Puck sah, stand es schon 0:3. Da auch in diesem Drittel die wenigen Chancen nicht genutzt werden konnten, wurde die Aufgabe nicht leichter. Neue Hoffnung kam nach 33 Minuten auf. In Unterzahl kam Sarah Bobrowski an den Puck und sie konnte durchgehen. Diesmal wurde die Chance genutzt und es stand nur noch 1:3. Doch Planegg schlug schnell zurück, zwei Minuten später traf Justine Reyes zum 1:4. Dann hatten die Eisbären bei doppelter Überzahl die Chance wieder den Anschluss zu schaffen. Aber diese Chance wurde nicht genutzt. Zwar versuchten es die Gastgeberinnen weiter, es blieb aber beim 1:4 nach 40 Minuten.

Gegen ein Team wie dem ESC Planegg einen solchen Rückstand aufzuholen ist schwer, aber nicht unmöglich. Vor einigen Jahren holten die OSC Eisladies sogar fünf Tore Rückstand auf. Dazu mussten aber natürlich Chancen erspielt und vor allem genutzt werden. Außerdem durfte hinten nichts zugelassen werden. Es gab dann auch Torchancen und zwar auf beiden Seiten. Neun Minuten vor dem Ende machte Planegg die Sache klar. In Überzahl erzielte Kerstin Spielberger mit einem Schuss ins lange Eck das 1:5. Zwar versuchten es die Eisbären weiter, aber Planegg ließ keinen weiteren Gegentreffer zu.

Planegg gewann verdient. Die Eisbären konnten nicht an die Leistung vom letzten Wochenende anknüpfen. Dies aber ist erforderlich, um gegen ein Spitzenteam punkten zu können. Morgen um 13:00 Uhr folgt das 2. Spiel zwischen beiden Teams.

Schiedsrichter: E. Posacki – L. Linnek, J. Sauerzapfe
Strafen: EJBF 6 (0/4/2), ESCP 12 (2/6/4)
Tore:
0:1 (09:26) F. Feldmeier; 0:2 (19:41) T. Wagner (J. Fuchs);
0:3 (23:12) Y. Rothemund (C. Haider, F. Feldmeier); 1:3 (32:03) S. Bobrowski SH1; 1:4 (34:07) J. Reyes (A.-M. Fiegert);
1:5 (50:04) K. Spielberger (J. Zorn, J. Reeves) PP1;

Noppe in Zusammenarbeit mit Torsten Szyska für Eisbären Juniors Berlin Frauen