logo ejbfrauenDie Vorbereitung ist abgeschlossen, am Wochenende startet die Frauenbundesliga in die Saison 2019/20. Es ist also Zeit, einen Blick auf die Teams und deren Aussichten zu werfen.

Mit sieben Teams startet die Bundesliga bekanntlich in diese Saison und es gibt drei Meisterschaftsfavoriten. Ganz vorne steht da natürlich immer der Titelverteidiger. Beim ECDC Memmingen gab es nur wenige Veränderungen. Die Ausländerpositionen mussten neu besetzt werden. Als Vorbereitung wurde wieder um den European Women’s Hockey League Super-Cup gespielt. Mit 15 Punkten aus sechs Partien lief es da schon sehr gut. Mit dem Titelverteidiger muss auch dieses Jahr wieder gerechnet werden.

Etwas schwieriger erscheint die Situation beim ESC Planegg-Würmtal. Es gab einige Abgänge, die durchaus als schwerwiegend bezeichnet werden können. Es gibt also einen kleinen Neuanfang. Dennoch will der ESC um die Meisterschaft mitspielen. Auch die Penguine spielten wieder um den EWHL Super-Cup und liegt im Moment mit neun Punkten aus fünf Spielen gut im Rennen um einen der vier Finalplätze. In der Meisterschaft muss mit Planegg gerechnet werden.

Auch der ERC Ingolstadt will endlich einen Titel holen. Entsprechend wurde das Team verändert. Die Abgänge wurden gut ersetzt, nun gilt es daraus ein Team zu formen, das eben um diesen Titel mitspielen kann. Hilfreich war hier da die Teilnahme im EWHL Super-Cup. Auch der ERC hat fünf Spiele bestritten, die Ausbeute ist mit sechs Punkten aber eher durchschnittlich. Der Kader scheint gut besetzt und ein Playoff-Platz sollte erreicht werden. Ob es für mehr reicht, bleibt abzuwarten.

Der EC Bergkamener Bären belegte letzte Saison den 4. Platz, konnte im Halbfinale aber den späteren Meister durchaus fordern. Nun aber erfolgt auch bei den Bären ein Umbruch und es gilt ein neues Team zu formen. Wenn das gelingt, könnten die Bären auch in diesem Jahr wieder zu den Playoff-Teilnehmern zählen.

Diesen 4. Platz wollen auch die Eisbären Juniors Berlin erreichen. Der Kader konnte diesmal weitestgehend gehalten werden und es kamen gute Spielerinnen hinzu. Die beiden Vorbereitungsturniere in Berlin und Kopenhagen liefen sehr gut, einem 3. Platz in Berlin folgte ein Turniersieg bei Hvidovre. Das Team sollte in der Lage sein, einen Platz unter den ersten Vier zu belegen.

Auch die Mad Dogs Mannheim wollen weiter nach oben schauen. Es konnten einige Neuzugänge geholt werden, die dem Kader mehr Tiefe geben. Unterschätzen sollte man die Mad Dogs nicht, dennoch bleibt abzuwarten, in wie weit das Team nach oben blicken kann. Beim Turnier in Berlin zeigten die Mad Dogs schon sehr gute Leistungen. Einen weiteren Sprung nach oben zu machen wird aber sehr schwer.

Ein wenig die große Unbekannte ist die Düsseldorfer EG. Wie schon in den Vorjahren gab es aus dem Rheinland keine Sommermeldungen. Mit dem gemeldeten Kader dürfte die DEG aber der Außenseiter sein.

Es dürfte eine spannende Hauptrunde werden, die Teams liegen durchaus eng beieinander. Der Start in die Saison wird sehr wichtig sein, es gilt gleich vorne mitzuspielen. Hier die Paarungen des ersten Wochenendes. Jeweils am Montag nach den Spielen wird es wieder DFEL Kompakt geben, also die Zusammenfassung der Wochenendspiele.

Samstag, 28.09.2019

Eisbären Juniors Berlin – Mad Dogs Mannheim 19:00 Uhr
Düsseldorfer EG – EC Bergkamener Bären 19:30 Uhr

Sonntag, 29.09.2019

ESC Planegg-Würmtal – ERC Ingolstadt 11:15 Uhr
Eisbären Juniors Berlin – Mad Dogs Mannheim 13:00 Uhr
Düsseldorfer EG – EC Bergkamener Bären 14:00 Uhr