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Die Kanadierinnen starteten wie erwartet mit Druck auf das deutsche Tor. Es dauerte bis zur achten Minute, ehe der Favorit erstmals traf: Blayre Turnbull ließ die deutsche Defensive aussteigen und gab Jenny Harß, die für Ivonne Schröder ins Tor zurückgekehrt war, keine Abwehrchance. In der Folge kombinierten die Kanadierinnen, mussten allerdings auch zwei Strafzeiten hinnehmen, die der deutschen Mannschaft ihre ersten Torgelegenheiten ermöglichte. Julia Zorn von der Blauen Linie und Laura Kluge aus spitzem Winkel prüften in der 16. Minute die kanadische Torhüterin Emerance Maschmeyer. Die Mannschaft von Frauen-Bundestrainer ging schließlich mit einem 0:1-Rückstand in die Drittelpause.

Im Mittelabschnitt setzte sich der zehnfache Weltmeister im deutschen Drittel fest. Schließlich lenkte die Kapitänin Brianne Jenner den Puck nach einem Schuss von Sarah Nurse unhaltbar ins Tor ab (28. Minute). Zwei Minuten später war Jenny Harß nach einem Schuss von Micah Zandee-Hart mit dem Schoner zur Stelle, doch Laura Stacey stand am rechten Pfosten goldrichtig und schob die Scheibe zum 3:0 für die Kanadierinnen über die Linie. In der 43. Minute wurde der Treffer von Jullian Saulnier nicht anerkannt, da es sich um ein Schlittschuhtor handelte. Natalie Spooner erhöhte allerdings 60 Sekunden später auf 4:0. Den Schlusspunkt setzte Blayre Turnbull in der 52. Minute mit dem 5:0 für Kanada. Somit zieht der zehnfache Weltmeister in das WM-Halbfinale ein.

Christian Künast, Frauen-Bundestrainer: „Wir haben auch im letzten Turnierspiel eine sehr gute kämpferische Leistung gezeigt und bis zur letzten Minute gegen einen übermächtigen Gegner alles gegeben. Letztlich sind wir unter den Top 8 der Welt gelandet – dies ist ein toller Erfolg für das deutsche Frauen-Eishockey! Nun gilt es, darauf aufzubauen und nach vorne zu schauen“

Julia Zorn, Kapitänin der Frauen-Nationalmannschaft: „Wir haben uns heute sehr teuer verkauft und können mit unserem Spiel zufrieden sein. Wir wollten ein tolles Spiel abliefern und hatten mit Jenny Harß wieder einen tollen Rückhalt im Tor. Mit dem Viertelfinale und dem Nicht-Abstieg haben wir unser Ziel erreicht. Nun gilt es in der Zukunft weiter hart zu arbeiten, um als Mannschaft noch besser werden zu können.“

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Pressemitteilung Deutscher Eishockey-Bund