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Die Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Russland im ersten Spiel des Halloween Cups 2016 in Füssen mit 3:7 (2:2; 1:4; 0:1).

Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Aufgrund von Undiszipliniertheiten (18 plus 10 Strafminuten) haben wir uns heute um die Möglichkeit gebracht, ein positives Resultat gegen Russland zu erzielen. Dennoch hat die Mannschaft in verschiedenen Spielsituationen die vorgegebenen taktischen Vorgaben gut umgesetzt“.

Am morgigen Freitag geht es in Füssen um 18:30 Uhr weiter mit der Partie gegen die Schweiz, die ihr Auftaktspiel gegen Tschechien mit 5:4 nach Penaltyschießen gewinnen konnte.

Tore: 0:1 (03:34) Belyakova; 1:1 (03:56) Kratzer; 2:1 (04:29) Kluge; 2:2 (17:47 / PP1) Dergachyova; 2:3 (26:25) Smolentseva; 2:4 (27:08 / PP1) Dergachyova; 2:5 (29:48) Belyakova; 3:5 (35:25 / PP1) Lanzl; 3:6 (36:35) Shokhina; 3:7 (46:57 / PP1) Skiba

Strafminuten: Deutschland 38 – Russland 16

Eine ausführliche Statistik finden Sie hier: http://gernational.stats.pointstreak.com/boxscore.html?gameid=3014759

Frauen unterliegen Eidgenossen

Auch das zweite Spiel im diesjährigen Halloween Cup verlor die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gegen die Nachbarn aus der Schweiz denkbar knapp mit 0:2 (0:0/0:1/0:1). Bis zuletzt kämpfte die DEB-Auswahl, konnte aber im Gegensatz zu den Eidgenossen ihre Torchancen nicht nutzen.

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Die Mannschaft hat auf der gestrigen Leistung aufgebaut und heute ausgesprochen diszipliniert gespielt. Im Vergleich zum Spiel gegen Russland war unser Defensivverhalten ausgesprochen gut. Aber wer keine Tore schießt, kann auch kein Spiel gewinnen“

Nachdem im Nachmittagsspiel Russland gegen Tschechien 3:1 gewonnen hat, kommt es heute in Füssen um 13.00 Uhr zum Spiel um den Turniersieg zwischen Russland und der Schweiz, während um 17.00 Uhr in Memmingen Deutschland und Tschechien um Platz drei spielen.

Eine ausführliche Statistik finden Sie hier: http://gernational.stats.pointstreak.com/boxscore.html?gameid=3014759

Die Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Tschechien im letzten Spiel des Halloween Cups 2016 in Memmingen mit 1:2 (0:1/1:0/0:1).

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Es war heute Abend ein gutes Spiel, das dritte innerhalb von drei Tagen gegen eine europäische Topmannschaft. Von der Partie gegen Russland mal abgesehen, waren wir immer sehr nahe dran. Insgesamt war unsere Defensivarbeit recht gut und in den nächsten Turnieren müssen wir einen Weg finden, mehr Tore zu erzielen“

Tore: 0:1 (13:16) Studentova; 1:1 (38:16) Kluge; 1:2 (43:46) Herzigova

Strafminuten: Deutschland 4 – Tschechien 8

Eine ausführliche Statistik finden Sie hier: http://gernational.stats.pointstreak.com/boxscore.html?gameid=3015064

U18 Frauen in in Dmitrov/Russland

Auftaktniederlage gegen Schweden

Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt ihr Auftaktspiel beim 4-Nationen-Turnier in Dmitrov/Russland mit 0:3 (0:2/0:1/0:0) gegen Schweden. Die nächste Partie findet heute um 17.00 Uhr gegen Gastgeber Russland statt.

Tommy Kettner, Bundesnachwuchstrainer Frauen: „Wir haben uns heute sehr schwer getan ins Spiel zu finden. Mit zunehmender Spielzeit konnten wir uns steigern und Torchancen erarbeiten, die leider nicht zwingend genug waren. Für morgen gilt es jetzt die Köpfe freizubekommen und wieder neu anzugreifen.“

Deutschland: Trosdorff (May) – Botthof, Klinger; Kubiczek, Schwamborn, Feldmeier (C) – Sabus (A), Brendel; Amort, Bär, Kaiser – Fiedler, Welcke; Kubiczek, Lilli Welcke, Luisa Welcke – Schmitz, Rehder; Ott, Krause, Becker (A)
Tore: 0:1 Josefin Bouveng (13:18), 0:2 Paula Bergström (18:06), 0:3 Alva Johnsson (36:52)
Strafminuten: Deutschland 2 - Schweden 8

Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft verliert ihr zweites Spiel beim 4-Nationen-Turnier in Dmitrov/Russland mit 0:4 (0:1/0:2/0:1) gegen Gastgeber Russland.

Tina Evers, Assistenztrainerin U18 Frauen: „Wir haben über weite Strecken gut mitgehalten, waren in den entscheidenden Situationen vor dem gegnerischen Tor nicht abgeklärt genug. Im letzten Spiel morgen gegen Finnland wollen wir nochmal alles aus uns herausholen und das Spiel für uns entscheiden.“

Deutschland: May (Trosdorff) – Botthof, Klinger; Brendel, Schwamborn, Feldmeier (C) – Sabus (A), Rehder; Amort, Bär, Kaiser – Fiedler, Welcke; Kubiczek, Lilli Welcke, Luisa Welcke – Schmitz; Ott, Krause, Becker (A)

Tore: 0:1 Alena Starovoytova (13:07), 0:2 Tatiana Shatalova (26:15), 0:3 Ekatarina Dobrodeeva (32:29), 0:4 Oksana Bratishcheva (53:16)

Strafminuten: Deutschland 8 – Russland 6

Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft verliert ihr letztes Spiel beim 4-Nationen-Turnier in Dmitrov/Russland mit 0:3 (0:1/0:1/0:1) gegen Finnland.

Tina Evers, Assistenztrainerin U18 Frauen: „Die Mädels haben heute die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Im Abschluss hat uns leider das Glück gefehlt. Aber auf die heute gezeigte Leistung lässt sich im Hinblick auf die WM aufbauen.“

Deutschland: Pfeifer (May) – Botthof, Klinger; Kaiser, Schwamborn, Feldmeier (C) – Sabus (A), Rehder; Amort, Bär, Brendel – Fiedler, Welcke; Kubiczek, Lilli Welcke, Luisa Welcke – Schmitz; Ott, Krause, Becker (A)
Tore: 0:1 Kiira Yrjanen (09:31/PP1), 0:2 Linnea Melotindos (26:06/PP1), 0:3 Elisa Holopainen (47:01)
Strafminuten: Deutschland 8 – Finnland 2

U15 Frauen mit zwei Siegen in Tschechien /

Für eine Überraschung sorgten die deutschen U15 Mädchen (Jahrgang 2002 und jünger) am vergangenen Wochenende im tschechischen Varnsdorf.

Gegen die favorisierten Gastgeberinnen, die beide Hinspiele im September in Selb mit 5:1 und 5:3 gewonnen hatten, gelang die Revanche. Mit 5:1 (1:1/1:0/3:0) und 4:3 (1:0/1:1/1:2/1:0) nach Penaltyschießen ging diesmal Deutschland als Sieger vom Eis.

Dabei begann das erste Spiel alles andere als ideal, denn bereits nach 59 Sekunden musste Goalie Lilly Uhrmann das erste Mal hinter sich greifen. In der Folgezeit gelang es den deutschen Spielerinnen immer besser das hohe Tempo der Gegenüber mitzugehen und in der 7.Spielminute durch Jennifer Miller auszugleichen.

Im Mittelabschnitt das gleiche Bild. Tschechien optisch überlegen, doch die von Trainer Florian Neumayer gut eingestellten deutschen Spielerinnen, machten geschickt die Räume eng und kamen ihrerseits mit guten Angriffen gefährlich vor das Tor der Gastgeberinnen.

In der 30.Minute schloss Lisa Heinz eine schöne Kombination übermehrere Stationen zur 2:1-Führung ab. Im Schlussabschnitte bestimmten die deutschen Mädchen das Geschehen. Amelie Cyrulies (53.Min.), Nina Christof (58.Min.) und Ronja Hark (60.Min.) nutzten ihre Chancen zur weiteren Toren konsequent aus und sicherten dem deutschen Team den Sieg.

Am Tag darauf begann die Partie wie erwartet mit sehr engagierten Tschechinnen. Das deutsche Team hatte Schwierigkeiten sich aus dem eigenen Drittel zu befreien und nur stark agierenden Torhüterin Svenja Laue war es zu verdanken, dass man nicht in Rückstand geriet.

Doch auch diesmal war die Effizienz bei der Chancenverwertung hoch und Sabina Kaiser traf in der 14.Spielminute zur schmeichelhaften Führung, die bis zur ersten Pause hielt.

Im Mittelabschnitt waren erst 19 Sekunden gespielt als eine Unachtsamkeit zum Ausgleich führte. Doch auch dieses Drittel sollte nicht an die Tschechinnen gehen. Pauline Gruchot gelang in der 29.Minute die erneute Führung.
Ronja Hark erhöhte in der 45.Spieminute per Penalty zur 3:1-Führung. Gegen Spielende merkte man dann deutlich, dass die sehr junge deutsche Mannschaft (6 Spielerinnen Jahrgang 2004, 7 Spielerinnen Jahrgang 2003) dem hohen Tempo etwas Tribut zollen musste. So gelang den Tschechinnen bei eigener Überzahl in der 48.Minute der Anschlusstreffer und mit einem abgefälschten Schuss von der blauen Linie in der 57.Minute noch der Ausgleich.

Die fünfminütige Overtime blieb torlos, sodass ein Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste. Pauline Gruchot und Thea-Marleen Bartell verwandelten ihre Penalty souverän, während Tschechien nur einen Treffer erzielen konnte.

„Die Mädchen haben in beiden Spielen die Vorgaben bestmöglich umgesetzt. Mit sehr hoher Laufbereitschaft, Kampfgeist und Disziplin haben sie sich die Siege hart erkämpft. Natürlich war auch in einigen Phasen das Glück auf unserer Seite, doch letztendlich war an diesem Wochenende wohl unsere solide Chancenverwertung ausschlaggebend für den Erfolg.“, resümiert Trainer Florian Neumayer das Wochenende.
Tore im 1.Spiel:

U15 GER – U15 CZE 5:1 (1:1; 1:0; 3:0)
1:0 CZE (00:59)
1:1 Jennifer Miller/ Assist: Amelie Cyrulies (06:31)
1:2 Lisa Heinz/ Assist: Thea-Marleen Bartell + Lola Liang (29:47)
1:3 Amelie Cyrulies/ Assist: Thea-Marleen Bartell (52:08)
1:4 Nina Christof (57:26)
1:5 Ronja Hark/ Assist: Nina Christof (59:38)
Tore im 2.Spiel:

U15 GER – U15 CZE 4:3 (1:0; 1:1; 1:2; 0:0; 1:0) n.P.
0:1 Sabina Kaiser/ Assist: Nina Christof (13:41)
1:1 CZE (20:19)
1:2 Pauline Gruchot/ Assist: Nina Christof + Fine Raschke (28:11)
1:3 Ronja Hark (44:52/P)
2:3 CZE (47:15)
3:3 CZE (56:37)
3:4 Thea-Marleen Bartell (65:00/P)

Deutsche Eishockey-Bund