wm logoDänemark fegt Großbritannien vom Eis, Deutschland gewinnt auch gegen Frankreich. Lettland gewinnt gegen Italien, Schweiz tut sich gegen Österreich schwer.

Gruppe A:

16:15 Uhr Großbritannien – Dänemark 0:9 (0:3/0:5/0:1)

Dänemark war Favorit in diesem Spiel, aber die Briten haben bewiesen, dass sie zumindest kämpferisch gegenhalten können. Und sie hatten auch die ersten Chancen des Spiels Es brauchte es ein wenig, bis Dänemark sich vor dem Tor durchsetzen konnte. Als der Aufsteiger zwei Strafen kassierte, schlugen die Dänen zu. Jesper Jensen bei doppelter Überzahl (9.) und 48 Sekunden später Mathias Bau brachten den Favoriten mit 0:2 in Front. Vier Minuten später ließ Morton Poulsen den dritten Treffer für Dänemark folgen. Die Briten kämpften aber weiter und konnten weitere Gegentore verhindern. Von den wenigen Chancen konnte aber keine genutzt werden.

Die erste Chance im 2. Drittel hatten die Briten, im Gegenzug klingelte es beim Aufsteiger. Phillip Bruggisser packte den Hammer aus und nach 68 Sekunden stand es 0:4. Großbritannien wechselte den Torhüter, Dänemark blieb aber trotzdem das bessere Team. Ähnliches passierte einige Minuten später, wieder vergaben die Britten eine gute Chancen und kassieren im Gegenzug das 0:5. Lars Eller traf nach 24 Minuten bei Überzahl der Dänen. Eine weitere Minute später stand es 0:6, Nicklas Jensen war diesmal erfolgreich. Man kann den Briten nicht vorwerfen sie hätten sich versteckt. Doch immer wenn sie eine gute Chance vergaben, klingelte es im Gegenzug. So auch nach 31 Minuten, als Nicklas Jensen den Briten zeigten, wie man Chancen verwertet. Und obwohl die Dänen es nun ruhiger angehen ließen, waren sie klar besser. Morton Poulsen konnte nach 36 Minuten sogar noch auf 0:8 erhöhen.

Im letzten Drittel ließe es die Dänen deutlich ruhiger angehen, es stehen ja noch schwere Aufgaben an. In Unterzahl gelang dennoch ein weiterer Treffer, Morten Poulsen erzielte acht Minuten vor dem Ende das 0:9. Eine Minute später jubelten die Briten, aber ihr Treffer wurde wegen hohen Stock nicht anerkannt. Es blieb am Ende beim klaren Erfolg der Dänen, die nun fünf Punkte geholt haben.

Den Klassenerhalt hat Dänemark damit so gut wie sicher, zu mehr wird es vermutlich nicht reichen. Großbritannien wird es wie erwartet schwer haben, die Klasse zu halten.

Schiedsrichter: M. Frano, O. Gouin – D. Golyak, R. Kaderli
Zuschauer:
Strafen: GBR 8 (4/2/2), DEN 6 (2/4/2)
Zuschauer: 3463
Tore:
0:1 (08:49) J. Jensen (L. Eller, M. Lauridsen) PP2; 0:2 (09:37) M. Bau (M. Boedker, P. Regin) PP1; 0:3 (12:11) M. Poulsen, N. Olesen);
0:4 (21:08) P. Bruggisser (M.Boedker, M. Madsen); 0:5 (23:17) L. Eller (J. Jensen Aabo, P. Regin) PP1; 0:6 (2:38) N. Jensen (L. Eller, M. Lauridsen); 0:7 (31:00) N. Jensen (F. Storm, L. Eller); 0:8 (35:44) M. Poulsen (J. Jensen, N. Olesen);
0:9 (51:53) M. Poulsen (J. Jakobsen);

20:15 Uhr Deutschland – Frankreich 4:1 (1:0/2:1/1:0)

Nach zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen würde ein weiterer Sieg das DEB-Team im Rennen um den 4. Platz halten. Frankreich würde mit weiteren Punkten einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Bei m DEB-Team gab es drei Änderungen, im Tor begann Philipp Grubauer, im Feld rückten Jonas Müller und Marc Michaelis ins Team. Benedikt Schopper und Lean Bergmann pausierten dafür.

Die ersten Schüsse konnte Frankreich abgeben, dann aber kam auch das DEB-Team und hatte auch gleich gute Chancen. Recht ausgeglichen ging es weiter, beide Teams konnten einige Schüsse auf das gegnerische Tor abfeuern. Als das DEB-Team gerade seine zweite Strafe des Spiels überstanden hatte gelang das 1:0. Von der Strafbank kommend leitete Patrick Hager das Tor ein Über Gerrit Fauser kam der Puck zu Moritz Seider, der Frankreichs Torhüter Florian Hardy keine Chance ließ und nach 18 Minuten stand es 1:0 für Deutschland.

Das 2. Drittel begann mit guten Angriffen von Deutschland, aber Frankreichs Torhüter war auf dem Posten. Und mitten in diese gute Phase der Deutschen gelang Frankreich der Ausgleich. Damien Fleury zog ab und Philipp Grubauer war nach 25 Minuten chancenlos. Der Treffer zeigte aber keine Wirkung, es gab gleich wieder gute Chancen des DEB-Teams. Nach 31 Minuten wechselte Deutschland den Torhüter, Niklas Treutle ging ins Tor. Deutschland drückte weiter und wurde nach 34 Minuten mit dem 2:1 belohnt. Matthias Plachta zog ab und es schlug im Tor der Franzosen ein. Frankreich antwortete mit einer guten Chance, aber Niklas Treutle war auf dem Posten. Danach ging es wieder in die andere Richtung und Frankreichs Abwehr stand wieder unter Druck. Dieser führte zum 3:1, Leon Draisaitl wird schön von Dominik Kahun angespielt und dieser hat keine Mühe zwei Minuten vor der Pause auf 3:1 zu erhöhen. Mit diesem Ergebnis ging es in die 2. Pause und diese Führung war verdient.

Aufgeben würden die Franzosen nicht, das war klar. Es galt also weiter konzentriert zur Sache zu gehen. Sie versuchten auch gleich Druck aufzubauen, aber die Abwehr und auch Niklas Treutle arbeiteten weiter gut. Es wurden auch weiter Angriffe gefahren und so gab es Chancen auf beiden Seiten. Eine gute Chance den Vorsprung auszubauen ergab als Deutschland knapp 90 Sekunden zwei Feldspieler mehr auf dem Eis hatte. Aber das Powerplay konnte nicht genutzt werden. Dann hatte Frankreich ein Powerplay und sie nahmen drei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis. Die Strafzeit überstand Deutschland, Frankreichs Torhüter blieb aber trotzdem auf der Bank. 58 Sekunden vor dem Ende gelang Deutschland das 4:1, Korbinian Holzer konnte aus dem eigenen Drittel Maß nehmen und den Sack zu machen.

Deutschland hat aus den ersten drei Spielen die erhofften neun Punkte geholt und ist Tabellenführer der Gruppe A. Nun folgen vier sehr schwere Aufgaben. Morgen geht es um 20:15 Uhr gegen die Slowakei, die erste der vier noch ausstehenden Aufgaben. Für Frankreich bleib es bei einem Punkt und dem Kampf um den Klassenerhalt.

Schiedsrichter: Y. Romasko, M. Sidorenko – G. Lazarev, D. Shishlo
Strafen: GER 10 (4/2/4), FRA 8 (2/2/4)
Zuschauer: 4013
Tore:
1:0 (17:07) M. Seider (G. Fauser, P. Hager);
1:1 (24:10) D. Fleury (T. Bozon, A. Manavian); 2:1 (33:55) M. Plachta (M. Eisenschmid, J. Müller); 3:1 (37:54) L. Draisaitl (D. Kahun);
4:1 (59:02) K. Holzer ENG;

Gruppe B:

16:15 Uhr Italien – Lettland 0:3 (0:0/0:2/0:1)

Lettland war Favorit in diesem Spiel und diese Rolle liegt ihnen gar nicht. Denn sie mussten offensiver agieren, das Defensivspiel liegt ihnen besser. Lettland war auch klar überlegen, aber sie nutzten ihre Chancen gegen gut kämpfende Italiener nicht aus. Und zwei Minuten vor der Pause jubelten sie, denn der Puck landete im Tor der Letten Es gab aber einen Videobeweis und der Treffer wurde nicht anerkannt.

Die Letten stürmten weiter, aber Italiens Abwehr war einfach nicht zu knacken. Nach 30 Minuten fiel doch noch der erste Treffer der Partie, Roberts Bukarts beförderte den Puck mit der Rückhand ins italienische Tor. 106 Sekunden vor der 2. Pause konnte Rihards Marenis auf 0:2 erhöhen und damit für etwas mehr Ruhe bei den Letten sorgen.

Beiden Teams gelang im letzten Drittel nicht viel. Lettland war weiter überlegen, machte aber nichts daraus. 119 Sekunden vor dem Ende versuchte es Italien bei eigener Überzahl ohne Torhüter, 56 Sekunden vor dem Ende machten die Letten mit dem 0:3 durch Teodors Blugers den Sack zu.

Italien wartet weiter auf das erste WM-Tor und den ersten Punkt, Lettland ist mit sechs Punkten weiter im Rennen um den 4. Platz.

Schiedsrichter: S. Reneau, G. Schukies – A: Dalton, H. Sormunen
Zuschauer:  
Strafen: ITA 10 (4/2/4), LAT 2 (0/0/2)
Zuschauer: 5532
Tore:
0:1 (29:11) R. Bukarts (R. Bukarts, G: Meija); 0:2 (38:14) R. Marenis (E. Gegeris, R: Freibergs);
0:3 (59:04) T. Blugers (R. Balcers, R. Kennis) ENG

20:15 Uhr Schweiz – Österreich 4:0 (1:0/0:0/3:0)

Nach dem guten der Schweizer waren sie gegen Österreich in der Favoritenrolle. Zudem wäre ein Sieg wichtig, um unter den ersten vier zu bleiben. Österreich wartet noch auf den ersten WM-Punkt, diesen gegen die Schweiz zu holen würde jedoch schwer werden. Die Schweizer übten viel Druck auf, Österreich verteidigte aber gut. Erst zum Ende des 1. Drittels kamen di Österreicher gefährlicher vor das Tor des Gegners, aber auch vier Minuten Überzahl am Stück halfen nicht um einen Treffer zu erzielen. Und kaum waren die Schweizer komplett, führte ein Konter zum 1:0. Kevin Fiala brachte die Schweiz 33 Sekunden vor der Pause verdient in Führung.

Die Schweizer hatten auch im 2. Drittel die besseren Torchancen. Die Abwehr und Österreichs Torhüter verhinderten aber weitere Gegentore. Die Schweizer konnten aus ihrer Überlegenheit kein Kapitals schlagen und so blieb es beim nach 40 Minuten knappen Vorsprung.

Zu Beginn des letzten Drittels bekam Österreich wieder die Möglichkeit es längere Zeit mit einem Spieler mehr zu versuchen, für ein Tor reichte es aber wieder nicht. Auch die Schweizer ließen weiter viele Chancen liegen, sechs Minuten vor dem Ende gelang ihnen aber die Vorentscheidung. Roman Josi schloss einen Angriff mit dem 2:0 ab. Österreich gelang es nicht dieses Spiel noch zu drehen, die Schweizer ließen nicht mehr viel zu. 86 Sekunden vor dem Ende gelang Philipp Kurashev in Überzahl der Treffer zum 3:0. Österreich fing sich nun noch Strafen ein und das nutzte Sven Andrighetto 13 Sekunden vor Spielende zum 4:0.

Tabellenführer der Gruppe B ist nun wieder di Schweiz, Österreich wartet weiter auf einen Punkt und bleibt auf dem 6. Platz.

Schiedsrichter: M. Kaukokari, A. Rantala – R. Jensen, L. Nikulainen
Strafen: SUI 6 (2/0/4), AUT 18 + 10 R. Heuberger (4/4/20)
Zuschauer: 4488
Tore:
1:0 (19:27) K. Fiala (N. Hischier, V. Praplan);
2:0 (53:02) R. Josi (R. Loeffel, S. Moser); 3:0 (58:34) P. Kurashev (N. Hischer) PP1; 4:0 (59:47) S. Andrighetto (R. Diaz, V. Praplan) PP2;

Tabellen:

Gruppe A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Deutschland

3

9:3

6

9

2

Finnland

3

9:6

3

7

3

Dänemark

3

15:6

9

5

4

USA

3

11:7

4

5

5

Kanada

3

15:8

7

3

6

Slowakei

3

11:11

0

3

7

Frankreich

3

6:16

-10

1

8

Großbritannien

3

1:20

-19

0

Gruppe B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Schweiz

3

16:1

15

9

2

Russland

3

13:2

11

9

3

Schweden

3

19:6

13

6

4

Tschechien

3

12:7

5

6

5

Lettland

3

9:5

4

6

6

Österreich

3

2:14

-12

0

7

Norwegen

3

5:21

-16

0

8

Italien

3

0:20

-20

0

Ausführliche Statistiken gibt es HIER