howoge

Die Eisbären führen nach dem ersten Tag beim HOWOGE-Cup 2019 nach zwei Siegen die Tabelle an. Es folgen Zürich und Wien Hier sind alle Berichte vom Tage.

 

10:00 Uhr ZSC Lions Zürich  Eisbären Juniors Berlin 1:3 (0:1/1:0/0:2)

Es ging gleich gut los, beide Teams versuchten sich Chancen zu erspielen und beschäftigten so die gegnerische Abwehr sehr gut. Die Lions versuchten durch frühes stören an den Puck zu kommen, das gelang aber nur teilweise. Viele Chancen gab es zwar nicht, Carolin Walz (EJBF) und Caroline Baldin (ZSC) mussten aber trotzdem einige Male eingreifen. Die Französin im Tor der Lions kassierte das erste Gegentor des Turniers. Lucie Geelhaar konnte zwei Minuten vor der Pause ihren ersten Treffer im Trikot der Eisbären erzielen.

Zürich versuchte es weiter mit frühen stören, musste aber trotzdem immer wieder hinten aufpassen. Nach 20 Minuten gelang den Lions doch der Ausgleich. Ein Schuss von Jessica Schlegel geht über die Fanghand von Carolin Walz ins Tor. Es gab in diesem Drittel weit mehr Chancen, beiden Teams gelang es immer wieder anzugreifen.

Es wurde ein sehr spannendes letztes Drittel mit Chancen auf beiden Seiten. Aber beide Torhüterinnen machten einen guten Job und verhinderten weitere Gegentore. 145 Sekunden vor dem Ende hatten dann auch die Eisbären Glück. Ein Schuss von Paula Nix findet eine Lücke und es stand 1:2. 18 Sekunden vor dem Ende fiel die endgültige Entscheidung. Zürich versuchte es ohne Torhüterin, kassierte aber das 1:3 durch Emma Terres. Zuvor konnten noch einige Versuche geblockt werden.

Die Eisbären siegten verdient und sie kamen zu ihrem ersten Erfolg gegen Zürich überhaupt.

Schiedsrichter: B. Steingross – J. Blandin, F. Gläser
Strafen: ZSC 2 (2/0/0), EJBF 4 (0/2/2)
Tore:
0:1 (12:54) L. Geelhaar (E. Nix, E. Terres);
1:1 (19:17) J. Schlegel (L. Fäsch);
1:2 (42:35) P. Nix (S. Bobrowski, E. Terres);
1:3 (44:42) E. Terres ENG

12:00 Uhr Mad Dogs Mannheim – Hvidovre IK 4:3 (1:1/1:1/1:1) n.P.

Mannheim begann sehr offensiv und hatte die ersten Torschüsse. Dänemarks Meister war aber effektiver, gleich der erste Angriff brachte das 0:1. Sarah Knudsen zog ab und es schlug im langen Eck von Michelle Teucke im Tor der Mad Dogs ein. Mannheim hatte etwas mehr vom Spiel, aber Hvidovre hielt dagegen und so hatten beide Teams ihre Torchancen. Eine von Mannheim führte nach sieben Minuten zum Ausgleich. Brittany Kuzera zog ab und es schlug hoch im langen Eck ein. Chancen gab es weiter auf beiden Seiten, es blieb aber beim 1:1 nach 15 Minuten.

Hvidovre kassierte zu Beginn des 2. Drittels eine Strafe und die konnte Mannheim zur Führung nutzen. Pia Clauberg traf kurz vor Ablauf der Strafe (19.). Die Däninnen wurden nun mutiger und griffen mehr an. Der Mut wurde belohnt, Julia Henriksen konnte Mannheims Torhüterin aus Nahdistanz überwinden (22.). Hvidovre wurde im Laufe des Drittels immer stärker, aber weitere Tore fielen in diesem Drittel nicht.

Dafür klingelte es nach 28 Sekunden des Schlussabschnitts. Brittany Kuzera stocherte den Puck ins Tor von Hvidovre und Mannheim führte mit 3:2. Spielerisch ging bei beiden nicht sehr viel, aber beide kämpften. Hvidovre gelang dennoch der Ausgleich. Sofia Borup Baggesen traf nach 40 Minuten. Es blieb bei diesem Ergebnis und so gab es ein Penaltyschießen. Dies wurde ein wenig verlängert, dann sicherte Brittany Kuzera dem Mad Dogs den zweiten Punkt.

Schiedsrichter: B. Steingross – J. Blandin, F. Gläser
Strafen: MDM 4 (0/2/2), HIK 2 (0/2/0)
Tore:
0:1 (01:54) S. Knudsen (S. Stauning); 1:1 (06:31) B. Kuzera;
2:1 (18:20) P. Clauberg (K. Soccio) PP1; 2:2 (21:52) J. Henriksen (S. Knudsen);
3:2 (30:28) B. Kuzera; 3:3 (39:42) S. B. Baggesen (S. S. Flygenring);
4:3 (45:00) B. Kuzera PS;

14:00 Uhr ZSC Lions Zürich – EHV Sabres Wien 1:0 (0:0/1:0/1:0)

Zürich begann druckvoll, aber die Sabres ließen kaum Torchancen zu. Die Sabres befreiten sich aber nach einigen Minuten und erspielten sich dann ebenfalls gute Einschussmöglichkeiten. 

Etwas offensiver kamen die Sabres aus der Kabine, was den Lions die Möglichkeit gab zu kontern. Das taten sie auch und ihnen gelang auch der erste Treffer der Partie. Jessica Schlegel gelang nach 20 Minuten die Führung für Zürich. Jessica Ekrt musste danach weiter eingreifen, denn Zürich hatte gleich mehrere gute Chancen. Wien gelang es kaum noch, gefährlich vor dem Tor von Caroline Baldin aufzutauchen. Es blieb aber bei einem Treffer nach 30 Minuten.

Auch im letzten Drittel hatte Zürich mehr vom Spiel, Wien fand einfach keinen Rhythmus. Aber die Lions hielten das Spiel spannend, denn sie nutzten ihre zahlreichen Chancen nicht aus. Von den Sabres kam nur wenig und so blieb es am Ende beim knappesten aller Ergebnisse.

Schiedsrichter: A. Simankov – K. Englisch, M. Paulick
Strafen: ZSC 4 (0/2/2), EHV 2 (0/0/2)
Tore:
1:0 (19:47) J. Schlegel (L. Rüdi, D. Rüegg);

16:00 Uhr Hvidovre IK – Eisbären Juniors Berlin 0:6 (0:2/0:3/0:1)

Dänemarks Meister begann sehr offensiv, die Abwehr und Torhüterin Lilly-Ann Riesner bekam gleich gut zu tun. Von den Eisbären kamen zunächst nur einige Konter, einer davon brachte die Führung. Elisa Matschke schickte Emily Nix auf die Reise und die ließ Amalie Joa im Tor von Hvidovre keine Chance (6.). Nun waren die Eisbären im Spiel und es gab weitere Chancen. Zunächst wurden einige liegengelassen, dann aber gelang doch das 0:2. Wieder war es Emily Nix, die nach elf Minuten der Torhüterin keine Chance ließ. Bei dieser verdienten Führung blieb es bis zur 1. Pause.

Hvidovre versuchte nun wieder mehr für die Offensive zu tun, aber die Eisbären ließen kaum etwas zu. Die erste Strafe des Spiels brachte den nächsten Treffer. Unterzahl für die Eisbären, aber sie setzen sich trotzdem im Drittel der Däninnen fest. Krönender Abschluss war das 0:3 durch Joyce König (20.). Dann klappte es auch mit einer Spielerin mehr auf dem Eis, Elisa Matschke sorgte nach 25 Minuten für das 0:4. Und auch die zweite Strafe gegen Hvidovre in diesem Drittel wurde genutzt. Sarah Bobrowski mit einem Slalomlauf und dem 0:5 nach 28 Minuten. Mit diesem Ergebnis wurden letztmalig die Seiten gewechselt.

Es blieb bei viel Druck durch die Eisbären, Hvidovre kam zeitweise kaum noch aus dem eigenen Drittel. Und als Hvidovre die dritte Strafe des Spiels kassierte, wurde auch dieses Powerplay genutzt. Einen Schuss von Sarah Bobrowski kann Hvidovres Torhüterin noch abwehren, gegen den Nachschuss von Elisa Matschke war sie aber chancenlos (34.). Es sollte der letzte Treffer des Spiels sein und somit kam Lilly-Ann Riesner bei ihrem ersten Einsatz zu ihrem ersten Shutout.

Die Eisbären führen damit die Tabelle nach dem ersten Spieltag an. Hvidovre bleibt bei einem Punkt.

Schiedsrichter: B. Steingross – K. Englisch, M. Paulick
Strafen: HIK 6 (0/4/2), EJBF 2 (0/2/0)
Tore:
0:1 (05:09) E. Nix (E. Matschke); 0:2 (10:36) E. Nix (P. Nix, T.-M. Bartell);
0:3 (19:47) J. König (E. Nix, E. Terres) SH1; 0:4 (24:49) E. Matschke (A. Cyrulies) PP1; 0:5 (27:22) S. Bobrowski (P. Nix) PP1;
6:0 (33:53) E. Matschke (S. Bobrowski) PP1;

18:00 Uhr EHV Sabres Wien – Mad Dogs Mannheim 4:0 (1:0/2:0/1:0)

Die Sabres waren im 1. Drittel das bessere Team und sie kamen zu einigen sehr guten Torchancen. Michelle Teucke war aber wieder ein zuverlässiger Rückhalt. Nach vorne ging zunächst nicht viel, im Laufe des Drittels musste aber auch Wiens Torhüterin Selma Luggin ins Geschehen eingreifen. Als Wien in der 13. Minute zum ersten Powerplay kam, gelang ihnen der Führungstreffer. Zehn Sekunden dauerte es, dann hatte Karolina Hengelmüller das 1:0 erzielt. Mit diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt.

Wien kam besser in das 2. Drittel und konnte nach bereits 63 Sekunden durch Erin Langenmeier auf 2:0 erhöhen. Sie nutzte einen Nachschuss aus. Und die Sabres blieben insgesamt auch weiter das bessere Team. Beide Teams schafften es danach den Gegner einigermaßen auszuschalten. Den Sabres gelang aber noch ein weiterer Treffer, Anna Meixner traf nach 22 Minuten.

Mannheim wurde im letzten Drittel offensiver, blieb aber immer wieder in der Abwehr der Sabres hängen. Diese fuhren ihrerseits immer wieder gefährliche Konter. Fünf Minuten vor dem Ende machte Wien den Sack endgültig zu, ein scharfer Schuss von Madison Field landet zum 4:0 im Tor der Mannheimerinnen. Bei diesem Ergebnis blieb es am Ende und so holt sich Wien die ersten drei Punkte.

Schiedsrichter: A. Simankov – K. Englisch, M. Schewe
Strafen: EHV 0 (0/0/0), MDM 2 (2/0/0)
Tore:
1:0 (12:25) K. Hengelmüller PP1;
2:0 (16:03) E. Langenmeier (M. Field); 3:0 (21:22) A. Meixner (M. Field, Ch. Wittich);
4:0 (39:08) M. Field (E. Langenmeier);

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Eisbären Juniors Berlin

2

9:1

8

6

2

ZSC Lions Zürich

2

2:3

-1

3

3

EHV Sabres Wien

2

4:1

3

3

4

Mad Dogs Mannheim

2

4:7

-3

2

5

Hvidovre IK

2

3:10

-7

1