howoge 2019

Die Eisbären Juniors unterliegen den Mad Dogs Mannheim. Damit gewinnt der ZSC Lions Zürich dieses Turnier. Hier alle Berichte und Statistiken zum Turniertag.

 

09:00 Uhr EHV Sabres Wien – Hvidovre IK 2:0 (1:0/1:0/0:0)

Nach ausgeglichener Anfangsphase mit wenigen Torchancen führte die erste Strafe des Spiels zum ersten Treffer. Wien in Überzahl und Madison Field traf per Nachschuss nach sieben Minuten zum 1:0. Viele Chancen ließen die Teams nicht zu und so blieb es der einzige Treffer in diesem Drittel.

Die Däninnen kamen etwas besser aus der Kabine. Doch mitten in eine Druckphase kassierten sie das 2:0. Melian Haberl ging durch und ließ Anna Friis im Tor von HIK keine Chance (18.). Wien hatte in diesem Drittel mehr Spielanteile, aber sie nutzten ihre Chancen nicht. Zwischendurch wurde es auch für Jessica Ekrt im Tor der Sabres gefährlich, aber sie hielt ihren Kasten weiter sauber. Auch im 2. Drittel blieb es bei einem Treffer und so wurden beim Stand von 2:0 letztmalig die Seiten gewechselt.

Hvidovre gab nicht auf, aber die Abwehr von Wien ließ kaum Chancen zu. Wien konterte und hatte so durchaus gute Möglichkeiten, weitere Tore zu erzielen. Beiden Teams gelang es aber nicht, in diesem Drittel einen Treffer zu erzielen und so holt sich der EHV die drei Punkte.

Schiedsrichter: B. Steingross – L. Linnek, M. Schewe
Strafen: EHV 2 (0/0/2), HIK 6 (2/4/0)
Tore:
1:0 (06:19) M. Field (E. Langenmeier) PP1;
2:0 (17:35) M. Haberl;

11:00 Uhr Mad Dogs Mannheim – ZSC Lions Zürich 1:3 (1:1/0:0/0:2)

Zürich gab die ersten Torschüsse ab, aber die wurden von Felicity Luby im Tor der Mad Dogs abgewehrt. Mannheim machte es besser, Priscilla Ziefle traf nach einem Konter nach 104 Sekunden zum 1:0. Beide Teams kamen in der Folge zu weiteren guten Chancen, aber beide Torhüter hielten gut. 92 Sekunden vor der 1. Pause gelang Zürich doch noch der Ausgleich, Laura Benz war die Torschützin.

Den Lions gelang es zu Beginn des 2. Drittels Mannheim unter Druck zu setzen. Nur der Abschluss klappte nicht. Zürich hatte einiges an Torchancen, aber Mannheims Torhüterin war einfach nicht zu überwinden. Caroline Baldin im Tor der Lions hatte da weitaus weniger zu tun. Ein Treffer gelang jedoch beiden Teams in diesem Abschnitt nicht.

Auch im letzten Drittel bestimmte Zürich das Spielgeschehen, Mannheim konterte nur gelegentlich. Nach 35 Minuten gelang ihnen auch die verdiente Führung, aber auch die musste schwer erkämpft werden. Im 2. Nachschuss konnte Laura Benz die Lions in Führung bringen. Kurze Zeit später kassieren die Mad Dogs eine Strafe und die bringt Zürich den dritten Treffer, Alina Marti sorgte nach 37 Minuten für eine Vorentscheidung. Zürich ließ hier nichts mehr anbrennen und gewann am Ende verdient.

Zürich belegt damit am Ende des Turniers mindestens den 3. Platz. Mannheim hat den 4. Platz noch nicht sicher.

Schiedsrichter: B. Steingross - L. Linnek, M. Schewe
Strafen: MDM 0 (0/2/4), ZSC 0 (0/2/0)
Tore:
1:0 (01:44) P. Ziefle (Fe. Raschke); 1:1 (13:28) L. Benz (I. Waidacher);
1:2 (34:01) L. Benz (D. Scheurer); 1:3 (36:16) A. Marti (N. Waidacher) PP1;

13:00 Uhr Eisbären Juniors Berlin – EHV Sabres Wien 2:1 (0:0/1:1/0:0) n.P.

Wien würde mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit den Titel verteidigen, die Eisbären blieben mit weiteren Punkten im Rennen um den 1. Platz. Beide versuchten auch gleich sich Chancen zu erarbeiten. Lilly Xenia Günther im Tor der Eisbären und Selma Luggin bei Wien durften auch immer wieder eingreifen. Es gab zwar auch beiden Seiten gute Torchancen, ein Treffer fiel in den ersten 15 Minuten aber nicht.

Die Eisbären hatten im 2. Drittel zunächst mehr vom Spiel. Und sie kamen zu einer doppelten Überzahl, die aber auch keinen Erfolg brachte. Wien konnte sich danach ein wenig befreien und ihnen gelang der erste Treffer des Spiels. Madison Field konnte die Sabres nach 25 Minuten in Führung bringen. Die Eisbären zeigten sich davon unbeeindruckt und zwei Minuten später konnte Thea-Marleen Bartell den Ausgleich erzielen. Es ging weiter hin und her, mit Vorteilen für die Eisbären. Zwei Treffer mussten den Zuschauern aber in diesem Drittel reichen.

Es blieb auch im letzten Drittel ein sehr spannendes Spiel. Beide Teams suchten die Entscheidung und so wurden Abwehr und Torhüter immer wieder gefordert. Es fiel aber kein weiterer Treffer und so ging das Spiel ins Penaltyschießen.

Dieses dauerte ein wenig, dann konnte Katharina Heuberger den Sabres den 2. Punkt sichern. Die Entscheidung um den Turniersieg fällt damit im letzten Spiel des Turniers.

Schiedsrichter: A. Simankov – J. Blandin, D. Schulz
Strafen: EJBF 2 (2/0/0), EHV 6 (2/4/0)
Tore:
0:1 (24:59) M. Field (A. Meixner); 1:1 (26:19) T.-M. Bartell (L. Geelhaar);
1:2 (45:00) K. Heuberger PS;

15:00 Uhr Hvidovre IK – ZSC Lions Zürich 0:3 (0:1/0:1/0:1)

Hvidovre könnte mit drei Punkten noch auf den 4. Platz vorrücken, Zürich würde mit einem Sieg noch mindestens auf den 2. Platz vorrücken, oder eventuell sogar das Turnier gewinnen. Und die Lions machten gleich Druck. Es gab gleich mehrere gefährliche Schüsse, von denen einer von Isabel Waidacher nach 154 Sekunden die frühe Führung brachte. Trotz Überlegenheit der Lions blieb es der einzige Treffer in diesem Drittel.

Zürich blieb überlegen, aber Hvidovre hielt mit viel Einsatz dagegen. Nach 22 Minuten wechselten die Lions die Torhüterin, Chiara Troxler löste Caroline Baldin ab. Und nach 30 Minuten fiel dann das 0:2, Dominique Rüegg traf für den ZSC. Auch in diesem Drittel blieb es der einzige Treffer.

Hvidovre kämpfte, aber insgesamt war Zürich einfach besser. Die wenigen Chancen, die sich für die Däninnen ergaben, konnten nicht genutzt werden. Lara Zimmermann machte das besser, sie erzielte nach 41 Minuten den dritten Treffer der Schweizer. Bei diesem Ergebnis blieb es, denn beide Torhüter konnten die restlichen Chancen entschärfen.

Für die Lions reicht dieses Ergebnis, um die Tabellenführung zu übernehmen. Ob es für den Turniersieg reicht, steht erst nach dem letzten Spiel fest.

Schiedsrichter: A. Simankov -  J. Blandin, D. Schulz
Strafen: HIK 4 (2/0/2), ZSC 10 (2/6/2)
Tore:
0:1 (02:49) I. Waidacher (A. Cornova);
0:2 (29:58) D. Rüegg (J. Schlegel);
0:3 (40:48) L. Zimmermann;

17:00 Uhr Eisbären Juniors Berlin – Mad Dogs Mannheim 1:3 (0:0/0:1/1:2)

Mit zwei Punkten aus diesem Spiel würden sich die Eisbären den Turniersieg holen. Mannheim stand als 4. der Tabelle fest. Es gab auch früh in Überzahl die Möglichkeit einen Treffer zu erzielen, das Powerplay konnte jedoch nicht genutzt werden. Die Mad Dogs machten es wenig später aber auch nicht besser. Danach stand Michelle Teucke im Tor der Mannheimer mehr im Mittelpunkt, sie bekam einiges zu tun. Tore sahen die Zuschauer im 1. Drittel aber nicht.

Das 2. Drittel begann mit einer Strafe gegen die Eisbären, die aber nichts Zählbares brachte. Dann dürften sich wieder die Eisbären in Überzahl versuchen, aber ebenfalls erfolglos. Im Anschluss an eine weitere Strafe gegen die Eisbären blieb Mannheim im Angriff und Annabella Sterzik konnte per Nachschuss das 0:1 erzielen (24.). Es bleib ein hart umkämpftes Spiel, beide gaben hier alles. Einen weiteren Treffer gab es aber nicht.

Die 39. Minute brachte die Entscheidung in diesem weiter sehr schnellen Spiel. Yvonne Vorlicek und Vanessa Gasde konnten Mannheim durch zwei Konter mit 0:3 in Führung bringen. Zwar konnte ebenfalls in der 39. Minute Sarah Bobrowski noch auf 1:3 verkürzen, bei diesem Ergebnis blieb es aber.

Es war ein spannendes Turnier mit sehr guten und fairen Spielen. Ein Dank gilt allen, die dabei geholfen haben, dieses Turnier durchführen zu können.

Schiedsrichter: A. Simankov – F. Gläser, M. Paulick
Strafen: EJBF 10 (2/6/2), MDM 4 (2/2/0)
Tore:
0:1 (23:49) A. Sterzik (Fe. Raschke, K. Soccio);
0:2 (38:04) Y. Vorlicek (V. Gasde); 0:3 (38:31) V. Gasde (A. Sterzik, Fe. Raschke); 1:3 (38:59) S. Bobrowski (E. Terres);

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

ZSC Lions Zürich

4

8:4

1

9

2

EHV Sabres Wien

4

8:2

6

8

3

Eisbären Juniors Berlin

4

11:6

4

7

4

Mad Dogs Mannheim

4

8:11

-3

5

5

Hvidovre IK

4

3:15

-9

1