logo eisbaerenDie PENNY DEL konnte in diesem Jahr erst sehr spät in die Saison starten und entsprechend wurde zunächst auch geplant. Viele Vereine verkündeten vermehrt auf Nachwuchs zu setzen, die Realität sah wieder einmal anders aus.

Auch die Eisbären wollten viele Nachwuchsspieler einbauen und es wurden auch einige verpflichtet. Zehn Spieler wurden verpflichtet, vier davon gehören zur Kategorie jung und wild. Ein elfter Spieler, Leon Gawanke, wurde von den Winnipeg Jets ausgeliehen, musste aber auch früh wieder zurück. Während der Saison verfielen dann auch die Eisbären in den alten Trott und wie viele andere Vereine holten auch sie noch erfahrene Spieler dazu. Bei den Eisbären waren es zwei und so rückten junge Spieler wieder ein wenig in den Hintergrund. Dabei bewiesen Ancicka, Dietz, Hanelt, Kinder, Mik, Reichel, und Streu immer wieder, dass sie durchaus wertvolle Spieler sein können. Auch bei anderen Vereinen spielten sich die jungen Wilden immer wieder in den Vordergrund.

Da die Saison erst im Dezember starten konnte, wurde als Vorbereitung ein Pokalwettbewerb organisiert. Auch die Eisbären nahmen am MagentaSport-Cup teil, qualifizierten sich aber nicht für das Finalturnier.

Im Modus gab es einige Änderungen, schließlich stand weniger Zeit zur Verfügung. Nach einer sehr erfolgreichen Gruppenphase mit den Nordvereinen, die mit dem 1. Platz abgeschlossen wurde, ging es gegen die Südvereine um die Abschlussplatzierungen. Hier wurde der 1. Platz der Gruppe Nord verteidigt und dies bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die Champions Hockey League. Die Hauptrunde blieb bis zum letzten Spieltag spannend, erst im Endspurt wurden die Abschlussplatzierungen und somit auch die Playoff-Paarungen ermittelt. Allerdings musste am Ende doch der Punktequotient herbeigezogen werden, da die Partie zwischen den Straubing Tigers und den Iserlohn Roosters nicht ausgetragen werden konnte. Zum Glück hatte dies aber keine Auswirkungen auf die Tabelle, beide Teams qualifizierten sich im Endspurt aus eigener Kraft für die Playoffs.

Im Viertelfinale der Playoffs ging es gegen im Gruppeninternen Duell gegen die Iserlohn Roosters. Die Eisbären machten es spannend. Das erste Heimspiel wurde verloren, in Iserlohn gab es einen klaren Sieg. Auch das 3. Spiel verlief spannend, nach einem Rückstand gewannen die Eisbären und trafen im Halbfinale auf den ERC Ingolstadt. Auch hier machten es die Eisbären sehr spannend. Wieder wurde das Heimspiel verloren und es folgten zwei Spiele, die nach einem Rückstand noch gewonnen wurden. Und so ging es im Finale gegen die Grizzlys Wolfsburg. Hier gingen alle vier Hauptrundenspiele an die Grizzlys. Und auch das erste Finale ging wieder nach Verlängerung an die Grizzlys. Doch die Eisbären schlugen zurück, holten sich das 2. Spiel und machten in Berlin die 8. Meisterschaft perfekt und sind wieder alleiniger DEL-Rekordmeister. Respekt und ein Sonderglückwunsch an Frank Hördler, der bei allen acht Titelgewinnen als Spieler aktiv dabei war.

Die Eisbären hatten auch in dieser Saison wieder einige Nachwuchsnationalspieler im Kader und auch für die Vorbereitung zur A-WM wurden wieder Spieler nominiert. Erste Personalentscheidungen sind schon gefallen, diese gibt es in der ersten Folge Sommerlochgeflüster 2021/22, die bald erscheint

Ausführliche Statistiken zur PENNY DEL gibt es HIER