Logo noppeDie Saison hatte man sich beim ECC Preussen Berlin sicherlich anders vorgestellt. Denn es wurde einiges verändert, am Ende aber wieder ohne Erfolg.

Trainer Lenny Soccio zog es zu den Hannover Indians, ein Dutzend Spieler wurden ausgetauscht, gebracht hat der Personalwechsel wenig. So wurde mit David Haas ein völlig unbekannter Trainer verpflichtet. Muss ja nicht verkehrt sein, wirkte aber nicht nach der Traumlösung. Zumal es eine verdammt schwierige Aufgabe für den Trainer gab. Insgesamt 20 Neuzugänge und Heimkehrer gab es zu Beginn und während der Saison, die galt es zu intrigieren. Und es gab noch zwei weitere Probleme. Denn während der Vorbereitung kassierte das Team einfach zu viele Strafen. Das legte sich zwar einigermaßen, dafür schlug der Verletzungsteufel zu. Und dieser sorgte zusätzlich dafür, dass es nichts mit dem Traum von den Play Offs wurde. Allerdings stellte sich bei einigen Neuzugängen die Frage, ob Chef Björn Leonhardt, der den Job des sportlichen Leiters von Vater Thomas übernahm, mit den Neuzugängen eine gute Hand hatte. Der vorgezogene Urlaubsbeginn für David Haas während der Qualifikationsrunde endete am Ende auch nichts mehr, denn zu diesem Zeitpunkt ging nach oben schon nichts mehr. Chef Björn übernahm und führte das Team auf den 5. Platz der Qualifikationsrunde. Bedeutet zusammengerechnet der 12. Platz bei 14 Teilnehmern. Dieser war nach hinten immerhin glatt abgesichert, nach vorne ging allerdings auch früh nichts mehr. 44 Spiele wurden in der Oberliga Nord bestritten und der ECC holte 45 Punkte.

HINWEIS: Für alle Folgen dieser kleinen Serie gilt: Alle vorliegenden Informationen zur neuen Saison gibt es als Zusammenfassung in der ersten Ausgabe des Sommerlochgeflüsters.

In der nächsten Folge: Top und Flop