wm u18 2021Drei enge Spiele, einen klaren Sieg und eine kleine Überraschung gab es bei den Viertelfinalspielen der U18-Weltmeisterschaft. Hier ist die Zusammenfassung.

Russland – Belarus 5:2 (2:0/1:2/2:0)

Einige Probleme bereitete Belarus den Russen. Matvei Michkov mit seinem 10. Turniertreffer (5.) und Danila Yurov (16.) die Russen konnten die Russen nach dem 1. Drittel in Führung bringen.

Mit dem 3:0 durch Artyom Duda schien nach 23 Minuten eine Vorentscheidung gefallen zu sein, doch die Weißrussen kamen zurück. Ilya Morozov (28.) und Fyodor Nikolayenya (32.) brachten sie auf 3:2 heran.

Ein Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten sorgte im letzten Drittel für die Entscheidung in diesem Spiel. Ivan Miroshnichenko (47.) und Vsevolod Gaidamak (49.) sorgten mit den Toren 5:2 für den Endstand in diesem Spiel. Am Ende hatten die Weißrussen sogar mehr Torschüsse, es reichte aber nur zu einem recht knappen Ergebnis. Die Russen ziehen damit wie erwartet ins Halbfinale ein.

Schiedsrichter: M. Hebeisen (SUI), A. Wilk (USA) – N. Briganti (USA), D. Zunde (LAT)
Strafen: RUS 8 (0/2/6), BLR 6 (4/2/0)
Tore:
1:0 (04:26) M. Michkov (I. Kvochko, D. Buchelnikov); 2:0 (15:18) D. Yurov (A. Koromyslov) PP2;
3:0 (22:48) A. Duda (D. Yurov, F. Svechkov); 3:1 (27:55) I. Morozov (M. Mikhalyov, D. Rogach); 3:2 (31:17) F. Nikolayenya (I. Anoshko);
4:2 (46:23) I. Miroshnichenko; 5:2 (48:34) V. Gaidamak;

Kanada – Tschechien 10:3 (4:1/2:1/4:1)

Keine Chance ließ Favorit Kanada der tschechischen U18. Nach bereits sieben Minuten führten sie durch Tore von Wyatt Johnston (3.), Conner Roulette (5.) und Connor Bedard (7.) mit 3:0. Tschechien wechselte daraufhin den Torhüter und konnte in Überzahl durch Lukas Pajer nach neun Minuten auf 3:1 verkürzen, das stoppte die Kanadier aber nicht. Logan Stankoven erhöhte nach elf Minuten sogar auf 4:1.

Auch im 2. Drittel ließ Kanada nicht nach. Dylan Guenther erhöhte nach 22 Minuten in Überzahl auf 5:2. Tschechien kam durch Jaroslav Chmelar noch auf 5:3 heran (24.), aber die 37. Minute brachte durch Dylan Guenthers 5:2 eine sichere Führung.

Diese wurde im letzten Drittel durch Connor Bedard (47.) und Ryan Winterton (48.) auf 8:2 ausgebaut. Gabriel Szturc konnte für Tschechien verkürzen (49.), das stoppte die Kanadier aber nicht mehr. Brett Harrison (50.) traf zum 9:3 und in Überzahl machte es Shane Wright nach 54 Minuten zweistellig.

Die Kanadier ziehen damit wie erwartet ins Halbfinale ein und unterstrichen ihre Favoritenrolle.

Schiedsrichter: S. Fernandez (USA), J. Rekucki (USA) – J. Davis (USA), N. Polyakov (BLR)
Strafen: CAN 8 (2/4/2), CZE 4 (0/2/2)
Tore:
1:0 (02:01) W. Johnston (C. Bedard, M. McTavish); 2:0 (04:20) C. Roulette; 3:0 (06:50) C. Bedard (D. Zhilkin, M. McTavish); 3:1 (08:31) L. Pajer (J. Brabenec) PP1; 4:1 (10:59) L. Stankoven (C. Bedard);
5:1 (21:09) D. Guenther (S. Wright, C. Bedard) PP1; 5:2 (23:57) J. Chmelar (G. Szturc); 6:2 (36:14) D. Guenther (E. d. Mastro, B. Othmann)
7:2 (46:54) C. Bedard (L. Stankoven, M. McTavish); 8:2 (47:09) R. Winterton (C. Roulette, F. Pinelli); 8:3 (48:33) G. Szturc (M. Marcel, S. Svozil); 9:3 (49:46) B. Harrison (F. Pinelli, R. Winterton); 10:3 (53:17) S. Wright (O. Zellweger) PP1;

Finnland – Schweiz 2:0 (0:0/1:0/1:0)

Ein hartes Stück Arbeit hatte Finnland zu bewältigen, ehe der Halbfinaleinzug feststand. Denn Außenseiter Schweiz hielt gut mit und kassierte erst 4 Sekunden vor der zweiten Pausensirene den ersten Gegentreffer. Samu Salminen brachte die Finnen mit einem Überzahltreffer in Führung.

Louis Robin hatte nach 47 Minuten die größte Chance zum Ausgleich, er scheiterte aber mit einem Penalty an Finnlands Torhüter Aku Koskenvuo. Vier Minuten später sorgte Aleksi Heimosalmi mit dem 2:0 für den Endstand, denn auch ohne Torhüter gelang es der Schweiz nicht das Spiel noch zu drehen.

Der Favorit setzte sich am Ende also durch, aber sie taten sich schwer.

Schiedsrichter: Ch. Holm (SWE), P. Schlittenhardt (USA), T. Niittyla (FIN), R. Slavikovskii (RUS);
Strafen: FIN 2 (0/2/0), SUI 10 + 10 D. Sidler (Check gegen Kopf- und Nackenbereich) (6/14/0)
Tore:
1:0 (39:56) S. Salminen (M. Matikka, S. Tuomaala) PP1;
2:0 (50:42) A. Heimosalmi;

Schweden – USA 5:2 (1:0/1:1/3:1)

Mit Hauptschiedsrichter Lukas Kohlmüller war auch der DEB an diesem Viertelfinale beteiligt. Titelverteidiger Schweden und Gastgeber USA lieferten sich ein spannendes Duell, das erst im letzten Drittel entschieden wurde. Mattias Havelid konnte Schweden nach bereits vier Minuten in Überzahl in Führung bringen.

Nach dem Seitenwechsel konnte Sasha Pastujov ebenfalls mit einem Powerplaytreffer für die USA nach 33 Minuten ausgleichen. Doch 43 Sekunden später brachte Fabian Lysell Schweden wieder in Führung.

86 Sekunden nach Beginn des letzten Drittels traf Fabian Lysell erneut für seine Farben und Schweden führte 3:1. Oliver Möberg nutzte eine weitere Strafe gegen die USA nach 55 Minuten zum 4:1 aus. Zwar konnte Red Savage 116 Sekunden vor dem Ende auf 4:2 verkürzen, aber Isak Rosen konnte drei Sekunden vor dem Ende den Puck ins verlassene Tor der USA schießen und so gewann Schweden am Ende etwas überraschend mit 5:2.

Schiedsrichter: L. Kohlmüller (GER), S. Yudakov (RUS) – D. Kloucek (CZE), P. Richardson (USA)
Strafen: SWE 12 (4/8/0), USA 12 (8/2/2)
Tore:
1:0 (03:09) M. Havelid (I. Rosen, A. Olsson) PP1;
1:1 (33:00) S. Pastujov (D. Duke, S. Behrens) PP1; 2:1 (33:43) F. Lysell;
3:1 (41:26) F. Lysell (L. Dower Nilsson); 4:1 (54:25) O. Möberg (W. Strömgren, I. Rosen) PP1; 4:2 (58:04) R. Savage; 5:2 (59:57) I. Rosen (N. Hasa) ENG;

Die Halbfinalpaarungen:

Kanada - Schweden
Finnland – Russland

Ausführliche Statistiken zur WM gibt es HIER https://www.iihf.com/en/events/2021/wm20

erschienen bei Icehockeypage