wwm 2021Die vor einigen Tagen abgesagte Frauenweltmeisterschaft soll im August nachgeholt werden. Das gab die International Ice Hockey Federation (IIHF) am Freitag bekannt. Es gibt allerdings noch offene Fragen.

Fest steht bisher, dass die WM vom 20. bis zum 31. August ausgetragen werden soll. Noch offen ist allerdings der Austragungsort. Gespielt werden soll in Kanada, nur der Austragungsort wird erst in einigen Wochen bekanntgegeben. Hier laufen noch Gespräche.

Die plötzliche Absage hätte die Spielerinnen, die Teams, Hockey Canada und sie IIHF in eine schwierige Lage gebracht, so IIHF-Präsident René Fasel. Nun galt es einen Termin zu finden, der allen einigermaßen gerecht wird. Der Start der einzelnen Ligen und die Vorbereitungen der vier Teams auf das Olympiaqualifikationsturnier im November wurden hier als Beispiele genannt.

Nun gilt es für die Verbände die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft zu organisieren. Viel Spielbetrieb wird es sicherlich vor der WM nicht geben und ob das so gut ist, bleibt abzuwarten. Es ist aber zumindest für das Fraueneishockey eine gute Meldung, denn der Sport hat internationale Veranstaltungen verdient.

Stimmen zu dieser Bekanntgabe (Quelle DEB):

DEB-Präsident Franz Reindl: „Der Frauen-Eishockeysport auf höchstem Level hatte eine schnelle Entscheidung verdient, und sie nun bekommen. Ich bin sehr glücklich, dass der WM-Ausrichter Kanada in der Lage war, diese Alternative anzubieten. Damit kann auch die Frauen-Bundesliga im September den Spielbetrieb aufnehmen und die so wichtige Olympia-Qualifikation im November die von uns gewünschte Priorität genießen.“

DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Die IIHF hat jetzt sehr schnell gehandelt und auch einen guten Kompromiss gefunden für alle Verbände, vor allem auch für die Mannschaften, die vor der Olympia-Qualifikation im November stehen so wie wir. Das ist die bestmögliche Lösung auch für die Spielerinnen, eine WM für die Frauen findet statt. Der genaue Spielort wird noch festgelegt, aber das Datum steht nun fest und das ist sehr erfreulich.“

erschienen bei Icehockeypage