para logoRussland lässt auch Großbritannien keine Chance. Die Slowaken gewinnen ganz knapp gegen China. Deutschland holt gegen Polen den ersten WM-Sieg. Nachfolgend Berichte zum Tage und weitere Informationsmöglichkeiten.

11:00 Uhr Russland – Großbritannien 25:0 (7:0/8:0/10:0)

Nach den Auftaktspielen war auch in diesem Spiel ein sehr hohes Ergebnis für die Russen zu erwarten. Auf den britischen Torhüter Bryan Hackworth und seine neun Vorderleute dürften viel zu tun bekommen. Und so kam es dann auch. Zwar hatten die Briten den ersten Torschuss und sie verteidigten auch sehr gut, nach drei Minuten aber ging der Torreigen der Russen los. Nikolai Terentev kam zu einem lupenreinen Hattrick, Konstantin Shikhov erzielte zwei Tore und Dmitri Litsov und Evgenii Petrov steuerten je einen Treffer zu. Großbritanniens Torhüter verhinderte noch schlimmeres. Eine Großchance hatten die Briten auch noch, in höchster Not rettete ein Feldspieler der Russen für Torhüter Vladimir Kamantsev. Und die Briten überstanden eine Unterzahl unbeschadet.

Im 2. Drittel nutzten die Russen acht Chancen aus und sie kamen zu zwei Überzahltoren. Nikolai Terentev und Ilia Volkov nutzten die beiden Strafen gegen die Briten aus. Außerdem trafen Airat Khazmin, Andrey Solokov, Vasili Varlakov und Evgenii Petrov, der drei Tore erzielte. Nach vorne kam von den Briten im 2. Drittel nicht viel, die Angriffsversuche wurden meist abgefangen.

Weitere zehn Treffer gelangen den Russen im letzten Drittel. Erfolgreichster Schütze in diesem Drittel war Nikolai Terentev mit vier Treffern. Mikhail Miachin und Dmitri Galkin gelangen zwei Treffer, ein Treffer konnte Dmitri Galkin in Unterzahl erzielen. Außerdem waren Airat Khamzin und Evgenii Petrov erfolgreich. Die Briten kämpften, waren aber insgesamt deutlich unterlegen.

Schiedsrichter: B. Esposito - T. Fazekas, I. Hus
Strafen: RUS 8 (2/0/6), GBR 10 (2/4/4)
Tore:
1:0 (02:43) K. Shikhov (N. Terentev); 2;0 (03:50) E. Petrov (I. Kuznetsov); 3:0 (03:59) K. Shikhov (N. Terentev); 4:0 (07:05) N. Terentev (K. Shikhov); 5:0 (08:34) N. Terentev (K. Shikhov); 6:0 (10:13) N. Terentev (V. Varlakov); 7:0 (10:38) D. Lisov (A. Khamzin);
8:0 (17:09) A. Khamzin (E. Petrov); 9:0 (18:38) E. Petrov (A. Khamzin); 10:0 (21:09) N. Terentev (K. Shikhov, A. Sokolov) PP1; 11:0 (23:12) E. Petrov (A. Khamzin); 12:0 (24:15) A. Sokolov (K. Shikhov, N. Terentev); 13:0 (25:08) E. Petrov (I. Kuznetsov, A. Khamzin); 14:0 (26:40) I. Volkov (I. Maletskiy) PP1; 15:0 (29:10) V. Varlakov (E. Petrov); 
16:0 (32:33) E. Petrov; 17:0 (35:25) N. Terentev (D. Lisov, K. Shikhov); 18:0 (35:50) A. Khamzin (E. Petrov); 19:0 (39:20) N. Terentev (V. Varlakov, K. Shikhov); 20:0 (41:06) M. Miachim (I. Volkov) PP1; 21:0 (41:58) D. Galkin (E. Petrov); 22:0 (42:48) M. Miachim; 23:0 (43:43) D. Galkin (I. Volkov ) SH1; 24:0 (44:10) N. Terentev (V. Varlakov); 25:0 (44:42) N. Terentev (V. Varlakov, A. Sokolov);

15:00 Uhr Slowakei – China 2:1 (1:1/0:0/1:0)

p 03SteMi HobbyfotografieFür beide Teams ging es um wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg. Die Chinesen hatten beim Sieg gegen Deutschland bewiesen, dass sie mit um diesen 2. Platz spielen können. Die Slowaken können das vom Leistungsvermögen allerdings auch

China begann stürmisch, aber die Slowaken standen hinten gut. Ein Powerplay konnten sie zwar nicht nutzen, nach sieben Minuten gelang aber Yang Li Zhen doch das 0:1. Nun wurden die Slowaken offensiver und es gab einige gute Szenen. Marian Ligda konnte eine der Chancen nach zehn Minuten zum Ausgleich nutzen. Nach insgesamt ausgeglichenem Spielverlauf blieb es nach 15 Minuten bei diesen beiden Toren.

Ausgeglichen und mit viel Einsatz auf beiden Seiten ging es im 2. Drittel weiter. Die Torhüter Eduard Lepacek (SVK) und Wei Wang (CHN) wurden häufig geprüft und zeigten gute Leistungen. Trotz der Chancen blieb das 2. Drittel torlos.

Entschieden war also noch lange nichts und so ging es im letzten Drittel intensiv weiter. Nach 99 Sekunden konnten die Slowaken das 2:1 erzielen. Milos Verecek wurde auf die Reise geschickt und er verwandelte den Konter sicher. China gab zwar nicht auf, sie wirkten aber nicht so stark wie am Vortag gegen Deutschland. Zudem standen die Slowaken hinten sehr gut. 93 Sekunden vor dem Ende nahm China eine Auszeit und es gab letzte Anweisungen für das Team. Diese führten auch gleich zu einer Torchance, zu mehr reichte es aber nicht. Und so gewann die Slowakei an Ende mit 2:1.

Schiedsrichter: M. Fergenbaum - I. Nedeljkovic, T. Rundstrom
Strafen: SVK 4 (2/0/2), CHN 6 (0/2/4)
Tore:
0:1 (06:12) Y. Li Zhen; 1:1 (09:40) M. Ligda (M. Joppa);
2:1 (41:39) M. Vecerek (E. Fojtik);;

19:00 Uhr Polen – Deutschland 0:13 (0:5/0:6/0:2)

p 04SteMi HobbyfotografieDeutschland war hier klarer Favorit und das nicht nur wegen der hohen Niederlage der Polen am Vortag. Bei Deutschland begann diesmal Klaus Brzoska im Tor, das war die einzige Änderung zum Vortag. Polens Torhüter Krzystof Sekulski sollte die Angriffe der Deutschen stoppen. Und er bekam auch gleich zu tun. Nach 70 Sekunden jubelte Deutschland, aber der Treffer wurde nicht gegeben. Nach fünf Minuten hatten die Polen Glück, ein Schuss landete am Torgestänge. Eine Minute später gelang Deutschland der erste Treffer, Bernhard Hering staubte zum 0:1 ab. Der Druck auf das polnische Tor blieb hoch und nun wurden die Chancen auch genutzt. Felix Schrader (9.), Robert Papst (11.), Bas Disveld (12.) und Joerg Wedde (13.) Sorgten für ein 0:5 nach 15 Minuten.

Im 2. Drittel ging es schneller mit dem ersten Treffer, Bernhard 3 traf nach 72. Zwei Minuten später konnte Joerg Wedde eine schöne Kombination zum 0:7 abschließen. In der 23. Minute konnten Christian Jaster und Felix Schrader  innerhalb von acht Sekunden zwei Tore draufpacken. Zwei Minuten vor der Pause folgte der nächste Doppelschlag Ingo Kuhli-Lauenstein machte es zweistellig und Finn Bentzen sorgte 15 Sekunden später für den 0:11-Pausenstand.

Im letzten Drittel gab es zwar weitere Chancen, der nächste Treffer fiel aber erst nach 35 Minuten. Robert Papst traf mit einem Weitschuss. Immerhin musste Deutschlands Torhüter auch noch eingreifen, er wehrte einen Schuss sicher ab. Fünf Minuten vor dem Ende konnte Ingo Kuhli-Lauenstein einen Alleingang zum 0:13-Endstand abschließen.

Der erste WM-Sieg ist da und nun gilt es in den nächsten Spielen nachzulegen.

Schiedsrichter: A. Germany-Wald - T. Lonnqvist, D. Northegger
Strafen: POL 0 (0/0/0), GER 14 + 10 (Check von Hinten) (0/14/0)
Tore:
0:1 (05:26) B. Hering (J. Wedde, F. Schrader); 0:2 (08:42) F. Schrader (B. Hering, H. Raedler); 0:3 (10:43) R. Papst (I. Kuhli-Lauenstein); 0:4 (11:26) B. Disveld (I. Kuhli-Lauenstein, E. Papst); 0:5 (12;19) J. Wedde (F. Schrader);
0:6 (16:12) B. Hering (J. Wedde); 0:7 (18:55) J. Wedde (B. Hering, L. Sklorz); 0:8 (22:34) Ch. Jaster (H. Raedler); 0:9 (22:42) F. Schrader (B. Hering); 0:10 (27:07) I. Kuhli-Lauenstein (H. Raedler, Ch. Jaster); 0:11 (27:22) F. Bentzen (B. Hering, F. Schrader);
0:12 (34:43) R. Papst (J. Wedde); 0:13 (40:55) I. Kuhli-Lauenstein;

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Russland

2

52:0

52

6

2

Slowakei

2

16:2

14

6

3

Deutschland

2

14:4

10

3

4

China

2

5:3

2

3

5

Großbritannien

2

1:39

-38

0

6

Polen

2

0:40

-40

0

Sportdeutschland.TV

Weitere Informationen zum Turnier gibt es auf der WM-Seite unter https://www.paralympic.org/berlin-2019.  Ein Album wird im Laufe der Woche mit weiteren Bildern gefüllt, einfach HIER klicken.